TOUCHDOWN24 hat die Vorschau auf alle 32 Teams. Es geht in die NFC North mit den Chicago Bears.

Besitzer: Virginia McCaskey

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General Manager: Ryan Poles

Head Coach: Matt Eberflus (Allzeit-Bilanz/NFL: 0-0)

Offensive Coordinator: Luke Getsy

Defensive Coordinator: Alan Williams

Stadion: Soldier Field (61.500 Plätze)

Bilanz 2021: 6-11 (3. NFC North, Playoffs verpasst)

 

Offense: +

Defense: ++++

Special Teams: +++

Coaching: +++

 

Offense

Die Offense der Chicago Bears erhält ein neues Gesicht: Luke Getsy ist der neue Offensive Coordinator. Er kommt von den Green Bay Packers und baut auf ein tieferes Passspiel inklusive viel Play-Action. Dennoch wird sich diese Saison erneut auf ein gutes Laufspiel verlassen, welches sich taktisch jedoch auf den Shanahan-Style umstellen wird. D. Montgomery und K. Herbert sind zwei gute Runningbacks, die, wie im letzten Jahr, zuverlässig den Ball nach vorne tragen werden. Unterstützt werden sie dabei von Quarterback J. Fields, dessen Läufe eine zusätzliche Gefahr darstellen. Die restliche Offense ist ein großes Fragezeichen. Die generalüberholte Offensive Line ist nicht nur mit einigen jungen, aber auch unerfahrenen Talenten, besetzt, sie muss sich zudem erst einmal zusammenfinden. Tight End C. Kmet steht in seinem dritten Profijahr nicht nur vor der Aufgabe sich auf seiner Position festzuspielen, er muss zusätzlich ein häufig angespielter Passempfänger sein. Auf der Wide Receiver Position mangelt es den Bears, abgesehen von D. Mooney, nämlich besonders an Talent.

Formation (11 personnel): QB Justin Fields, RB David Montgomery, WR Darnell Mooney, WR Byron Pringle, WR Equanimeous St. Brown, TE Cole Kmet, LT Braxton Jones, LG Cody Whitehair, C Lucas Patrick, RG Teven Jenkins, RT Riley Reiff

 

Defense

Der neue Head Coach der Bears, M. Eberflus, hat seinen Hintergrund in der Defense. Es ist also nicht sonderlich überraschend, dass die ersten beiden Draft Picks, Cornerback K. Gordon und Safety J. Brisker, der Verstärkung dieser galten. Starspieler K. Mack und A. Hicks sind nicht mehr Teil des Teams, wodurch sich der Fokus von einem starken Pass Rush auf die Defensive Backs verschoben hat. Die beiden vielversprechenden Rookies werden zukünftig die Plätze neben den beiden Hochkarätern E. Jackson und J. Johnson bekleiden. Die Nachfolger des ehemals gefürchteten Pass-Rushs sind J. Jones und Eigengewächs T. Gipson. Sie stellen solide Optionen dar, gehören aber bei weitem nicht zur Elite, wie ihre Vorgänger. Ohne die ehemaligen Führungskräfte soll nun Linebacker R. Smith endgültig in diese Rolle schlüpfen. Nachdem im letzten Jahrzehnt der Wechsel auf ein 3-4 System vollzogen wurde, gibt es jetzt die Rückkehr zum 4-3 System. Auch die Philosophie von Eberflus und seinem Defense Coordinator A. Williams entspricht der damaligen Lovie Smith Vorgehensweise. Die Bears Coaches wollen Laufbereitschaft und Turnover.

Formation (4-2 Nickel): DE Trevis Gipson, DT Justin Jones, DT Angelo Blackson, DE Robert Quinn, LB Roquan Smith, LB Nicholas Morrow, CB Jaylon Johnson, SS Jaquan Brisker, FS Eddie Jackson, CB Kindle Vildor, NB Kyler Gordon 

 

Offseason

Die Bears Offseason stand im Zeichen des Umbruchs. Es wurde nicht nur in R. Poles ein neuer General Manager gesucht, sondern auch der neue Head Coach M. Eberflus installiert. Der Kader bestand nach Ablauf der letzten Saison nur noch aus 40 Spielern, darunter 11 mit einem Vertrag eines Probespielers. Zusätzlich mussten weitere Spieler die Bears verlassen, wie zum Beispiel K. Mack per Trade. Die neuen Verantwortlichen konnten den Kader sofort nach ihren Vorstellungen gestalten. Die Offseason war der Start eines Neuanfangs.

 

Wichtigste Zugänge: 

Free Agency: Justin Jones (DT/Chargers), Lucas Patrick (C/Packers), Al-Quadin Muhammad (DE/Colts), Nicholas Morrow (LB/Raiders), Equanimeous St. Brown (WR/Packers) Byron Pringle (WR/Chiefs), Khari Blasingame (FB/Titans), Trevor Siemian (QB/Saints)

 

Draft: Kyler Gordon (CB/Rd 2), Jaquan Brisker (SS/Rd 2), Velus Jones Jr. (WR/Rd 3), Braxton Jones (OT/Rd 5), Dominique Robinson (DE/Rd 5), Zach Thomas (OG/Rd 6), Trestan Ebner (RB/Rd 6), Trenton Gill (P/Rd 7)

 

 

Im Fokus: Darnell Mooney (Wide Receiver)

Im letzten Jahr stand D. Mooney als noch unter der Kategorie Breakout Player. Nach einer Saison mit 81 gefangenen Pässen, 1.055 Yards und 4 Touchdowns muss man ihm einen gelungenen Durchbruch attestieren. Mehr noch, zu Rookie Quarterback Fields baute er eine so starke Verbindung auf, dass er A. Robinson als erste Anspielstation verdrängen konnte. Diese Saison steht er im Fokus, weil er ohne Robinson beweisen muss, als Nummer-Eins-Receiver zu funktionieren, sondern voraussichtlich der einzige Wide Receiver auf den Fields bauen kann ist.

 

Star: Roquan Smith (Linebacker)

Die Defense der Bears bleibt, wie in den letzten Jahren, das Prunkstück des Teams. Der Anführer dieser ist somit auch der Star des Teams, selbst wenn Quarterback J. Fields natürlich noch mehr Aufmerksamkeit erhält. R. Smith ist hingegen ein gestandener Spieler, der auf dem Feld und abseits davon Verantwortung für das Team übernimmt. Er ist das Sinnbild des modernen Linebackers - schnell und beweglich - sodass er sowohl in der Mann- und Raumdeckung als auch in der Verteidigung des Laufspiels immer zur Stelle ist.

 

Breakout Player: Cole Kmet (Tight End)

Kmet war letzte Saison in einem Alter (22), da waren Kittle, Kelce oder Ertz, noch am College und hatten dennoch nicht die Produktion, die er in der Profiliga verbucht. Seine Probleme im Freilaufen, den Ball unter Gegnerdruck zu fangen und Yards nach dem Catch zu erzielen sorgen bisher dafür, dass er sich nicht als erster Tight End bewiesen hat. Entwickelt er sich weiter, kann er den Durchbruch schaffen, wenn nicht, dann ist er zukünftig nur noch zweite Wahl. Die Chance ist da, Optionen hat Fields nämlich wenige.  

 

Game Changer: Justin Fields (Quarterback)

Ein neues System, eine neugestaltete Offensive Line, einem noch nicht etabliertem Tight End und abseits von Mooney sind ausschließlichen Fragezeichen auf der Wide Receiver Position. Das Passspiel könnte unter kaum schlechteren Voraussetzungen stehen. Fields ist somit der Game Changer. Sollte er sich gar nicht bis kaum weiterentwickeln, dann sind die Bears in der modernen NFL eines der schlechtesten Teams. Doch Quarterbacks entscheiden Spiele, macht er also einen Sprung, dann bekommen die Bears Zähne.

 

Spielplan

 

Week 1, 11th September 

vs. 49ers

 

Week 2, 19th September

@ Packers

 

Week 3, 25th September

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vs. Texans

 

Week 4, 2nd October

@ Giants

 

Week 5, 9th October

@ Vikings

 

Week 6, 14th October

vs. Commanders

 

Week 7, 25th October

@ Patriots

 

Week 8, 30th October

@ Cowboys

 

Week 9, 6th November

vs. Dolphins

 

Week 10, 13th November

vs. Lions

 

Week 11, 20th November

@ Falcons

 

Week 12, 27th November

@ Jets

 

Week 13 4th December

vs. Packers

 

Week 14

BYE WEEK

 

Week 15, 18th December

vs. Eagles

 

Week 16, 24th December

vs. Bills

 

Week 17, 1st  January

@ Lions

 

Week 18, TBD

vs. Vikings