HEFT #53

Ausgabe JANUAR 2022

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Fantasy Football Waiver Wire Week 17 – Wer kann euer Team zum Titel führen?

Dare Ogunbowale könnte viele Fantasy-Manager zum Titel führen. Dare Ogunbowale könnte viele Fantasy-Manager zum Titel führen. IMAGO / ZUMA Wire
In den meisten Fantasy-Ligen stehen in dieser Woche die Finals an – wenn ihr es so weit geschafft habt, wisst ihr mittlerweile, auf wen ihr euch verlassen könnt und auf wen nicht. Dennoch: Angesichts der angespannten Covid-Situation in der NFL ist es nochmal umso wichtiger, sich bereits heute auf den potenziellen „Worst Case“ vorzubereiten. Wir helfen euch dabei mit unseren Waiver-Wire-Tipps für Week 17.


Meine Overall-Pickup-Liste:

 

1. Dare Ogunbowale

2. Isaiah McKenzie

3. Allen Lazard

 

Die „Nur zu Erinnerung“-Liste:

 

1. Ronald Jones

2. Amon-Ra St. Brown

3. K.J. Osborn

Quarterback Waiver Wire Week 17


Justin Fields, Chicago Bears, 21,3 % rostered

Fields verpasste den Sieg der Bears über die Seahawks am Wochenende mit einer Verletzung, sollte gegen die New York Giants aber zurück in der Startformation sein. Die G-Men scheinen die Saison bereits abgehakt zu haben und sind ein exzellentes Matchup für den Rookie, der in seinen letzten vier vollen Spielen jeweils eine Top-12-Performance auf den Rasen zauberte. Selbst Manager mit einem Elite-Quarterback sollten Fields als Notlösung stashen – denn niemand weiß derzeit, wann welcher Spieler noch auf der Covid-Liste landet.

 

Jimmy Garoppolo, San Francisco 49ers, 26,3 % rostered

Für alle, die ihren Starting-Quarterback verloren haben oder die QB-Position streamen, ist Jimmy G das Play der Woche. Die Niners spielen gegen die Houston Texans, das beste Matchup für Quarterbacks laut Pro Football Focus' „Strength of Schedule“. Garoppolo sollte hier zumindest einen soliden Floor liefern.

 

Tiefe Ligen: Mac Jones, New England Patriots, 28,1 % rostered

Die letzten beiden Wochen waren für Jones aus Fantasy-Sicht nicht gerade prickelnd (nur 11,1 Punkte pro Spiel). Dennoch: Jones hat mit den Jaguars in Week 17 einen traumhaften Bounce-Back-Spot und sollte – wie Garoppolo – zumindest für sichere Punkte sorgen.

Runningback Waiver Wire Week 17


Dare Ogunbowale, Jacksonville Jaguars, 0,1 % rostered

James Robinson wird den Rest der Regular Season verpassen, womit Ogunbowale ins Starting Lineup rückt. Bereits in Week 16 stand Ogunbowale bei 83 Prozent aller Snaps im Backfield und holte 72 Yards und einen Touchdown bei 19 Touches. Die Patriots in Week 17 sind für Runningbacks am Boden ein deutlich besseres Matchup als für Receiver durch die Luft. Das macht Ogunbowale zu einem Low-End-RB2.

 

Boston Scott, Philadelphia Eagles, 4,5 % rostered

Miles Sanders kann einfach nicht fit bleiben und musste auch in Woche 16 mit einer Handverletzung raus. In seiner Abwesenheit lief Scott für 41 Yards und einen Score bei 12 Carries. Jordan Howard bekam zwar mehr Snaps, verließ das Spiel gegen die Giants aber ebenfalls angeschlagen. Falls sowohl Sanders als auch Howard ausfallen, ist Scott ein Volume-based RB2. Selbst mit Howard könnte er noch RB3-Value liefern.

 

Rex Burkhead, Houston Texans, 8,4 % rostered

Burkhead ist einen Add wert, da die Texans gezeigt haben, dass sie kein Problem damit haben, dem ehemaligen Patriot eine Feature-Rolle zu geben. Gegen die schwache Run-Defense der Chargers lief Burkhead am Wochenende 22 Mal für 149 Yards. Das Matchup gegen die 49ers in Week 17 ist um einiges schwerer, doch Burkhead ist ein solides Flex-Play, falls David Johnson weiter ausfallen sollte.

Wide Receiver Waiver Wire Week 17


Isaiah McKenzie, Buffalo Bills, 0,1 % rostered

McKenzie sprang am Wochenende in Cole Beasleys Slot-Rolle, sein erster Start seit letztem Jahr. Der wendige Wideout sah sofort zwölf Targets und fing elf Bälle für 125 Yards. Noch wichtiger als der reine Boxscore: McKenzie lief bei 87 Prozent von Josh Allens Dropbacks eine Passroute. Beasley ist auf der Covid-Liste und nicht geimpft - das heißt, er verpasst Week 17 in jedem Fall. Das macht McKenzie in einem Smash-Spot gegen die Falcons zu einem WR3.

 

Allen Lazard, Green Bay Packers, 3,9 % rostered

Ohne Marquez Valdes-Scantling im Lineup lief Lazard am ersten Weihnachtsfeiertag bei 94 Prozent von Aaron Rodgers Dropbacks eine Passroute. Er war die klare Nummer 2 hinter Davante Adams und ist ein valides Fantasy-Play vor einem fantastischen Matchup gegen die Vikings am Wochenende, falls MVS nicht spielen kann. Minnesota hat bis dato die meisten Fantasy-Punkte durch Receiver erlaubt.

 

Tiefe Ligen: Josh Palmer, Los Angeles Chargers, 1,6 % rostered

Palmer lief am Wochenende in Abwesenheit von Mike Williams (Covid) die meisten Passrouten aller Chargers-Receiver. Der Rookie fing fünf seiner sechs Targets für 43 Yards und einen Touchdown und könnte erneut eine Vollzeitrolle einnehmen, wenn Williams weitere Spiele verpasst.

Tight End Waiver Wire Week 17


Mo Alie-Cox, Indianapolis Colts, 1,0 % rostered

Jack Doyle musste das Spiel gegen die Cardinals früh verlassen. In seiner Abwesenheit lief Alie-Cox bei 76 Prozent von Carson Wentz's Dropbacks eine Passroute – ein erstklassiger Wert für Tight Ends. Die Raiders erlauben über die Saison hinweg die fünftmeisten Fantasy-Punkte gegenüber Tight Ends. Sollte Doyle das Spiel verpassen, ist Alie-Cox in jedem Fall ein Top15-Play.

 

Gerald Everett, Seattle Seahawks, 25,7 % rostered

Everett lief gegen die Bears bei 77 Prozent von Russell Wilsons Dropbacks eine Passroute und fing dabei vier seiner fünf Targets für 68 Yards und einen Score. Jetzt bekommt der 27-Jährige ein exzellentes Matchup für Tight Ends – die Detroit Lions. Das macht den ehemaligen Rams-Spieler zum Top-Streamer der Woche.

Defense Watch – Week 17:


Chicago Bears vs. New York Giants, 15,6 % rostered

Die Bears führen die Liga nach 16 Wochen prozentual in Sacks an und treffen jetzt auf eine Giants-Line, die laut PFF zu den fünf schlechtesten der Liga zählt. Das schreit nach einem soliden Floor.

 

Carolina Panthers @ New Orleans Saints, 24,3 % rostered

Die Panthers sind nach wie vor eine Top-10-Defense im „realen“ Leben und bekommen mit den Saints ein Top-Matchup – in ihren letzten vier Spielen ließen die Saints die viermeisten DST-Punkte in der Liga zu.

 

Hinweis: Alle Ownership-Zahlen beziehen sich auf offizielle Ligen bei NFL.com.

Daniel Wolf

Daniel Wolf hat Sportjournalismus an der Hochschule Ansbach studiert und dort seine Leidenschaft für das „richtige“ Football entdeckt. Ist seit Andrew Lucks Mega-Playoff-Comeback gegen die Kansas City Chiefs lautstarker Supporter der Indianapolis Colts. Schreibt seit 2018 für TOUCHDOWN24, hauptsächlich im Bereich NFL. Stolzer Vize-Meister der TOUCHDOWN24-Fantasy-Liga.
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