Verdiente Belohnung: Truthahnschenkel nach Sieg und Rekord - Foto: IMAGO / USA TODAY Network

 

Justin Jefferson arbeitet weiter an seiner ausgewöhnlichen Karriere. Der Wide Receiver der Minnesota Vikings stellte einen Rekord auf und ließ dabei NFL-Legende Randy Moss hinter sich.

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Die Minnesota Vikings sind wieder in der Spur. Nach einer ernüchternden Niederlage in der Vorwoche gegen die Dallas Cowboys hat die Mannschaft von Head Coach Kevin O`Connell an Thanksgiving durch ein 33:26 gegen die New England Patriots wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Überragend dabei: Wide Receiver Justin Jefferson.

Der 23-Jährige fing 9 Pässe für 139 Yards und einen Touchdown und war so nicht nur bester Passempfänger auf dem Platz, er überholte auch NFL-Legende Randy Moss in einer Receiving-Statistik. Bis zum Duell in der vergangenen Nacht hielt Moss noch den Rekord für die meisten Receiving Yards innerhalb der ersten drei Karriere-Jahre in der NFL. Dieser Rekord gehört nun Jefferson, den die Vikings 2020 mit ihrem Erstrundenpick an Position 22 zogen.

Mit dem Schlusspfiff gegen die Patriots steht Jefferson nun bei 4248 Karriere-Yards durch die Luft. Der alte Bestwert von Moss lag bei 4163 Yards – und die Saison ist für Jefferson noch lange nicht beendet. Er wird den Bestwert in den kommenden Wochen also weiter anwachsen lassen und den alten Rekord – Gesundheit vorausgesetzt – wahrscheinlich pulverisieren. “Das bedeutet, dass ich auf Kurs bin, die Hall of Fame zu erreichen“, sagte ein überglücklicher Jefferson nach dem Spiel.

Moss seit 2018 in der Hall of Fame

Die Vikings befinden sich mit einer Bilanz von 9-2 klar auf Playoff-Kurs, der Sieg in der NFC North ist ihnen mit fünf Siegen Vorsprung auf die aktuell zweitplatzierten Detroit Lions kaum noch zu nehmen – die Green Bay Packers könnten im Sunday Night Game bei den Philadelphia Eagles auf vier Siege herankommen.

Randy Moss spielte von 1998 bis 2012 in der NFL, davon die ersten sieben Jahre sowie eine weitere Saison – 2010 – bei den Vikings und stellte den alten Rekord somit ebenfalls für Minnesota auf. Eine weitere Parallele: Moss wurde wie Jefferson damals in Runde eins gepickt, zudem fast auf der gleichen Position, damals an 21. Seit 2018 ist Moss Mitglied der Pro Football Hall of Fame – ein Ziel, das auch Jefferson bereits ins Auge gefasst hat.