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NFL - National Football League

Super Bowl LVII: Kreis der Favoriten so groß wie nie

Es ist fast geschafft. Nur noch wenige Tage, dann startet die National Football League in ihre 103. Spielzeit. Und Hochspannung ist bereits jetzt garantiert, denn die NFL hat die gesamte Offseason über Schlagzeilen geliefert, die darauf schließen lassen, dass sich einige Teams immens viel vorgenommen haben - Russell Wilson, Tom Brady, Deshaun Watson, um nur drei Beispiele zu nennen. Das NFL-Zepter halten, nach ihrem Erfolg im vergangenen Super Bowl gegen die Cincinnati Bengals, die Los Angeles Rams in ihren Händen und schauen sich das muntere Treiben der Konkurrenten und Herausforderer an. Wer kann den Thron erobern, wer wird vorschnell bereits an den Burgmauern scheitern und wer schafft es überraschend in den Thronsaal und erhebt Ansprüche auf die nächste Regentschaft? 

Es war ein gefühlvoller Pass von Patrick Mahomes auf Travis Kelce. Der Tight End mit der Trikotnummer 87 fing den Pass seines Superstar-Quarterbacks, geworfen von der 15-Yard-Linie, rechts in der Endzone. In einer dramatischen Partie hatten sich die Kansas City Chiefs und die Buffalo Bills mit Top-Quarterback Josh Allen bis in die Overtime die Punkte nur so um die Ohren gehauen – dank des Passes von Mahomes auf Kelce setzten sich die Chiefs in diesem Spiel mit historischem Ausmaß am Ende mit 42:36 durch. Der Erfolg im besten NFL-Spiel der letzten Jahre führte allerdings nicht dazu, dass Kansas City später die Vince-Lombardi-Trophäe in die Luft halten durfte. Die Chiefs scheiterten eine Runde später an den Cincinnati Bengals, die Bengals verloren dann den Super Bowl gegen die Los Angeles Rams – das nächste Spiel ist immer das schwerste, besonders im American Football. Der Verlauf der Saison 2021 ist somit Geschichte, die Rams haben den Titel inne.

 

Über das Erfolgsgeheimnis der Rams wurde in den letzten Wochen und Monaten bereits viel geschrieben. Wobei das Wort “Geheimnis“ dabei auf die falsche Fährte lockt. Denn allzu offensichtlich betreibt General Manager Les Snead in der Stadt der Engel seit Jahren den Aufbau seiner Titelmannschaft. Heruntergebrochen tauschen die Rams schon längere Zeit ihre Draftpicks gegen fertige Veteranen ein und suchen ihr Glück in der NFL-Talenteauswahl erst in den späteren Runden. Herausgekommen ist dabei ein Roster, der mit Superstars wie Defensive Tackle Aaron Donald, Cornerback Jalen Ramsey. Wide Receiver Cooper Kupp oder Quarterback Matthew Stafford nur so gespickt ist. Und kurzfristig ist trotzdem noch genug Cap da, um im Saisonverlauf weitere Qualität zu verpflichten, wie die letztjährigen Takes um Pass Rusher Von Miller oder Wideout Odell Beckham Jr. zeigten. In diesem Jahr kam schon vor Saisonstart Star-Linebacker Bobby Wagner von den Seattle Seahawks hinzu.

 

Die Rams haben die Konkurrenz mit ihrem Weg des Erfolgs vor eine Zäsur gestellt. Denn in aller Gewohnheit versuchen NFL-Teams ihre künftigen Super-Bowl-Kader über erfolgreiche Draft-Strategien aufzubauen. Möglichst viele hohe Pickrechte sollen dabei dem Roster soviel Talent wie möglich hinzufügen, damit über die kommenden drei bis vier Jahre ein Griff nach der Krone realistisch ist. Snead, Head Coach Sean McVay und das Front Office in Los Angeles haben dieses Mantra aber mit ihrem Titelrun konterkariert und dienen nun als Blaupause für den Aufbau eines Champions.

 

Blickpunkt Buffalo Bills

 

Doch zurück zu den Bills, die das beschriebene Match in den Divisionals gegen die Chiefs verloren hatten. Bereits seit zwei Jahren gehören die Bills mit ihrer vielseitigen und explosiven Offense um Quarterback Allen und ihrer konsequenten Defense zu den absoluten Titel-Anwärtern. Den Super Bowl erreichten sie jedoch nicht, scheiterten zweimal an Kansas City und haben ihre Konsequenzen daraus gezogen. Um mehr Druck auf den gegnerischen Quarterback zu erzeugen, wichen General Manager Brandon Beane und sein Stab von den üblichen Praktiken im Rosterbau ab und orientierten sich am amtierenden Meister.

Es wurde kein hoher Draftpick wie noch 2021 mit Gregory Rosseau in den Pass Rush investiert – stattdessen kam mit Von Miller ein Superstar, der gerade mit Los Angeles den Titel geholt hat und der die Front Seven der Bills auf Anhieb besser macht. Entscheidend besser? Das ist eine der Fragen, auf die die Bills eine positive Antwort erhoffen, soll es doch mit dem ersten Einzug in den Super Bowl seit 1993 klappen – und mit dem ersten Triumph der Super-Bowl-Ära überhaupt.

 

Brady und Rodgers: Die alten Herren wollen an die Macht

 

Während sich die Rams und Bills mittendrin in ihrem Titelfenster befinden, greifen die Tampa Bay Buccaneers mutmaßlich zum vorerst letzten Mal an. Der Rücktritt von Tom Brady, nicht weniger als erfolgreichste Spieler der American-Football-Geschichte, war eine der Schlagzeilen dieser Offseason. Die Buccaneers waren damit raus aus dem Kreis der Titelkandidaten, wurde doch Backup Blaine Gabbert als Nachfolger gehandelt, zumal Markt und Draft nicht viel hergaben, um ohne TB12 im Titelfenster zu bleiben. Als Brady dann nur 40 Tage nach seinem Rücktritt sein Comeback preisgab, waren die Freibeuter schlagartig wieder drin in allen Titel-Spekulationen. Die NFL-Teams hatten kurz aufgeatmet, den nimmersatten Superstar endlich loszusein, doch Brady, der zum Saisonstart 45 Jahre alt sein wird, will es noch einmal wissen. Dass Tampa Bay in der Divisional Round nur mit 27:30 gegen die Rams unterlegen war, veranschaulichte nicht nur Brady selbst die Gewissheit, dass der nächste Super Bowl für die Buccaneers nicht außer Reichweite ist. Auch wenn Brady ohne seinen Body Rob Gronkowski und mit neuem Head Coach, Todd Bowles statt Bruce Arians, auskommen muss.

 

 

Gemessen an Brady ist Aaron Rodgers mit seinen 38 Lenzen geradezu noch jung. Dafür ist der Star-Quarterback der Green Bay Packers mit einem Verdienst von 50 Millionen US-Dollar im Jahr der teuerste NFL-Profi der Geschichte. Geld, das, so wird ihm häufig vorgeworfen, er für sich einstreicht, anstatt seinem Team einen Titelrabatt zu gewähren, damit die Packers endlich den Schritt vom Playoff-Abonennten zum VIP-Ticketinhaber für einen Super Bowl machen. In der kommenden Saison kommt es auf Rodgers mehr denn je an, denn mit Davante Adams hat ihn sein bester Wide Receiver in Richtung der Las Vegas Raiders verlassen. Der Doppel-Liga-MVP der vergangenen zwei Jahre wirft künftig seine Bälle auf Allen Lazard, Sammy Watkins und Robert Tonyan - das Kollektiv und die bärenstarke Defense müssen den Verlust an Qualität im Receiving-Corps auffangen. Das ist auch für Head Coach Matt LaFleur wichtig, der mit 79,6 Prozent zwar die historisch höchste Siegquote aller Cheftrainer in der Regular Season hat, doch mit diesen Zahlen nun auch endlich einen Super Bowl erreichen will.

 

NFC: 49ers, Cowboys, Saints

 

Nur einen Sieg vom Einzug in den Super Bowl waren die San Francisco 49ers mit Offensiv-Trainergenie Kyle Shanahan entfernt. Mit perfekten Gameplans sowie einer überraschend stark auftretenden Defense kaschierte das Team aus der Bay Area geschickt, dass es eben keinen Star-Quarterback hat. Die Frage, ob Jimmy Garoppolo seinen Job als Starter zur kommenden Saison an den begabten Trey Lance verlieren wird, gehörte zu den spannenden Fragen dieser Offseason. Garoppolo bietet dabei eine perfekte Basis, um die Ideen Shanahans umzusetzen, erwächst darüber hinaus aber zu selten in die Rolle eines Führungsspielers. Lance hingegen wird zugesprochen dieses Fünkchen Extra-Fähigkeiten zu besitzen, allerdings fehlt ihm die Erfahrung eines Garoppolo. Mit “Jimmy G“ ist San Francisco für die Playoffs quasi gesetzt, mit Lance heißt es “Boom“ oder “Bust“ - immerhin können sich beide auf die Dienste von Star-Tight-End George Kittle verlassen. Sollte sich Shanahan für Lance entscheiden, ist sogar ein kurzfristiger Teamwechsel Garoppolos vor Saisonstart nicht ausgeschlossen.  

 

 

Ihren Cowboyhut für eine Rückkehr in den Super Bowl, den die Texaner zuletzt 1995 erreichten, haben auch die Dallas Cowboys in den Ring geworfen. Dallas verfügt mit Sicherheit über einen Kader, der allen Titelansprüchen genügt, jedoch muss Head Coach Mike McCarthy das richtige Titelrezept noch schreiben, um aus den vielen individuellen Top-Spielern eine Einheit zu formen, die Dallas wieder dahin führt, wo man nach eigenem Befinden hingehört. Apropos eigenes Empfinden: Die Offseason-Aktionen der New Orleans Saints, insbesondere das aggressive Verhalten von General Manager Mickey Loomis im Draft, lassen darauf schließen, dass sich die Saints selbst als Kandidat auf die Lombardi-Trophäe identifizieren. Die Football-Experten sehen das anders und verweisen darauf, dass Jameis Winston noch immer kein veritabler Ersatz für Saints-Legende Drew Brees ist und dass Trainer-Ikone Sean Payton nicht mehr Head Coach in Louisiana ist. Warten wir ab, wer sich irren wird.

 

Eine aufgeladene AFC

 

Unbeirrbar ist hingegen, dass die NFC auch in dieser Saison nur ein Team im Super Bowl stellen wird. Und wer denkt, dass diese Conference bereits viele ambitionierte Mannschaften stellt, der übersieht, dass die AFC für die kommende Saison so mit Contendern aufgeladen ist, wie vermutlich noch nie zuvor in der Geschichte. Es ist nicht unrealistisch in der AFC eine zweistellige Anzahl an möglichen Super-Bowl-Teams auszumachen und dabei im Hinterkopf zu haben, dass von diesen eine Handvoll nicht einmal die Playoffs erreichen wird. Diese Ausgangslage alleine bedeutet, dass es am Saisonende mehr Verlierer als Gewinner geben wird – womöglich rollt gar der ein oder andere Trainerkopf, weil nur wenige Siege und Niederlagen zwischen Wohl und Wehe entscheiden.

 

Ein Blick in die AFC North der Vorsaison bestätigt das. Während die Cincinnati Bengals mit Glamour-Quarterback Joe Burrow und einer Bilanz von 10-7 die Division gewannen und später in den Super Bowl einzogen, wurden die Baltimore Ravens mit nur zwei Siegen weniger Letzter im Norden und mussten nach der Regular Season zusehen, wie sich andere Teams weiter bekämpften. Eine Situation, die auch in der kommenden Saison für die Organisationen der AFC North nicht unrealistisch ist, bedenkt man, dass die Cleveland Browns, bei denen der Erfolg maßgeblich von der Personalie Deshaun Watson abhängt – eine weitere Story dieser Offseason – ebenfalls in der Division aktiv sind und die Pittsburgh Steelers unter Head Coach Mike Tomlin noch nie eine Losing Season gespielt haben, auch wenn der langjährige Anführer “Big Ben“ Roethlisberger in Rente gegangen ist. Mit einer deutlich verbesserten Offensive Line vor sich gehört Burrow mit seinen Bengals aber ebenso zu den Titelkandidaten wie Lamar Jackson mit seinen Ravens, die in der Vorsaison von einer Vielzahl an schweren Verletzungen um ihren Ertrag gebracht wurden.    

 

AFC West: Vier Teams, vier Contender

 

Die AFC West hingegen steht geradezu sinnbildlich für das kollektive Upgrade in der gesamten Conference. Trotz einiger namhafter Abgänge sind die Kansas City Chiefs für die meisten Experten noch immer ein Top-Anwärter auf den Titel. Seitdem Patrick Mahomes als Starting Quarterback übernommen hat, sind die Chiefs nicht weniger als in allen vier Jahren bis in das Championship Game vorgedrungen. Zwar verdienen die Topstars Tyrann Mathieu und Tyreek Hill nun andernorts ihren Lohn, doch die Chiefs haben auch in dieser Offseason nicht geschlafen und den Roster um Mahomes herum titelfähig gehalten. Mahomes, Kelce oder auch Pass Rusher Chris Jones bilden ein stabiles Fundament, von anderen Spielern wie Runningback Clyde Edwards-Helaire, Linebacker Nick Bolton oder Free Safety Juan Thornton muss nun aber auch der nächste Schritt kommen.

 

Die Chiefs sind wohl nach wie vor Favorit im Westen, doch wenn Kansas City am Ende sogar die Playoffs verpasst, dann wäre das keine so große Überraschung wie sie es in den vergangenen Jahren gewesen wäre. Denn die größte Konkurrenz wartet erst einmal in der eigenen Division, wo sich die Denver Broncos mit dem Trade für Star-Quarterback Russell Wilson sofort in die Favoritenkreis katapultiert haben. Alles andere als die erste Playoff-Teilnahme seit dem Sieg in Super Bowl 50 vor mittlerweile sieben Jahren wäre eine herbe Enttäuschung. Doch nach zweimaligem Scheitern mit Quarterback-Entdeckung Justin Herbert backen auch die Los Angeles Chargers keine kleinen Brötchen. Mit Cornerback J.C. Jackson und Pass Rusher Khalil Mack haben die Chargers ordentlich Qualität getankt. Und die Las Vegas Raiders? Es ist schon verrückt, wenn man davon ausgehen muss, dass ein Top-12-Quarterback wie Derek Carr in dieser Division der schwächste Ballverteiler sein soll. Er feiert jedenfalls die Reunion mit seinem früheren College-Go-to-Guy Davante Adams. Mit Neu-Cheftrainer Josh McDaniels zeigen die Raiders so, dass sie nicht gewillt sind im Angesicht der starken Konkurrenz freiwillig die Flinte ins Korn zu werfen. Womöglich sehen wir hier sogar alle Teams in der Postseason wieder – auszuschließen ist das nicht.

 

Wie stark sind die Titans?

 

Im Vorjahr belegten die Tennessee Titans den First Seed in der AFC und schlossen die Regular Season folglich als bestes Team der Conference ab. Ihre Titelambitionen mussten die Titans dann aber nach nur einem Playoff-Spiel schnell wieder begraben, auch weil Quarterback Ryan Tannehill einen schlechten Tag erwischte. Als Folge muss er sich nun mit einem neuen Bewerber um seinen Spielmacherposten herumschlagen. Malik Willis sitzt Tannehill im Nacken, der zudem in A.J. Brown seinen stärksten Receiver verloren hat. Tennessee hat vermutlich erstmal mit sich selbst zu kämpfen, trotzdem ist die Mannschaft von Head Coach Mike Vrabel ein Playoff-Contender, denn die AFC South hat mit den Houston Texans und den Jacksonville Jaguars zwei der wenigen AFC Teams, die man nicht mit einer Teilnahme in der Postseason in Verbindung bringt.

 

Die große Konkurrenz im Süden bilden die Indianapolis Colts, die in Matt Ryan nach Jahren der Irrfahrt auf der Quarterback-Position vielleicht endlich das Puzzlestück gefunden haben, das ihnen zu einem Playoff-Run fehlte. Doch erstmal gilt es, die Titans hinter sich zu lassen und das eigene Playoff-Ticket nicht durch erneut unnötige Niederlagen wie im Vorjahr gegen Jacksonville in Woche 18 wegzuwerfen. Head Coach Frank Reich und vor allem General Manager Chris Ballard sind nach den verlorenen vergangenen Jahren dringend auf Erfolg angewiesen.

 

 

Niemand spricht über die Patriots

 

Während es in der AFC South also eher überschaubar zugeht, spitzt sich die Situation in der AFC East geradewegs zu. Die Bills sind wie schon erwähnt ein absoluter Titel-Contender, dahinter dominierten die Miami Dolphins mit dem Top-Trade um Star-Wideout Tyreek Hill ebenso die Schlagzeilen wie die New York Jets, die auf den ersten Blick einen historisch starken Draft hingelegt haben. Nicht wenige Begleiter aus der NFL-Gemeinde sehen die Dolphins oder Jets deswegen schon in der Postseason, was aufgrund der geballten Stärke in der AFC allerdings ein großes Unterfangen wäre. Unterdessen spricht im Hinblick auf die neue Saison kaum jemand über die New England Patriots, die im Vergleich zu vielen anderen Teams der Liga kaum nennenswert in der Offseason in Erscheinung getreten sind. Doch will man eine Mannschaft, die von Bill Belichick trainiert wird, in der ein junger Quarterback wie Mac Jones das Potenzial für weiterhin positive Entwicklung mitbringt und die vor allem in der Offense auf personelle Kontinuität verweisen kann einfach aus allen Überlegungen rauslassen?

 

Wenig Erwähnung finden – zurück zur NFC – auch die Philadelphia Eagles und Arizona Cardinals. Dabei kommen beide aus den Playoffs und haben ein starkes Fundament, welches insbesondere in Philly in den letzten Monaten noch gehörig ergänzt wurde. Doch reichen die Fähigkeiten von Quarterback Jalen Hurts tatsächlich aus, um die starke Receiver-Unit aus Neuzugang A.J. Brown und DeVonta Smith ausreichend zu nutzen? Weniger Fragezeichen um die Qualität des Quarterbacks bestehen derweil bei den Cardinals, die weiterhin mit Kyler Murray ins Rennen gehen. Die Cardinals müssen aber erst einmal die Sperre von Top-Receiver DeAndre Hopkins verkraften.   

 

 

Wer spielt den Spielverderber?

 

Es wäre bei all den Teams vermutlich einfacher gewesen, die Teams aufzuzählen, die sich keinerlei Hoffnungen darauf machen dürfen, Mitte Januar oder gar Anfang Februar noch Football zu spielen. Die Atlanta Falcons vielleicht oder die Detroit Lions. Vielleicht auch die Chicago Bears oder die Houston Texans. Doch denken wir nur zwölf Monate zurück. Es gab wohl kein Power Ranking auf der Welt, das von TOUCHDOWN24 eingeschlossen, das die Cincinnati Bengals nicht auf dem letzten Platz der AFC North gesehen hatte. Doch am Ende waren die Bengals nur einen erfolgreichen Drive von der Vince Lombardi Trophy entfernt. 

 

Es ist eben der US-Sport, der es mit seinen Regularien geschafft hat, Ligen zu schaffen, die vor Spannung nur so strotzen, wo der Weg vom Zero zum Hero manchmal nur eine Sonnenumdrehung entfernt ist. Wir können also nicht einmal ausschließen, dass wir in Super Bowl LVII vielleicht sogar Jahrhundert-Talent Trevor Lawrence und die Jacksonville Jaguars sehen werden – und das ist auch gut so. Also: Lasst die Spiele beginnen.

 

Über den/die Autor/in
Dirk Kaiser
Dirk Kaiser
Dirk Kaiser ist im Bereich des American Footballs seit über 20 Jahren auf etlichen Ebenen aktiv. Journalistisch begleitet er neben der NFL auch die ELF und GFL für TOUCHDOWN24.

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