Foto: IMAGO / Patrick Scheiber

 

Der deutsche Football-Dachverband AFVD hat einen neuen Präsidenten. Fuad Merdanovic aus dem Landesverband Berlin Brandenburg folgt auf Robert Huber.

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"Wir richten den Blick nach vorne und werden den endlich begonnenen offenen und konstruktiven Austausch auf Augenhöhe mit allen Landesverbänden weiterhin praktizieren", sagte der 1965 in Slowenien geborene Merdanovic nach seiner Wahl. Neben Merdanovic wurden Markus Würtele als Vize-Präsident Finanzen (Baden-Württemberg), Andreas Kegelmann (Nordrhein-Westfalen), Sebastian Berndt (Thüringen) und Marcel Krohn (Mecklenburg-Vorpommern) als Vizes ins Präsidium gewählt.

Modernisierung, Zukunftsstrategie, Transparenz

Die neue Football-Führung hat sich die Modernisierung des AFVD, eine Zukunftsstrategie sowie Transparenz in den Arbeitsabläufen auf die Fahne geschrieben, zudem soll die Vergangenheit aufgearbeitet werden, damit das Vertrauen in die Arbeit des AFVD wieder hergestellt werden kann. Vor der Wahl des neuen Präsidiums war Robert Huber, der den Verband seit 1997 geführt hatte, ebenso wie sämtliche Vizepräsidenten von seinem Amt zurückgetreten, nachdem vor einem Monat insgesamt neun Landesverbände die Abwahl des Präsidiums beantragt hatten.

Merdanvovic, der in Berlin geschäftsführender Gesellschafter einer Marketing-Agentur ist, kann auf eine Football-Vergangenheit zurückblicken. Von 1991 bis 1994 spielte der dreifache Familienvater für die Berlin Stars, ehe er 1994 Mitglied im Organisationskomitee der U19-EM im Rahmen des American Bowl in Berlin wurde. Später folgten PR- und Marketing-Aufgaben bei Düsseldorf Rhein Fire und Frankfurt Galaxy in der NFL Europe. Seit 2019 ist Merdanovic Präsident des Landesverbandes Berlin-Brandenburg.