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USFL: Furioser Ligastart - aber Maulers und Madre London enttäuschen

Es läuft noch nicht für Madre London in der neuen Liga Es läuft noch nicht für Madre London in der neuen Liga IMAGO / Kessler-Sportfotografie
Die United States Football League (USFL) ist spektakulär in ihre erste neue Saison gestartet. Lediglich für die Pittsburgh Maulers und ELF-MVP Madre London lief es eher bescheiden.



Vorweg: Die neue Liga macht Spaß und kommt beim TV-Publikum in den Vereinigten Staaten ordentlich, wenn auch ausbaufähig, an. Das Eröffnungsspiel zwischen den mit 28:24 siegreichen Birmingham Stallions und den New Jersey Generals sahen etwa drei Millionen Zuschauer. Zudem erfreute sich das TV-Publikum über spektakuläre Aufnahmen aus Drohnen und Helmkameras. Das trübe Wetter in Birmingham sorgte neben der Spielverlegung der Partie Tampa Bay Bandits gegen Pittburgh Maulers auch für ein überschaubares Publikum auf den Rängen.



Offenbar hatte sich auch noch nicht wirklich herumgesprochen, dass alle Partien der Liga in Birmingham, Alabama, stattfinden. Vor dem Heinz Field in Pittsburgh hatten sich etwa 250 Football-Fans versammelt, die das Spiel der Maulers im Stadion der Pittsburgh Steelers schauen wollten und dann den Heimweg ohne Live-Football antreten mussten. Ebenfalls kurios: Am ersten Spieltag gab es nur Interdivisional Games, so dass sämtliche Teams aus der South Division mit einer Bilanz von 1-0 dastehen, während alle Teams aus der North Division mit einer Niederlage in die Saison gestartet sind.


Quarterback-Duo hilft New Jersey nicht zum Sieg


Auffälligste Spieler der ersten Woche waren die Quaterbacks Shea Patterson von den Michigan Panthers, der 17 von 25 Pässen zu seinen Mitspielern brachte und dabei einen Touchdown-Pass warf, sowie Luis Perez von den New Jersey Generals, der 13 von 18 Pässen richtig adressierte und dabei zwei Touchdown-Pässe verzeichnete. Zudem erlief New Jerseys Backup Quarterback De`Andre Johnson 98 Yards und einen Touchdown mit 12 Läufen und war für die Generals der X-Faktor. Doch weder die Leistungen der Quarterbacks noch die von Wide Receiver Randy Satterfield (5 Catches, 100 Yards, 1 Touchdown) reichten aus, damit New Jersey die Birmingham Stallions schlägt.

In der Defense taten sich vor allem Linebacker Donald Payne von den Houston Gamblers mit 19 Tackles und Josh Banderas, ebenfalls Linebacker, von den Philadelphia Stars hervor, der 17 Tackles sammelte. Für Madre London, Rushing Leader der ersten ELF-Saison mit den Cologne Centurions und Liga-MVP, lief es mit den Pittsburgh Maulers derweil besonders schlecht. Der Runnigback kam in 14 Läufen nur auf 23 Yards und enttäuschte ebenso wie die Maulers, die gegen die Bandits mit 3:17 verloren.


Die Ergebnisse in der Übersicht:


  • New Jersey Generals @ Birmingham Stallions 24:28
  • Houston Gamblers @ Michigan Panthers 17:12
  • Philadelphia Stars @ New Orleans Breakers 17:23
  • Tampa Bay Bandits @ Pittsburgh Maulers 17:3
Markus Schulz

Markus Schulz arbeitet seit 2009 beim Sport-Informations-Dienst in Köln. Seine Leidenschaft für den American Football entdeckte der Familienvater bereits mit elf Jahren während Super Bowl XXIII. 2017 schloss sich Schulz TOUCHDOWN24 zudem als Chefredakteur an. Außerdem hat der gebürtige Mönchengladbacher mehrere Bücher über den US-Sport publiziert und engagiert sich ehrenamtlich als Pressesprecher bei seinem örtlichen Football-Verein Remscheid Amboss.
Twitter: @ELFinsider
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