Die Free Agency erhält gerade das Rampenlicht im NFL Zirkus. Doch ist bekannt, langfristiger Erfolg fußt auf starken Entscheidungen im Draft. Die Suche nach möglichen “Sleepern” oder Spielern, die andere Teams zu unrecht negativ bewerten, ist dabei besonders wichtig. Denn während in den ersten Runden das “Bust”-Potential minimiert wird, soll es am dritten Tag darum gehen, Spieler aufzutreiben, die eigentlich Tag-Zwei-Talente sind und definitiv Starterpotential besitzen.
Die NFL Offseason ist in vollem Gange und in der Free Agency rüsten einige Teams schon an den ersten wirklich bedeutenden Tagen der Sommerpause mächtig auf. Allen voran schmeißt Bill Belichick von den New England Patriots mit Dollars um sich und versucht, an vergangene glorreiche Tage anzuknüpfen. Dafür scheinen andere General Manager den Pin für ihr Telefon vergessen zu haben und glänzen mit Inaktivität. Nur ist eben in der NFL Free Agency nicht unbedingt so, dass Stillstand Rückschritt bedeutet. Manchmal sogar eher das Gegenteil!
Mit dem inoffiziellen Start der NFL Free Agency Periode beginnt die wirklich heiße Phase der diesjährigen Offseason. Die Telefone vertragsfreier Spieler stehen nicht mehr still, Agenten brauchen literweise Kaffee, virtuelle Geldkoffer fliegen durch die Ligalandschaft und ein aufregendes Gerücht jagt das nächste. In diesen Tagen wollen viele NFL Franchises die Basis für eine erfolgreiche Saison 2021 legen und die Weichen auf langfristigen sportlichen Erfolg stellen. Wer dabei als echter "Big Player" auftritt, als Team, das einen Großteil seines Kaders umkrempelt, ist eine Frage, welche die gesamte NFL beschäftigt.
Der NFL Draft 2021 findet, wie geplant, ab dem 29. April bis zum 1. Mai statt. Der Weg dorthin ist aber ein ganz anderer als in den Vorjahren. In einem normalen Draftprozess kehren gerade die meisten Talente vom NFL Combine aus Indianapolis zurück und die Teams werten ihre gesammelten Eindrücke und Resultate aus. Dieses Jahr verschiebt sich die Debatte in den einzelnen “War Rooms” nach hinten. Denn bis zum 9. April finden die Pro Days der einzelnen Colleges statt.
Jeder für sich ist schon eine menschliche Wucht, zusammen sind die fünf Mitglieder einer NFL Offensive Line ein ungefähr 700 Kilogramm schweres Bollwerk, welches in der Sportwelt seines Gleichen sucht. Sie setzen wie kaum jemand sonst Gelenke wie Gesundheit aufs Spiel und machen damit die großen offensiven Feuerwerke ihrer Teamkameraden überhaupt erst möglich. Ihr vermeintliches Schattendasein, fernab der nach Highlights gierenden Augen des durchschnittlichen Fans, haben sie alles andere als verdient. Also lassen wir die schweren Jungs einmal zu Wort kommen und einen Einblick geben in eine ganz besondere Welt!
Von Miller ist bei den Denver Broncos eine absolute Legende, daran gibt es keinen Zweifel. Niemandem gelangen mehr Sacks in der Mile High City als ihm, der mit seinem MVP Titel im Super Bowl 50 auch sinnbildlich für den letzten großen Erfolg der Franchise steht. Nun sind die aktuellen Denver Broncos von solchen Höhenflügen allerdings meilenweit entfernt und es stellt sich die große Frage, ob Von Miller Teil des derzeitigen Wiederaufbaus sein soll. Eine Frage, welche die Broncos aufgrund Millers Vertrag bald beantworten müssen.
Es war von vorneherein klar, dass Cam Newton bei den New England Patriots als Nachfolger von einem gewissen Tom Brady in große Fußstapfen treten würde. Dass Newton allerdings eine komplette Bauchlandung in der Saison 2020 erleben würde, das kam dann doch etwas überraschend. So sieht sich Coaching-Legende Bill Belichick aber wohl genötigt, erneut auf die Suche nach einem neuen Signal Caller zu gehen. Optionen gibt es im NFL Draft, in der Free Agency, per Trade oder vielleicht sogar im eigenen Kader genug!
Dass Russell Wilson bei den Seattle Seahawks unglücklich sei und einen Trade fordern könnte, kam im ersten Moment schon ein wenig wie eine Zeitungsente daher. Eines dieser typischen NFL Offseason Gerüchte, die von reiner Spekulation getragen werden und trotzdem durch die Gazetten geistern. Aber auch einige Wochen nach dem ersten Report fliegt die Geschichte immer noch, gleitet munter durch die Lüfte des NFL Himmels und erfährt in diesen Tagen mehr Auftrieb denn je.
Die National Football League ist für Athleten ein wahrhaftiger Olymp, nur die Besten der Besten bekommen überhaupt einmal die Chance, einen Fuß auf den heiligen Rasen von Amerikas berühmtester Sportliga zu setzen. Bis zu dieser Spitze des Eisbergs haben es Vincent, Corey, Kendall und Kyle Fuller geschafft und gehören damit schon jetzt zu den ganz besonderen Football-Familien in der Geschichte dieses Sports.
Es wird eine der spannendsten Fragen der diesjährigen NFL-Offseason sein: Wie geht es bei den Dallas Cowboys mit Quarterback Dak Prescott weiter? Höchstwahrscheinlich erst einmal mit dem Franchise Tag, jenem vertraglichen Instrument, unter dem Prescott schon im letzten Jahr für „America’s Team“ auflief. Seine schwere Verletzung in 2020, das bisherige Unvermögen beider Parteien, sich auf einen langfristigen Kontrakt zu einigen, und zahlreiche Baustellen im Cowboys-Kader machen den andauernden Marathon am Verhandlungstisch aber weiterhin zur Wundertüte.

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