Die NFL Offseason ist in vollem Gange und in der Free Agency rüsten einige Teams schon an den ersten wirklich bedeutenden Tagen der Sommerpause mächtig auf. Allen voran schmeißt Bill Belichick von den New England Patriots mit Dollars um sich und versucht, an vergangene glorreiche Tage anzuknüpfen. Dafür scheinen andere General Manager den Pin für ihr Telefon vergessen zu haben und glänzen mit Inaktivität. Nur ist eben in der NFL Free Agency nicht unbedingt so, dass Stillstand Rückschritt bedeutet. Manchmal sogar eher das Gegenteil!
Mit dem inoffiziellen Start der NFL Free Agency Periode beginnt die wirklich heiße Phase der diesjährigen Offseason. Die Telefone vertragsfreier Spieler stehen nicht mehr still, Agenten brauchen literweise Kaffee, virtuelle Geldkoffer fliegen durch die Ligalandschaft und ein aufregendes Gerücht jagt das nächste. In diesen Tagen wollen viele NFL Franchises die Basis für eine erfolgreiche Saison 2021 legen und die Weichen auf langfristigen sportlichen Erfolg stellen. Wer dabei als echter "Big Player" auftritt, als Team, das einen Großteil seines Kaders umkrempelt, ist eine Frage, welche die gesamte NFL beschäftigt.
Nach wochenlangem Hin und Her hat die NFL unter der Woche endlich den lang erwarteten Salary Cap für 2021 bekannt gegeben. Er beläuft sich auf 182,5 Millionen Dollar und damit auf knapp 16 Millionen weniger als im Vorjahr. Es ist ein weiterer harter finanzieller Schlag, den die NFL aufgrund der Corona-Pandemie einstecken muss. Noch schlimmer ist die Lage aber für viele Teams, die bis zum Start der Free Agency und dem offiziellen Beginn des neuen Ligajahres sehen müssen, wie sie ihren Cap geregelt bekommen. Erste Opfer des „Cap-Massakers“ haben wir bereits gesehen, weitere werden folgen.
Von Miller ist bei den Denver Broncos eine absolute Legende, daran gibt es keinen Zweifel. Niemandem gelangen mehr Sacks in der Mile High City als ihm, der mit seinem MVP Titel im Super Bowl 50 auch sinnbildlich für den letzten großen Erfolg der Franchise steht. Nun sind die aktuellen Denver Broncos von solchen Höhenflügen allerdings meilenweit entfernt und es stellt sich die große Frage, ob Von Miller Teil des derzeitigen Wiederaufbaus sein soll. Eine Frage, welche die Broncos aufgrund Millers Vertrag bald beantworten müssen.
Dass Russell Wilson bei den Seattle Seahawks unglücklich sei und einen Trade fordern könnte, kam im ersten Moment schon ein wenig wie eine Zeitungsente daher. Eines dieser typischen NFL Offseason Gerüchte, die von reiner Spekulation getragen werden und trotzdem durch die Gazetten geistern. Aber auch einige Wochen nach dem ersten Report fliegt die Geschichte immer noch, gleitet munter durch die Lüfte des NFL Himmels und erfährt in diesen Tagen mehr Auftrieb denn je.
Es wird eine der spannendsten Fragen der diesjährigen NFL-Offseason sein: Wie geht es bei den Dallas Cowboys mit Quarterback Dak Prescott weiter? Höchstwahrscheinlich erst einmal mit dem Franchise Tag, jenem vertraglichen Instrument, unter dem Prescott schon im letzten Jahr für „America’s Team“ auflief. Seine schwere Verletzung in 2020, das bisherige Unvermögen beider Parteien, sich auf einen langfristigen Kontrakt zu einigen, und zahlreiche Baustellen im Cowboys-Kader machen den andauernden Marathon am Verhandlungstisch aber weiterhin zur Wundertüte.
Gerade erst war die Freude bei den Fans der Cleveland Browns über ihren ersten Playoff-Sieg nach 26 Jahren abgeklungen, da mussten sie auch schon wieder beunruhigende Schlagzeilen lesen. Die nach dem Super Bowl erstmals so richtig angeschmissene Offseason-Gerüchtemühle spuckte ein paar Geschichten aus, welche Star-Receiver Odell Beckham Jr. als einen potenziellen Trade-Kandidaten in diesem Sommer sehen. Nach zunächst wütendem Bellen beginnt im Dawg Pound eine Diskussion darüber, ob es nicht vielleicht sogar Sinn machen würde, "OBJ" abzugeben.
Matthew Stafford spielt nach dem ersten Blockbuster Deal der NFL Offseason 2021 bald für die Los Angeles Rams im sonnigen Kalifornien, Jared Goff und eine Reihe hochkarätiger Draft Picks dürfen dafür mit Dan Campbell in Detroit ein paar Kniescheiben kaputtbeißen. Es ist ein Trade, der gewichtige Auswirkungen auf den restlichen Quarterback-Markt haben wird, unter anderem wohl auch auf die Situation von Texans-Superstar Deshaun Watson.

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