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NFL - National Football League

NFL Draft 2023: Für diese Teams könnte der Draft zur Erfolgsstory werden

Die Pittsburgh Steelers könnten sich mit einem guten NFL Draft 2023 im Kampf um die AFC North zurückmelden.
IMAGO / ZUMA Wire

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es endlich so weit: Der NFL Draft 2023 steht an und bietet damit einmal mehr die Möglichkeit für NFL-Franchises, eine neue Ära einzuleiten. Das gilt natürlich insbesondere für die Teams an der Spitze wie Carolina, Houston und Indianapolis, die auf der Suche nach neuen Quarterbacks sind. Doch auch für die Teams in der „Ligamitte“ steht viel auf dem Spiel. Sie können mit einem guten Draft das Grundgerüst für erfolgreiche Jahre legen. Welche Teams, die 2022 die Playoffs noch verpasst haben, mit dem Draft am Wochenende einen Sprung Richtung Postseason schaffen könnten, zeigen wir von TOUCHDOWN24 heute.

 

Pittsburgh Steelers


Der perfekte Start in den 2023 NFL Draft:

Nr. 17: Deonte Banks, CB, Maryland
Nr. 32: Anton Harrison, OT, Oklahoma

Die Steelers sind, ähnlich wie eine andere Traditions-Franchise in den Green Bay Packers, dafür bekannt, in der Free Agency eher die Füße stillzuhalten. In dieser Offseason wagte sich das Team daher ein wenig in neue Gewässer, als es mit Allen Robinson eine neue Waffe für den jungen Quarterback Kenny Pickett holte und mit Guard Isaac Semualo einen Teil der so erfolgreichen Eagles-O-Line nach Pennsylvania lockte. Können die Steelers im Draft einen soliden Starter für die Tackle-Positionen draften, steht die Protection rund um Pickett schon einmal.

Die Steelers zeigten in der zweiten Hälfte der Saison, unbemerkt von vielen Experten, eine regelrechte Leistungsexplosion auf beiden Seiten des Feldes. Um diese Aussage mit Statistiken zu untermauern: Von Woche 1 bis 9 lagen die Steelers mit -0,105 EPA („Expected Points Added“) pro Play auf Rang 28, von Woche 10 bis 18 mit 0,078 EPA pro Play auf Platz 4. Die Defense ließ von Woche 1 bis 9 noch 0,042 EPA pro Play zu (Rang 25), steigerte sich im Jahresverlauf aber und erlaubte nur noch -0,083 EPA pro Play – der fünftbeste Wert ligaweit.

Natürlich hing vieles davon mit der Rückkehr von Superstar T.J. Watt zusammen, doch auch die anderen Teile des Teams funktionierten plötzlich. Falls die Steelers in der ersten Runde einen der Premier-Cornerbacks im Draft (Christian Gonzalez, Devon Witherspoon oder eben Banks) landen können, stehen die Chancen gut, dass wir einmal mehr eine Top-5-Defense in Pittsburgh sehen. Dann liegt es an Pickett und seinen Receivern, genügend Offense zu produzieren, um Spiele zu gewinnen.

Detroit Lions


Der perfekte Start in den 2023 NFL Draft:

Nr. 6: Jalen Carter, DT, Georgia
Nr. 18: Joey Porter Jr., CB, Penn State

Knapp zwei Jahren nach dem Blockbuster-Trade zwischen den Los Angeles Rams und den Lions, bei dem die Teams ihre Starting-Quarterbacks tauschten, scheint sich der Deal auch für Detroit auszuzahlen. Der langsame Ansatz des Front Offices in der „Motor City“ trug das erste Mal im vergangenen Jahr Früchte, auch wenn die Lions letztlich die Postseason knapp verpassten. Wenn General Manager Brian Holmes in diesem Draft aber bei seinen Picks ins Schwarze trifft, könnte es das Jahr sein, auf das wir später als echten „Durchbruch“ der Mannen von Head Coach Dan Campbell zurückblicken.

Die Lions haben fünf Picks in den Top-55, wobei der höchste (#6) noch aus dem Goff-Stafford-Trade mit den Rams stammt. Nr. 55 haben die Lions dagegen an der Trade-Deadline des Vorjahres von den Minnesota Vikings für Tight End T.J. Hockenson bekommen. Falls die Lions an Position 6 einen echten Anker für ihre Defensive Line bekommen, könnte der Umbruch der einst so brüchigen Unit fast schon abgeschlossen sein. Jalen Carter wäre natürlich der Goldstandard, doch es gibt auch starke Spieler im Schatten des Georgia-Stars.

Und mit ihrer zweiten Auswahl in der ersten Runde, an Position 18, hätten die Lions dann die Chance, ihre sowieso in der Free Agency bereits stark verbesserte Secondary (Cameron Sutton, Emmanuel Moseley und Chauncey Gardner-Johnson) mit einem Spieler wie Porter noch einmal aufzuwerten. Die Offense war im Vorjahr bereits stark und bekommt nun (nach seiner Sperre) einen fitten Jameson Williams zurück. Falls Jared Goff ein weiteres solides Jahr spielen kann, wird mit den Lions 2023 zu rechnen sein.



Atlanta Falcons


Der perfekte Start in den 2023 NFL Draft:

Nr. 8: Nolan Smith, DE, Georgia
Nr. 44: DJ Turner, CB, Michigan

Die Falcons sind vermutlich noch ein Jahr davon entfernt, sich in der NFC tatsächlich in den Kreis der erweiterten Contender zu spielen. Doch ein Division-Titel ist angesichts der Zustände in der jetzt „Brady-losen“ NFC South alles andere als utopisch. Gerade die Defense der Falcons wird wenig mit der Unit des Vorjahres zu tun haben. Das Fundament bilden weiterhin Interior-Defender Grady Jarrett und Star-Cornerback A.J. Terrell, doch hinzu kamen in Interior-Defender Calais Campbell, Edge-Verteidiger Bud Dupree und Cornerback Jeff Okudah weitere vielversprechende Namen.

Atlanta hat im Draft drei Auswahlrechte in den ersten 75 Picks und fünf in den ersten 115 Picks. Ein Blue-Chip-Defender auf der Edge-Position wie Georgias Nolan Smith ist wohl der größte Need für die Falcons, auch wenn man mit der Auswahl von Northwesterns Peter Skoronski (für mich das sicherste OL-Prospect der Draftklasse) die O-Line rund um Desmond Ridder stärken könnte. Nach der ersten Runde sollten die Falcons nach zusätzlichen Receivern und Cornerbacks Ausschau halten, um den Roster hier aufzufrischen.

Das alles unter der Prämisse, dass die Falcons wie angekündigt wirklich auf Ridder als Starter setzen wollen und sich nicht doch am Quarterback-Buffet bedienen, falls ein Anthony Richardson an Position 8 fällt. Doch Ridder zeigte im letzten Spiel der Vorsaison gegen die Tampa Bay Buccaneers, dass er durchaus das Zeug zum Starter hat. Mit einem fitten Kyle Pitts und Arthur Smith als Playcaller könnte die Franchise 2023 durchaus einige der engen One-Score-Spiele gewinnen, die sie 2022 noch reihenweise verlor. Und damit einhergehend das Selbstbewusstsein des gesamten Kaders stärken ...

Und jetzt seid ihr in der Reihe: Welche Teams haben für euch das Potenzial, im Draft 2023 eine Wende zum Positiven einzuläuten? Schreibt uns gerne eure Meinungen dazu auf unseren sozialen Kanälen!


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