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NFL - National Football League

Team Needs nach Draft NFC West und East

Wir blicken auf die verbleibenden Needs der Seahawks, 49ers, Rams und Cardinals. Foto © IMAGO / USA TODAY Network

Weiter geht es mit zwei Divisions in der NFC. Welche Fragezeichen in den Roster stellen ein Need dar? Während den OTA‘s und dann Training Camps im Juli werden die Teams ein noch besseres Bild über den Kader haben.

NFC West

Arizona Cardinals

Wide Receiver ist nach dem Pick von Marvin Harrison Jr. kein kritischer Need mehr. Auch als Rookie wird er für Quarterback Kyler Murray eine wichtige Anspielstation.

Die Defensive wird sich im Vergleich zu letzter Season steigern müssen. Platz 25 in Total Defense und Platz 31 in erlaubten Punkten, ist ausbaufähig. Die Verpflichtungen von Justin Jones, Mack Wilson und Rookie Darius Robinson sind ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Cardinals lagen auf dem drittletzten Platz was Sacks angeht. Die Defensive holte lediglich 33 und kein Spieler kam in die Nähe einer zweistelligen Zahl. Dennis Gardeck führte diese Kategorie mit sechs an. Darius Robinson ist aktuell ein besserer Interior Rusher als auf Aussen. Seine Pass Rush Fähigkeiten sind noch limitiert. Arizona wird auf eine Steigerung von BJ Ojulari hoffen. Auf dem Free Agent Markt sind aber noch Kandidaten, welche den Cardinals kurzfristig helfen könnten.

Emmanuel Ogbah holte bei den Miami Dolphins 5.5 Sacks und spielte in der Vic Fangio Defensive. Jonathan Gannon‘s Defensive in Arizona baut auf diesem Scheme auf. 

Los Angeles Rams

Während die Rams in der Offseason viel Geld in die Guard Positionen steckten, wurde weder in der Free Agency noch im Draft eine weitere Option für die Left Tackle Position geholt.

Alarmierung Jackson war in der letzten Season solide, aber er hat lediglich ein Jahr Erfahrung als Starter. Ein wenig Konkurrenz hätte sicherlich nicht geschadet. Er geht ausserdem in sein letztes Vertragsjahr.

Die Rams waren letzte Season eine Überraschung. Viele erwarteten einen kompletten Rebuild und dennoch stiessen sie bis in die Post Season vor. Junge Spieler wie Kobie Turner, Puka Nacua und Kyren Williams hatten daran entscheidenden Einfluss.

Die grösste Frage ist aber, wie möchte man Aaron Donald ersetzen? Im Draft sicherte man sich Jared Verse und Braden Fiske. Die beiden mit Turner und Byron Young sehen auf dem Papier nicht schlecht aus. Man könnte sich Gedanken über eine Verpflichtung von Yannick Ngakoue machen.

Auf Cornerback kommt zwar Tre‘Davious White, dieser hat aber letzte Season lediglich vier Spiele bestritten und hat eine Verletzungshistorie, die man nicht vergessen darf. Zum Glück schwirren noch einige interessante Namen auf dem Free Agency Markt herum. 

San Francisco 49ers

Right Tackle Colton McKivitz war wohl die eine Schwachstelle der Offensive Line im letzten Jahr. Im Draft holte man keine Konkurrenz, dafür aber Veterran Brandon Parker.

McKivitz erlaubte 39 Pressures und hatte eine Pass Block Win Rate von 85.3%. Parker ist in dieser Kategorie nur leicht besser (88.7%).

Das Problem hier, auf dem Markt gibt es keine bessere Alternative. Wenn man sich auf der gegenüberliegenden Seite von Trent Williams verbessern möchte, ginge das nur über einen Trade. Cap Space ist in San Francisco aber limitiert. 

Seattle Seahawks

Die Seahawks haben in der Free Agency alle drei Starter der Interior OLine der letzten Season verloren. Laken Tomlison kommt von den New York Jets, ist aber nicht mehr der Spieler, welcher er in San Francisco war.

Drittrunden Pick Christian Haynes kann die andere Guard Position besetzen und als Starting Center wären Olu Oluwatimi oder Nick Harris. Oluwatimi spielte letzte Season 128 Snaps und Harris startete in den letzten drei Jahren lediglich in vier Spielen.

Ähnlich wie bei den 49ers, ist der Cap Space in Seattle begrenzt. Aber auf der Guard Position sind einige Optionen vorhanden. Vielleicht wäre es das klügste, Phil Haynes zurückzuholen. Er spielte letztes Jahr bereits auf einem Einjahresvertrag. Der Coaching Staff ist zwar neu, aber er kennt seine Aufgaben, wenn er für Geno Smith oder die Runningbacks blocken muss.

Nach den Abgängen von Bobby Wagner und Jordyn Brooks, wie wäre ein „Prove it“ Deal für Shaquille Leonard? Er verpasst zwar den Grossteil der 2022 Season und wurde während 2023 bei den Colts entlassen, aber vielleicht würde ihm eine neue Chance gut tun. Das kurze Abenteuer bei den Philadelphia Eagles kann ausser Acht gelassen werden. 

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NFC East

Dallas Cowboys

Die Cowboys holten nach dem Draft Ezekiel Elliott zurück. Aber er ist längst über seinen Zenit hinaus und hatte letzte Saison bei New England schlechtere Zahlen als er 2022 in Dallas entlassen wurde.

Zur Überraschung drafteten sie keinen Runninback und diese Position bleibt nach dem Abgang von Tony Pollard weiterhin eine Baustelle.

In der Offseason hatten die Cowboys keine grosse Flexibilität durch den limitierten Cap. Das resultierte in der Verpflichtung von lediglich Linebacker Erick Kendricks.

Die Abgänge versucht man mit Rookies wie Tyler Guyton und Cooper Beebe aufzufangen.

Mit einem Cap Space von ca. 2 Millionen Dollar (gemäss Spotrac), könnte man sich Gedanken über Jerrick McKinnon oder Damien Harris machen. 

New York Giants

Selbstverständlich ist hier Runningback auch ein Fragezeichen. Wie soll es auch anders sein, nach dem Abgang von Saquon Barkley. Devin Singletary überraschte zwar in Houston, aber dennoch.

Aber Tight End könnte zu einem grösseren Need werden. Auch wenn Darren Waller nicht seine Karriere beenden würde. Daniel Bellinger fing lediglich 30 Pässe in seiner Rookie Season und ein Jahr später nur 25 mehr. Wie schnell Viertrunden Pick Theo Johnson eine Rolle spielen kann, bleibt abzuwarten. Christ Manhertz ist ein reiner Blocking Tight End, um den TE Room abzurunden.

Ein erfahrener Pass-Catcher könnte die nötige Tiefe bringen.

In der Defensive sollten sie weiterhin die Secondary adressieren. Man lag letzte Season auf Platz 24 was Net Yards pro Versuch angeht. Für einen Top Spieler wird das Geld wohl nicht reichen, aber ein Eli Apple könnte ein verlässlicher Role Player sein. 

Philadelphia Eagles

General Manager Howie Roseman bekommt, zurecht, viel Lob für den Draft der Eagles. Aber für die Free Agency und den Zugängen von Veterans wie CJ Gardner-Johnson, Bryce Huff und Devin White. Die Defensive hatte es sicherlich nötig, nachdem man das letzte Jahr auf Platz 26 in Total Defense und Platz 30 in erlaubten Punkten abgeschlossen hat.

Der neue Defensive Coordinator Vic Fangio mag gute Tackler und dieser Aspekt war letztes Jahr mehr schlecht, als recht in Philly.

Mit Fangio kommt auch ein neues Scheme in der Defensive. Mit ihrer 4-3 Defensive lag der Fokus in der Rotation der DLine. Fangio lässt vorwiegend eine 3-4 Defensive spielen. Heisst Heay Zone Coverage und wenig Blitzing, um explosive Passing Play‘s zu verhindern. Warum ich das anspreche? Die Eagles könnten Tiefe auf Linebacker und Safety gut gebrauchen. Wieso also nicht beispielsweise ein Jamal Adams? Viele sehen ihn sowieso als einen Hybrid Safety/Linebacker. 

Washington Commanders

Andrew Wylie erlaubte als Right Tackle neun Sacks in 2023, viertmeisten auf der Position in der ganzen Liga. Die Offensive Line war sowieso teilweise schwierig anzusehen.

Die Innenseite wurde mit Center Tyler Biadasz mehr als nur verstärkt und auf der Left Tackle Position wird es ein Duell zwischen Drittrunden Pick Brandon Coleman und dem letztjährigen Back Up Cornelius Lucas.

Wie anfällig die Secondary in der letzten Season war, zeigt die Platzierung in erlaubten Passing Yards (kein Team war schlechter).

Jeremy Chinn und Mike Sainristil sind Verstärkungen für die Safety Position und den Slot. Aber keiner von ihnen kann und wird auf Aussen gegen vermeintliche Nr. 1 Receiver im Passing Game angesetzt werden.

Emmanuel Forbes und Benjamin St-Juste waren Enttäuschungen in der letzten Season. Forbes wurde in der ersten Runde gedraftet und musste schliesslich auf die Bank. Michael Davis könnte hier einen der beiden oben genannten verdrängen.

Für das Worst Case Szenario, Forbes bleibt eine Enttäuschung und jemand verletzt sich, könnten die Commmanders Tiefe im CB Room gebrauchen. Stephon Gilmore startete in allen 17 Spielen für Dan Quinn in Dallas. Er würde die nötige Erfahrung für diese Positionsgruppe mitbringen.

Über den/die Autor/in
Roki Berenyi
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Roki Berenyi
Online-Redaktion Beat Writer
Roki Berenyi gehört bei touchdown24.de zur Gruppe der Beat Writer und berichtet hauptsächlich über die NFL

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