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NFL - National Football League

Fantasy Football Waiver Wire Week 13 – Die Jets-Offense lebt!

Mike White ist einer der Top-Adds auf dem NFL Fantasy Football Waiver Wire für Week 13.
IMAGO / USA TODAY Network

Wir befinden uns in der Phase des Football-Jahres, in der Schlüsselverletzungen zu Möglichkeiten führen, die sich Fantasy-Manager nicht entgehen lassen dürfen. Wir haben das letzte Woche mit Samaje Perine gesehen, der für den verletzten Joe Mixon in die Bresche sprang und wohl viele Teams zum Sieg führte. Welche Optionen sich durch Verletzungen oder anderweitig in dieser Woche ergeben, sagen wir euch im NFL Fantasy Football Waiver Wire für Week 13.

 

Meine Overall-Pickup-Liste:

1. Mike White
2. JaMycal Hasty
3. Skyy Moore

Quarterback Waiver Wire Week 13

 

Mike White, New York Jets, 0,5 % rostered

White wird nicht jede Woche die Chance haben, gegen die erschreckend schwache Bears-Defense zu spielen, doch er gab der Jets-Offense wie bereits im Vorjahr einen dringend notwendigen Puls. Der 27-Jährige beendete das Spiel am Sonntag mit 315 Yards, einer Completion-Percentage von 79 Prozent und 11,3 Yards pro Attempt. Solange White die gefährlichen Jets-Receiver um Garrett Wilson und Elijah Moore mit Targets füttern kann, wird er auch aus Fantasy-Sicht liefern. Die Vikings, Lions und Jaguars sind drei exzellente Matchups in den nächsten vier Wochen – White sollte in jeder tiefen Liga und Superflex-Liga gerostered sein.

Deshaun Watson, Cleveland Browns, 58,1 % rostered

Watson darf nach seiner lange Sperre in Week 13 wieder auf den Rasen zurückkehren und spielt direkt – wie sollte es auch anders sein – gegen sein altes Team, die Houston Texans. Obwohl Jacoby Brissett bis dato eine mehr als vernünftige Saison spielt (Platz 8 in PFFs Grading-System), wird Watson starten. Das haben die Browns so bereits vor Wochen angekündigt. Watson war in jedem seiner ersten drei Jahre in der Liga ein Top-5-Quarterback aus Fantasy-Sicht und könnte sich als später League-Winner für QB-needy Teams herausstellen, wenn er seine Form schnell wiederfindet.

Trevor Lawrence, Jacksonville Jaguars, 59,9 % rostered

Es mag angesichts der Bilanz der Jaguars nicht auffallen, doch Lawrence hat in den letzten Wochen massive Schritte nach vorne gemacht. In den Wochen 9 und 10 hatte Lawrence ein PFF-Grade über 90 und gegen die Ravens am Sonntag zeigte er bei seinem Game-Winning-Drive einige Pässe, die nur wenige QBs in dieser Liga können. Nächste Woche spielt Lawrence gegen eine Lions-Defense, welche die meisten Fantasy-Punkte an gegnerische Quarterbacks abgibt. Das bedeutet „wheels up“ für den letztjährigen First-Overall-Pick.

 

Runningback Waiver Wire Week 13

 

JaMycal Hasty, Jacksonville Jaguars, 0,0 % rostered

Travis Etienne musste das Spiel gegen die Ravens früh mit einer Fußverletzung verlassen und kam nie aufs Feld zurück, obwohl er in Pads an der Seitenlinie stand und nach dem Spiel versicherte, er werde nächste Woche wieder fit sein. Stattdessen übernahm Hasty die Rolle als Lead-Back und konnte gerade als Receiver aus dem Backfield heraus glänzen (fünf Catches, 67 Yards, TD). Sollte Etienne Week 13 verpassen, wäre Hasty mit einem exzellenten Matchup gegen Detroit in allen PPR-Ligen auf dem Flex-Radar.

Zonovan Knight, New York Jets, 0,0 % rostered

Michael Carter laboriert an einer Knöchelverletzung, deren Schwere noch nicht restlos bekannt ist. Ohne den Lead-Back der Jets dominierte Knight die Early-Down-Snaps (18 aus 22) und trug seine 14 Carries für 69 Yards. Der undrafted Rookie musste allerdings auch nicht mit James Robinson konkurrieren, der ein „healhty inactive“ war. Es könnte sein, dass der ehemalige Jaguar ohne Carter wieder eine Rolle im Team bekommt. So oder so sollte Knight aber die 1A-Lösung sein, weswegen ihr für ihn zumindest mal einen Claim abgeben solltet. Ob er in Week 13 gestartet werden kann, werden wir wohl erst im Verlauf der Woche erfahren.

Tiefe Ligen: Kyren Williams, Los Angeles Rams, 5,3 % rostered

Williams startete in Woche 12 zwar nicht, doch er bekam die meisten Carries aller Backs im Team (11) und fing jedes seiner drei Targets für 25 Yards. Damit stand der Rookie nun zwei Wochen in Folge bei mehr Snaps auf dem Feld als Cam Akers, der gegen die Chiefs einmal mehr auf ganzer Linie enttäuschte. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Williams dieses Backfield übernimmt. Womöglich ist das erst nächstes Jahr der Fall, aber ich würde es auch nicht für die letzten Wochen dieser Saison ausschließen. Solches Upside solltet ihr in jedem Fall auf der Bank stashen.

 

Wide Receiver Waiver Wire Week 13

 

Skyy Moore, Kansas City Chiefs, 8,5 % rostered

Moore hat in seinen letzten beiden Spielen zehn Receptions auf der Habenseite und spielt in der Chiefs-Offense eine immer wichtigere Rolle. Wie sehr das mit der Gesundheit von JuJu Smith-Schuster zusammenhängt, der mit einer Gehirnerschütterung auf einem Snap-Count war, bleibt abzuwarten. Doch Andy Reid designte gegen die Rams zwei Redzone-Plays für Moore. Ohne Kadarius Toney (Oberschenkel) und Mecole Hardman (Injured Reserve) fällt die Speedster-Rolle (oder die „Hill“-Rolle) in der Offense an Moore. Das Upside des Rookies ist unbestritten, jetzt müssen nur die Snapzahlen konstant bleiben.

Treylon Burks, Tennessee Titans, 33,8 % rostered

Burks führte die Titans einmal mehr in Targets an und lief die zweitmeisten Passrouten aller Receiver im Team. Der Rookie erzielte auch seinen ersten NFL-Touchdown, selbst wenn es nur eine Fumble-Recovery nach einem Ballverlust von Derrick Henry war. Burks ist mittlerweile ein Vollzeitspieler in 11-Personell, steht aber nur bei 24 Prozent aller anderen Positionsgruppen auf dem Rasen. In der Run-heavy Offense der Titans ist der 22-Jährige nicht jede Woche ein Fantasy-Starter, doch sein Upside in guten Matchups ist unbestritten.

Tiefe Ligen oder Stash: Jameson Williams, Detroit Lions, 19,8 % rostered

Die Lions haben das Trainingsfenster für Williams letzte Woche geöffnet, damit könnte er frühestens diese Woche im aktiven Kader Detroits stehen. Angesichts seiner Verletzungsvergangenheit wird Williams wohl ähnlich wie D.J. Chark oder Josh Reynolds in den letzten Wochen nur langsam in die Offense integriert werden, doch eine Snap-Share von 70+ Prozent während der Fantasy-Playoffs ist nicht ausgeschlossen. Der Rookie war für viele der beste Receiver dieser Draftklasse und bringt offensichtliches Upside für den Saison-Schlussspurt mit.

 

Tight End Waiver Wire Week 13

 

Foster Moreau, Las Vegas Raiders, 7,5 % rostered

Moreau stand gegen die Seahawks das zweite Spiel in Folge bei 100 Prozent der Raiders-Snaps auf dem Feld und fing drei seiner sieben Targets für 33 Yards und einen Touchdown. Über die letzten sechs Wochen hat der Waller-Ersatz 380 von 386 möglichen Snaps gespielt. Mit so viel Spielzeit braucht Moreau nicht zwingend eine riesige Target-Share, um aus Fantasy-Sicht produktiv zu sein. Der 25-Jährige ist bis zur Rückkehr von Waller ein Low-End TE1.

Tyler Conklin, New York Jets, 39,2 % rostered

Es geht um Fantasy Football und Tight Ends – und hier sitzen wir alle in einem Boot, da Stars wie Darren Waller, Zach Ertz und Dallas Goedert auf der IR-Liste sind. Damit werden Streamer Mangelware, wodurch auch Spieler wie Conklin auf den Radar rutschen, der ebenfalls vom Aufschwung der Jets-Offense unter Mike White profitieren sollte. Er fing am Wochenende bereits drei Bälle für 50 Yards und hat nun in den nächsten vier Wochen drei mehr als machbare Matchups (Lions, Vikings und Jaguars).

Tiefe Ligen: Jordan Akins, Houston Texans, 0,2 % rostered

Akins ist der klare Receiving-TE der Texans in diesem Jahr und fing beim ersten Start von Kyle Allen am Sonntag fünf Pässe für 61 Yards und einen Touchdown. Über die letzten drei Wochen haben nur zwei Tight Ends mehr Receiving-Yards als Akins (143). Mit 1,95 Yards pro gelaufener Passroute liegen ligaweit nur Travis Kelce, Mark Andrews und Dalas Goedert vor dem 30-Jährigen. Texans-Spieler sind zwar nicht gerade die idealen Targets aus Fantasy-Sicht, doch Akins ist gut genug, um zumindest in 12- und 14-Team-Ligen auf dem Streaming-Radar zu sein.

Defense Watch – Week 13:

 

Cleveland Browns @ Houston Texans, 4,2 % rostered

Die Texans haben über die ersten zwölf Wochen der Saison die fünftmeisten Fantasy-Punkte durch gegnerische Defenses erlaubt. Die Browns-Defense ist dieses Jahr eine Enttäuschung, doch beim zweiten Start von Kyle Allen im Texans-Jersey sind sie eine gute Streaming-Option.

Seattle Seahawks @ Los Angeles Rams, 11,0 % rostered

Never change a winning system. Ich plädiere bereits seit Wochen dafür, Defenses gegen die unbeholfene Rams-Offense zu streamen und werde damit bis auf Weiteres auch nicht aufhören. Die unterschätzte Seahawks-Defense wird in Week 13 für Punkte sorgen.

Hinweis: Alle Ownership-Zahlen beziehen sich auf offizielle Fantasy-Ligen bei fantasy.nfl.com!


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