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NFL - National Football League

Kehrt Tom Brady nochmal zurück?

Tom Brady soll erneut über seinen Rücktritt vom Rücktritt nachdenken. Credit: Imago Images / NurPhoto

Am Mittwoch beginnt offiziell die neue NFL Saison und damit die Free Agency. Während wie wild um die begehrtesten Spieler gefeilscht wird, hat der bekannteste Mann auf dem freien Markt vorher seinen Rücktritt bekanntgegeben. Doch Tom Brady hadert scheinbar bereits mit seiner Entscheidung. 

Kurz nach dem NFL Combine, bei dem sich alles, was Rang und Namen hat in der höchsten Profiliga, zur Begutachtung der neuesten Talente für den NFL Draft trifft, kursieren immer die wildesten Gerüchte umher. Rich Eisen, der bekannt für seinen ruhigen und humorvollen Moderationsstil ist, kam während seiner nach ihm benannten Show in der letzten Woche zu einigen Statements, die er als die wildesten Gerüchte vom Combine-Wochenende zusammenfasste. 

Dabei betonte er allerdings, dass er dort viele Dinge höre und daher nur die “Rumors” vortragen wolle, die aus mehreren unabhängigen Quellen an ihn herangetragen wurden und die er selbst für sinnvoll halte. Wie goldrichtig er mit seinen Aussagen lag, zeigt die Tatsache, dass zwei, vielleicht sogar drei von fünf Thesen sich jetzt schon bewahrheitet haben. 

Rich Eisen’s Thesen

So sagte Eisen, dass der Trade der Chicago Bears mit einem Team bereits weiter vorangeschritten sei, als viele derzeit erwarten und sie in den nächsten Tagen den Deal präsentieren werden. Letzten Freitag tradeten dann die Carolina Panthers an die erste Stelle vor und tauschten mit den Bears. Wir berichteten. 

Außerdem meinte er noch, wären die Baltimore Ravens und Lamar Jackson weiter von einem neuen Vertrag entfernt, als man es sich zu diesem Zeitpunkt wünsche, weshalb es zunächst nur den Franchise Tag als einzige Option geben würde. Und siehe da, Jackson erhielt den Non-Exclusive Franchise Tag, mit dem er sich zwar bei anderen Teams bewerben darf, die Ravens allerdings die Möglichkeit besitzen, jedes Angebot zu überbieten. 

Die dritte Aussage beinhaltet den aktuellen Poker um Aaron Rodgers. So will Eisen vernommen haben, dass die Green Bay Packers mittlerweile froh darüber wären, wenn Rodgers sich gegen einen Verbleib in Green Bay entscheiden würde. Man wolle aber nicht die Partei sein, die ihre Beziehung beendet. Aktuell verhandelt Rodgers mit den New York Jets über einen möglichen Trade. Beide Teams haben sich auf die Modalitäten geeinigt. Die Packers würden Rodgers demnach ziehen lassen. Nur muss sich der Quarterback noch entscheiden, 

Im Prinzip lag Eisen damit bei drei Thesen richtig und die vierte und fünfte können nur Tom Brady und Philip Rivers bestätigen. Rivers soll sich im letzten Jahr nach den Ausfällen von Tua Tagovailoa und Jimmy Garoppolo bei den Miami Dolphins, beziehungsweise bei den San Francisco 49ers gemeldet und sich angeblich als Quarterback für die restliche Saison angeboten haben. So etwas Ähnliches, hörte man beim Combine scheinbar auch über Brady. 

Tom Brady hat nicht fertig

“Tom Brady ain’t done”, schloss Eisen seine Präsentation der heißesten fünf Gerüchte vom Wochenende ab. Für viele Entscheidungsträger in der NFL sei es fast sicher, dass es Brady wieder in den Fingern juckt, wenn die Saison beginnt. Und mögen die Dolphins und 49ers bei Rivers auch abgesagt haben, sind viele davon überzeugt, dass sie im Falle eines Anrufs vom G.O.A.T. anders entscheiden dürften. 

Im Prinzip kann das für jedes Team gelten, welches klare Ambitionen auf einen Super-Bowl-Run hat und deren Quarterback entweder ausfällt oder der Grund für die Misere ist. Mit Miami hatte Brady vor einiger Zeit noch Gespräche und sollte Tagovailoa entweder erneut für längere Zeit ausfallen oder nicht gut spielen, wäre die Anreise für den mittlerweile in Miami lebenden “Rentner” ein Katzensprung. 

Auch San Francisco besitzt den Kader, weiß aber noch nicht, wo sie mit Trey Lance und Brock Purdy auf Quarterback stehen, um nach einem Titel zu greifen. Für den in Kalifornien aufgewachsenen Brady würde ein Lebenstraum in Erfüllung gehen, wenn er einmal für die 49ers spielen könnte. 

Denkbar wären auch andere Teams, sogar seine alte Liebe, die New England Patriots. Doch zu derlei Spekulationen ließ sich Rich Eisen in seiner Show nicht hinreißen. Vielmehr dürfte mit seiner Aussage jedoch eines klar sein. Tom Bradys Name wird in der kommenden Saison wie ein Geist über jeden wackelnden Quarterback schweben und jedes Mal ausgesprochen, wenn ein Starter unerwartet ausfällt. Er hat es schon einmal getan und wird nicht zögern, es wieder zu tun. 

Über den/die Autor/in
Philipp Forstner
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Philipp Forstner
Autor / Redakteur
Philipp schreibt bei TOUCHDOWN24 u.a. über den College Football

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