Seine Zeit bei den Rams ist vorbei: Allen Robinson - Foto: IMAGO / USA TODAY Network

Die Pittsburgh Steelers haben sich die Dienste von Allen Robinson gesichert. Nach einer schwachsen Saison bei den Los Angeles Rams kommt der Wide Receiver zum Schnäppchenpreis nach Pennsylvania.

  • Rams zahlen Großteil des Gehalts weiter
  • Enttäuschendes Jahr in Los Angeles
  • Bortles, Trubisky, Pickett?

Nur einen Tausch der Pickrechte in Runde sieben des kommenden Drafts kostete es die Pittsburgh Steelers, um Allen Robinson bei den Los Angeles Rams loszueisen. Statt an Position 234 sind die Steelers nun erst wieder an Position 251 dran. Zudem zahlt Pittsburgh nur knapp die Hälfte des Gehalts, das dem 29-Jährigen in der kommenden Saison in Höhe von 10,25 Millionen US-Dollar zusteht. Ein Deal, der zeigt, wie sehr die Rams Robinson loswerden wollten.

Zur vergangenen Saison war Robinson von den Chicago Bears zum damals amtierenden NFL-Champion gewechselt und sollte im Zusammenspiel mit Cooper Kupp eines der gefährlichsten Receiver-Duos der Liga bilden. Doch daraus wurde nichts. Robinson kam lediglich zehnmal zum Einsatz, fing 33 Pässe für 339 Yards und drei Touchdowns, ehe ihn eine Verletzung für den Rest der Saison außer Gefecht setzte. Die Rams hatten ihn zuvor mit einem Dreijahresvertrag über 46,5 Millionen US-Dollar ausgestattet.

Bei seinem Wechsel von Illinois nach Kalifornien galt Robinson als einer der besten Receiver der NFL, der allerdings über seine gesamte Karriere mit dem Makel eher schwacher Quarterbacks leben musste und so nur selten auf absolute Top-Statistiken kam. 2014 wurde er von den Jacksonville Jaguars in der zweiten Draftrunde ausgewählt und spielte dann unter Quarterback Blake Bortles. In Chicago fing er dann lange Zeit die Bälle von Mitchell Trubisky. Trotzdem kam er 2015 in Jacksonville sowie 2018 und 2019 in Chicago auf jeweils über 1000 Yards Receiving. In den vergangenen beiden Jahren verpasste er verletzungsbedingt aber auch zwölf von 34 möglichen Partien. In der kommenden Saison ist Robinson dann Anspielstation von Kenny Pickett, der seine NFL-Tauglichkeit nachhaltig noch immer nachweisen muss.

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Markus Schulz

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