Matchwinner gegen Stockholm: Caleb Schweigart (M.) - Foto: Manfred Löffler

Im Viertelfinale der Central European Football League haben die Schwäbisch Hall Unicorns den schwedischen Vertreter Stockholm Mean Machine mit 29:27 knapp geschlagen.

  • Schweigart fängt entscheidenden Pass
  • Zwei französische und ein italienischer Vertreter komplettieren das Halbfinale
  • Rothe: “Glücklicher Sieger nach einem nervenaufreibenden Spiel“

Das Duell zwischen dem deutschen Meister und Stockholm mutierte zum Herzschlagfinale, in dem Wide Receiver Caleb Schweigart kurz vor dem Ende der Partie den alles entscheidenden Pass fing. Eingangs des Schlussviertels führten die skandinavischen Gäste, die vor allem mit schnellem Kurzpassspiel erfolgreich waren, noch mit 20:17. Drei Sekunden vor Spielende, beim Stand von 27:23 für Stockholm, standen die Haller dann sieben Yards vor der gegnerischen Endzone. Dann passte Quarterback Ian Gehrke den Ball auf Schweigart und der Jubel unter den 1875 Fans im Optima Sportpark war groß.

In den anderen Duellen des Viertelfinales gewannen die Parma Panthers aus Italien gegen die Serben von Beograd Vukovi mit 28:10. Außerdem setzte sich La Courneuve Flash aus Frankreich mit 25:14 gegen die Las Rozas Black Demons aus Spanien durch. Im letzten Duell in der Runde der letzten acht Teams blieben die Thonon Black Panthers, ebenfalls aus Frankreich, gegen den italienischen Meister Firenzi Guelfi mit 27:14 siegreich. Weiter geht es am 3. Juni mit den Halbfinalduellen, die noch nicht abschließend feststehen. Das Finale findet am 24. Juni im Stadion eines Endspielteilnehmers statt.

Halls Christian Rothe zog ein gemischtes Fazit: “Das war heute unser erstes Spiel mit einer noch sehr unerfahrenen Mannschaft, die viele Fehler produziert hat, aus denen wir alle jedoch viel lernen können. Letztendlich sind wir heute der glückliche Sieger nach einem nervenaufreibenden Spiel“, sagte der Head Coach. Die Leistung zeigte, dass die Unicorns im Vergleich zu den Vorjahren durch ihren Aderlass in Richtung der Stuttgart Surge (ELF) an Substanz verloren haben. Noch im Vorjahr gewannen die Süddeutschen ihr Viertelfinalspiel gegen die vergleichbar starken Örebro Black Knights, ebenfalls aus Schweden, noch mühelos mit 58:7. In der Folge dominierte Hall dann auch die GFL. Am kommenden Wochenende (20. Mai, ab 17 Uhr) steht dann zuhause gegen die Potsdam Royals gleich die erste richtige Härteprüfung im deutschen Football-Oberhaus auf dem Programm.

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Markus Schulz

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