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NFL - National Football League

Zahltag für Wide Receiver Justin Jefferson

Die Vikings machen Justin Jefferson zum bestbezahlten Wide Receiver der Liga. Credit: IMAGO / USA TODAY Network

Wie NFL-Insider Ian Rapoport und Tom Pelissero berichten, hat der wohl beste Receiver der NFL einen neuen Maßstab in Sachen Gehalt gesetzt. Nach langen Verhandlungen unterzeichnet Justin Jefferson einen Vier-Jahres Vertrag für 140 Millionen Dollar, davon 110 Millionen garantiert.

Nachdem Jefferson bereits seit seiner Rookie Saison neue Standards in Bezug auf Leistung setzt, wird er nun auch adäquat dazu vergütet, mit dem Vertrag setzt er sich nicht nur an die Spitze aller Wide Receiver, sondern verdient auch mehr als der bisher bestbezahlte Nicht-Quarterback Nick Bosa von den San Francisco 49ers. Der Deal kündigte sich bereits seit über einem Jahr an, schon am Rande des Combine 2023 gab General Kwesi Adofo-Mensah bereits bekannt, dass die Personalie absolute Priorität für Minnesota hatte. Damals legte er Adam Schefter zufolge einen Deal über jährlich 28 Millionen auf den Tisch, den Jefferson ablehnte. Das Angebot hätte das Gehalt von Tyreek Hill nicht überstiegen, der Status als neuer, ligaweiter Gehaltsstandard war für Jefferson aber definitiv ein Faktor in den Verhandlungen:

Stattdessen zeigte er 2023 erneut seine Qualität, trotz Verletzungen, die ihn sieben Spiele verpassen ließen, lieferte er starke 1074 Yards und 5 Touchdowns. Zahlen die noch nie von einem Spieler mit nur 10 Saisonspielen erreicht wurden, aber „never done before“ ist eine Notiz die neben fast allen seiner Statistiken steht. Die Geduld und das Selbstbewusstsein zahlen sich jetzt aus. Dass es zufällig genau eine Million jährlich ist, die ihn knapp zum Marktführer vor Bosa macht, ist dabei sicher kein Zufall. Regelmäßig zielen Superstars gemeinsam mit ihren Agenten genau auf diesen Status und Jeffersons Vertrag wird auch von den nächsten Stars wie CeeDee Lamb, Ja'Marr Chase oder vor allem auch Micah Parsons als neue Verhandlungsgrundlage dienen.

Was man bei derartigen Gehältern aber nicht vergessen darf: Dass Minnesota so viel Geld für einen einzigen Spieler ausgeben kann, gerade auch langfristig, hängt auch mit ihrer Cap-Situation zusammen. Gerade vom teuren Kirk Cousins getrennt, werden die Quarterbacks der kommenden Jahre nur wenig kosten, was Spielräume für andere Positionen öffnet. Auch Jordan Addison bindet als zweiter Receiver mindestens die nächsten beiden Jahre noch kaum Platz unter dem Gehaltsdeckel, betrachtet man die Gehälter, die teilweise auch für die Ballfänger in der zweiten Reihe anfallen ein absoluter Vorteil für die Vikings.

Das Duo bietet Rookie J.J. McCarthy eine nahezu perfekte Ausgangslage sich zu entwickeln, beide sind nahezu immer anspielbereit, gerade bei Jefferson ist es meistens auch relativ egal wie eng die Verteidigung an ihm dran ist. Minnesota Fans (und auch alle anderen Football Fans außerhalb der NFC North) können sich auf viele weitere Jahre mit ihrem Superstar freuen.

 

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Franz Schindler
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Franz gehört bei touchdown24.de zu den Beat Writern die hauptsächlich über die NFL berichten.

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