Hätte man Agnes Paye 1989 erzählt, dass sie einmal ein sorgenfreies Leben in den USA führen wird, hätte sie es wahrscheinlich für einen schändlichen Witz gehalten. Die damals Zwölfjährige erlebte in ihrem Heimatland Liberia den Ausbruch eines Bürgerkrieges mit, der über eine viertelmillion Menschen das Leben kosten sollte. “Mama hat genug gearbeitet, sie kann jetzt in Rente gehen. Ich werde sicherstellen, dass sie alles bekommt, was sie nie hatte und dass sie nie wieder einen Finger bewegen muss“, sagte ihr Sohn Kwity am Draft-Abend in die TV-Kameras. Der Anfang einer NFL-Karriere des Sohnes ist gleichsam das Ende einer leidvollen Geschichte seiner Mutter.

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