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NFL Fantasy Football

Fantasy Football Waiver Wire Week 17 – Minshew-Mania ist zurück!

Die Minshew-Mania ist zurück in Philly - auch aus Fantasy-Sicht.
IMAGO / Icon Sportswire
Weihnachten ist vorbei und aus Fantasy-Sicht bedeutet das: Die Championship-Runde steht vor der Tür. Wenn euch das Christkind über die Feiertage einen Sieg unter den Weihnachtsbaum gelegt hat, dann geht es jetzt um Alles oder Nichts. Sekt oder Seltas. Die Aufgabe für diese Woche auf dem Waiver Wire liegt ausschließlich darin, Starter für die nächste Woche zu finden – Stashes, Bench-Spots und Co. sind ab sofort irrelevant. Jeder Spieler, der euch und eurem Gegner diese Woche nicht helfen kann, ist droppable. Im Idealfall ist euer Team fit und ihr benötigt keinen Ersatz. Falls doch, helfen wir euch mit der letzten Ausgabe unseres NFL Fantasy Football Waiver Wire für 2022, passende Starter zu finden.
 
 
Meine Overall-Pickup-Liste:
 
1. Gardner Minshew
2. Tyler Allgeier
3. Jahan Dotson
 

Quarterback Waiver Wire Week 17

 
Gardner Minshew, Philadelphia Eagles, 8,7 % rostered
 
Minshew Mania is back, baby! In einem knochenharten Matchup gegen die starke Cowboys-Defense zeigte der berühmteste Football-Schnauzer der Welt eine grandiose Leistung, sogar seine beiden Interceptions gingen eher auf die Kappe von Wideout Quez Watkins als auf Minshew selbst. Der 26-Jährige profitiert von der besten Offensive Line der Liga und drei erstklassigen Anspielstationen in Devonta Smith, A.J. Brown und Dallas Goedert. Die Eagles werden mit Jalen Hurts vorsichtig verfahren, haben sie den Nr.1-Seed mit einem Sieg in den nächsten beiden Spielen doch in der Tasche. Minshew wird gegen die Saints also vermutlich starten und eine klare Top-12-Option sein.
 
 
Brock Purdy, San Francisco 49ers, 27,3 % rostered
 
Die 49ers haben die Division zwar bereits in der Tasche, doch Tight End George Kittle kündigte an, man werde alles versuchen, die letzten beiden Saisonspiele auch noch zu gewinnen. Dabei geht es in Week 17 zunächst gegen die löchrige Raiders-Defense, die im Durchschnitt 20,5 Fantasy-Punkte von gegnerischen Quarterbacks erlaubt. „Mr. Relevant“ sollte euch also einmal mehr einen soliden Floor geben. Startet Purdy mit Selbstvertrauen, wenn euer Starter entweder verletzt ist (Hurts, Murray) oder ein schlechtes Matchup hat (Jones, Smith).
 
Russell Wilson, Denver Broncos, 40,5 % rostered
 
Wilson nach seiner katastrophalen Saison im Endspiel um die Fantasy-Meisterschaft starten? Ja, ich bin auch kein Fan davon, muss ich ehrlicherweise zugeben. Doch wenn ihr der Murray- oder Hurts-Manager seid und in einer kompetitiven Liga spielt, habt ihr womöglich keine andere Wahl. Und das Matchup gegen die Chiefs ist erste Sahne, geben sie doch die viertmeisten Punkte an Quarterback ab. Erinnert euch daran, dass Wilson im ersten Duell gegen KC seine beste Leistung der Saison zeigte – das könnte in Week 17 nochmal passieren.

Runningback Waiver Wire Week 17

 
James Cook, Buffalo Bills, 33,8 % rostered
 
Ich bin schon öfters in dieser Saison in die Cook-Falle getappt, daher will ich auf keine Fall sagen, dass der Rookie ein Must-Start oder irgendetwas in diese Richtung ist. Die Bills laufen den Ball normalerweise nicht so viel wie am Wochenende und wenn sie passen, ist Devin Singletary die erste Option. Doch Cook macht das meiste aus seinen Möglichkeiten und hat eine sehr gute Chance, in einem potenziellen Shootout mit den Bengals in die Endzone zu kommen. Es gibt wenige Backs mit mehr Upside auf dem Waiver. Und als kleiner Bonuspunkt: Solltet ihr auch noch in Woche 18 spielen, hat Cook ein erstklassiges Matchup mit den Patriots, dass er beim ersten Saisonspiel (20 Touches, 105 Yards) dominiert hat.
 
Tyler Allgeier, Atlanta Falcons, 17,3 % rostered
 
Allgeier dominiert weiterhin das Backfield in Atlanta, gegen die Ravens kam er am Ende auf 22 Touches für 117 Yards. Es ist ziemlich klar, wen die Coaches in Atlanta als Lead-Back sehen und das ist nicht Cordarelle Patterson. In einem exzellenten Matchup mit den Arizona Cardinals in Woche 17 hat Allgeier League-Winning-Upside. Der Rookie ist nach wie vor in viel zu wenigen Ligen gerostered und ist einer meiner Top-Pickups für die Championship-Runde.
 
 
Royce Freeman, Houston Texans, 0,1 % rostered
 
Freeman war am Wochenende die zweite Woche in Folge der klare Lead-Back der Texans und erhielt 16 Carries sowie ein Target im Passspiel. Diese Usage konnte der 26-Jährige zwar nur in 39 Yards ummünzen, doch das lag auch an der erstklassigen Run-Defense der Titans (Rang 2 ligaweit). In Woche 17 gegen die solide, aber nicht herausragende Laufverteidigung der Jaguars sollte Freeman mehr Freiräume kriegen. Er ist eine Flex-Option für alle tieferen Ligen ab 12 oder 14 Teams.

Wide Receiver Waiver Wire Week 17

 
Jahan Dotson, Washington Commanders, 7,8 % rostered
 
Dotson sah zu Beginn dieser Saison wie ein potenzieller Steal aus, doch der Rookie verletzte sich und verpasste mehrere Spiele. Erst seit Woche 13 zeigt die Formkurve beim 22-Jährigen wieder nach oben, das aber steil. Mit seinen sechs Catches für 76 Yards und einen Touchdown bei neun Targets (Team-high) hat Dotson nun in drei aufeinanderfolgenden Spielen einen Touchdown gefangen. Insgesamt stehen damit sieben Scores bei nur 50 Targets über die Saison hinweg auf der Habenseite des Rookies. Dotson ist eine Big-Play-Threat und damit mit Sicherheit kein Must-Start, doch gegen die mittelmäßige Browns-Defense in jedem Fall ein WR3 mit massivem Upside.
 
 
Isaiah Hodgins, New York Giants, 0,3 % rostered
 
Sowohl Hodgins als auch Richie James haben den Giants ein wenig Stabilität auf ihrer womöglichst schwächsten Positionsgruppe im Roster gegeben und haben das erstklassige Matchup gegen die Vikings in der Vorwoche genutzt. James hat ein Yard mehr auf dem Konto als Hodgins, doch es war der 24-Jährige, der zum dritten Mal in vier Wochen die Endzone fand. Gegen die solide Pass-Defense der Colts sind beide auf dem WR3-Radar, ich bevorzuge Hodgins für sein Upside.
 
D.J. Chark, Detroit Lions, 19,9 % rostered
 
Mina Kimes von ESPN berichtete in der Vorwoche, die Lions hätten Chark gegen die Jets in Woche 15 gegen Rookie-of-the-Year-Kandidat Sauce Gardner „geopfert“, was sein einziges schwaches Spiel im letzten Monat erklärt. Am vergangenen Sonntag holte Chark zum dritten Mal aus den letzten vier Spielen mehr als 90 Receiving-Yards (5 Catches, 108 Yards). Der 26-Jährige ist die Big-Play-Waffe in einer explosiven Offense und trifft nun auf eine Bears-Defense, die den Deep-Ball das ganze Jahr nicht verteidigen konnte. Chark ist ein Upside-WR3 und gehört in mehr Lineups, als er derzeit vermutlich steht.

Tight End Waiver Wire Week 17

 
Tyler Conklin, New York Jets, 36,6 % rostered
 
C.J. Uzomah hat in den letzten Wochen ein paar Big-Plays gezeigt, doch Conklin steht nach wie vor bei mehr als 70 Prozent der Snaps auf dem Platz und bekommt mehr Targets. Er ist der Jets-Tight-End für euer Roster, wenn „Gang Green“ in Woche 17 auf die Seahawks-Defense trifft, die die zweitmeisten Fantasy-Punkte durch Tight Ends erlaubt. Conklin ist das beste Streaming-Target der Woche.
 
Jordan Akins, Houston Texans, 0,3 % rostered
 
Akins hat in drei seiner letzten vier Spiele mindestens fünf Targets bekommen und ist damit im Brachland, das wir Fantasy-Spieler „Tight End“ nennen, auf dem Streaming-Radar. Das Matchup mit der Jaguars-Defense ist gut, erlauben die Jags doch die achtmeisten Fantasy-Punkte durch gegnerische Tight Ends.
 
 
Hunter Henry, New England Patriots, 34,8 % rostered
 
Henrys Leistungen waren in diesem Jahr extrem „up and down“, aber er steht nach wie vor bei vielen Snaps auf dem Feld. Er hat durchaus Upside, wenn es am Sonntag gegen eine Dolphins-Defense geht, die die drittmeisten Punkte an Tight Ends abgibt. In tiefen Ligen werden kaum bessere Optionen auf dem Waiver zu finden sein.

Defense Watch – Week 17:

 
New York Giants vs. Indianapolis Colts, 5,0 % rostered
 
Die Giants haben mit 17 Fantasy-Punkten gegen die Commanders in Woche 17 gezeigt, dass sie gute Matchups ausnutzen können. Nun geht es gegen Nick Foles und die Colts, ihres Zeichens das beste Matchup für gegnerische Defenses aus Fantasy-Sicht. Giddy up.
 
Los Angeles Chargers vs. Los Angeles Rams, 38,6 % rostered
 
Die Chargers sind wie in der Vorwoche ein exzellentes Play, geht es doch gegen Baker Mayfield und die Rams. Ja, die haben soeben erst über 40 Punkte gegen Denver aufgelegt, doch die Chargers-Defense ist motiviert und Baker wird auf den Boden der Tatsachen zurückkommen.
 
Hinweis: Alle Ownership-Zahlen beziehen sich auf offizielle Fantasy-Ligen bei fantasy.nfl.com!

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