Mit Ulrich Kramer komplettiert die Initiative „RESTART21“, die sich für die Absetzung und Neubesetzung des AFVD-Präsidiums einsetzt, das eigene, neue fünfköpfige Team, das den Verband in Zukunft anführen möchte. Das Gründungsmitglied der Bremerhaven Seahawks setzt vor allem auf seine jahrelang aufgebauten Beziehungen zu einigen Profiligen weltweit und möchte seine Kontakte nutzen, um den Bereich Sponsoring in Zukunft voranzutreiben.
Seit gestern ist es offiziell: es soll eine neue Football-Liga in Europa geben, die „European League of Football“, kurz „ELF“. In dieser Liga sollen sechs Mannschaften aus Deutschland, sowie ein Team aus Polen teilnehmen. Ein achtes Team wird wohl ebenfalls noch einsteigen. Der Spielplan überschneidet sich mit dem der German Football League und die ELF ist eine vom Verband (AFVD) unabhängig geführte Liga unter der Leitung von Commisioner Patrick Esume und Geschäftsführer Zeljko Karajica. Die German Football League hat auf ihrer Seite bereits ein Statement veröffentlicht und sich grundsätzlich kritisch gegenüber den Plänen ausgesprochen.Selbstverständlich hat sich auch die Gruppe RESTART21 mit dem Thema auseinander gesetzt, welches eine extrem hohe Bedeutung für den potentiellen, neuen Bundesvorstand hätte.
Der Ligavorstand der German Football League (GFL) hat mit Interesse zur Kenntnis genommen, dass sich mit der European League of Football (ELF) eine Football-Profiliga in Europa mit Sitz einer Zentrale in Hamburg in Gründung befindet.
Die Finanzen des AFVD´s und den damit verbundenen GmbH´s sind schon seit einigen Jahren ein heißes Thema in der deutschen Football-Szene. Nicht nur, weil das Interesse an diesem Aspekt der Verbandsarbeit immens gewachsen ist, hat sich die Initiative zur Ablösung des derzeitigen Bundesvorstands, einen absoluten Fachmann ins Boot geholt. Heiko Pawils ist nach Alexander Sperber, Andreas Kegelmann und Stephan Bertsch das vierte Mitglied von RESTART21, das sich zur Wahl aufstellen lassen möchte.
Am vergangenen Sonntag fand die in Frankfurt geplante Versammlung der Vereine der Bundesligisten im AFVD in Form einer Web-Konferenz statt. Formale Beschlüsse waren somit nicht möglich, die Vereine votierten aber für die Fortsetzung des im September vom Ligadirektorium aufgezeigten Weges und für die Einsetzung eines Ligavorstands.
Vorletzte Woche haben der American Football Verband Deutschland (AFVD) und die German Football League (GFL) veröffentlicht, dass der GFL1 und GFL2 durch veränderte Strukturen mehr Mitsprache und mehr Verantwortung übertragen werden soll. Dazu wurden Christoph Wolk und Jürgen Gehrke ein paar Fragen gestellt.
Martin Hanselmann gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten des deutschen American Footballs. Zwischen 1982 und 1993 zunächst als Spieler, später aber auch als Trainer und Funktionär.
Die German Football League (GFL) sowie die German Football League 2 (GFL 2) sollen innerhalb des American Football Verbandes Deutschlands (AFVD) künftig mit einer eigenen Struktur entsprechend ihrem Stellenwert als „Aushängeschilder“ Football-Deutschlands gestärkt und mit mehr Mitverantwortung ausgestattet werden.
Eigentlich wollten sechs GFL-Vereine Anfang September in die Saison starten. Bei einem Treffen in Frankfurt, wo die Planung vorangetrieben werden sollte, entschieden sich die Teams nun aber überraschend gegen einen Spielbetrieb. Anders entschied sich die GFL2, die in den kommenden Tagen einen Spielplan erarbeiten will.
Der deutsche Football befindet sich einmal mehr in einer schweren Krise. Dass es so weit gekommen ist, dass sich mehrere Teams in einer gemeinschaftlichen Aktion gegen einen aktiven Spielbetrieb entschieden und insgesamt 10 von 16 Vereinen für eine Meisterschaft der höchsten deutschen Spielklasse nicht zur Verfügung stehen, hat auch Gründe, die über die Frage "spielen oder nicht" hinausgehen - es ist längst ein Politikum geworden und eine Rebellion gegen das Gebahren des Dachverbandes AFVD.

TOUCHDOWN24 im Abo

td24 abo 300x300

Anzeige

Händler finden