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Die New York Giants haben für die erste Überraschung in den diesjährigen Playoffs der NFL gesorgt. Auch die Cincinnati Bengals und Buffalo Bills kamen weiter, taten sich aber in ihren Favoritenrollen schwer.

 

  • Vikings verlieren erstes One-Scoring-Game der Saison
  • Hubbard bringt Bengals Sieg über 98 Yards
  • Bills straucheln sich in die Divisionals

Die New York Giants haben als bisher einziges Team, das die Regular Season nicht mit einem Division-Sieg abgeschlossen hat, in den bisherigen Playoff-Spielen gewonnen. Bei den Minnesota Vikings setzte sich die Mannschaft von Head Coach Brian Daboll mit 31:24 durch. Die Offense rief dabei ihre beste Saisonleistung ab und Quarterback Daniel Jones sowie Runningback Saquon Barkley betrieben Werbung in eigener Sache – die Verträge beider Spieler laufen aus. Jones warf Pässe für 301 Yards sowie zwei Touchdowns und legte noch 78 Rushing Yards drauf, Barkley lief für 53 Yards und ebenfalls zwei Touchdowns. Die Vikings hatten einen starken Opening Drive, der mit einem Touchdown von Quarterback Kirk Cousins abgeschlossen wurde, danach blieb die Offense über weite Strecken nur Stückwerk. Damit verlor Minnesota zum ersten Mal in dieser Saison ein One-Scoring-Game. Die Giants müssen am kommenden Wochenende in den Divisionals zu den in der NFC an Nummer eins gerankten Philadelphia Eagles.

Ravens lange im Spiel

Kuriose Szene im Spiel zwischen den Cincinnati Bengals und Baltimore Ravens. Beim Stand von 17:17 eingangs des Schlussviertels versuchte Ravens-Quarterback Tyler Huntley aus zwei Yards über seine Offensive Line zu springen und den Ball in der Luft in die Endzone zu halten. Dabei wurde dem Backup des verletzt ausgefallenen Lamar Jackson der Ball aus der Hand geschlagen. Der Abpraller landete bei Bengals-Verteidiger Sam Hubbard, der den Ball über 98 Yards in die Endzone Baltimores trug. Nach dem erfolgreichen PAT von Kicker Evan McPherson war der 24:17-Endstand hergestellt – beide Teams verbuchten danach keine Punkte mehr. Cincinnati hatte zuvor den besseren Start erwischt, lag zur Pause trotz 9:0-Führung aber mit 9:10 hinten. Bis zur entscheidenden Szene schafften beide Teams noch je einen Touchdown, Cincinnati gelang dabei auch eine Two-Point-Conversion. In den Divisionals müssen die Bengals zu den Buffalo Bills.

Buffalo machte sich das Leben gegen die Miami Dolphins, die mit Quarterback Skyler Thompson antraten, selbst schwer. Nach früher 17:00-Führung durch Tight End Dawson Knox und Runningback James Cook sowie ein Fieldgoal von Kicker Tyler Bass leistete sich Star-Quarterback Josh Allen zwei Interceptions, die Miami beide Male zu Punkten nutzte. Zur Pause führten die Bills so nur noch mit 20:17 und schienen endgültig das Momentum zu verlieren, als Allen im ersten Play des zweiten Viertels den Ball bei einem Sack von Dolphins-Safety Eric Rowe fumbelte. Dolphins-Pass-Rusher Zach Sieler nahm den Ball auf und trug ihn zur Gästeführung in die Endzone. Erst als Miamis Thompson, der hinter den verletzten Tua Tagovailoa und Teddy Bridgewater als zweiter Backup spielen musste, eine unnütige Interception produzierte, wendete sich noch einmal das Blatt. Allen brachte in zwei Drives in Folge Touchdowns auf die Wide Receiver Cole Beasley und Gabriel Davis an. Die erneute Aufholjagd der Dolphins durch einen Touchdown von Runningback Jeff Wilson kam zu spät.

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Markus Schulz

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