HEFT #53

Ausgabe JANUAR 2022

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Janik Aschenbrenner

Die Wild Card Playoffs stehen am Wochenende an und Fans erfolgreicher Franchises, wie die der New England Patriots oder Kansas City Chiefs fiebern dem Auftakt der Postseason entgegen. Andere Teams müssen einmal mehr in die Röhre gucken, weshalb unter anderem Vic Fangio in Denver und Matt Nagy in Chicago als Head Coach ihre Koffer packen mussten. 
Am Black Monday und teilweise schon wesentlich früher entließen mehrere Teams ihren Head Coach und leiteten damit den nächsten Umbruch ein. In Jacksonville wird nach nicht einmal einem Jahr unter dem erfahrenen Urban Meyer, erneut ein neuer Taktgeber gesucht. Auch die Minnesota Vikings suchen nach sieben Jaren Mike Zimmer einen neuen Übungsleiter.
Während Chiefs, Bills, Packers & Co. die kommenden Wochen in den Playoffs um den Titel spielen, richtet sich der Blick der restlichen Teams der NFL bereits auf die nächste Saison. Die Offseason startet wie jedes Jahr bei einigen Teams zunächst mit Entlassungen am Black Monday und in der Folge darauf mit der Suche nach einem neuen Head Coach.
Vor zweieinhalb Wochen sprach Russell Wilsons Berater Mark Rodgers mit Adam Schefter von ESPN. Es hieß, dass sein Schützling zwar gerne in Seattle bleiben würde, einen Trade zu einem anderen Team jedoch auch nicht ablehnen würde. Als wäre das nicht schon genug, nannte er explizit vier Teams, für die Wilson sich vorstellen könnte zu spielen - Cowboys, Saints, Raiders und Bears.
Das Aufeinandertreffen zwischen den Chicago Bears und den Green Bay Packers ist immer ein besonderes. In dem Spiel trifft so viel Geschichte aufeinander, dass es die älteste Rivalität im Profi-Football genannt wird. Dementsprechend groß sind die Auswirkungen des Spiels auf Entscheidungen der Organisationen. Die Niederlage der Bears wird personelle Veränderungen nach sich ziehen. Doch wie geht es weiter? Wie kann das historische Franchise nach jahrelangen Pleiten wieder auf die Erfolgsspur zurückgeführt werden?
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