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Traditionsduell mit Playoff-Implikationen: Frankfurt Galaxy at Rhein Fire in der Vorschau

Harlan Kwofie von Rhein Fire
Spektakel vor vollem Haus? Hier läuft Rhein Fire-Receiver Harlan Kwofie zum Touchdown. IMAGO / Nico Herbertz

Es ist nicht nur ein Traditionsduell, sondern auch ein Matchup im Rennen um die Playoffs. Am Sonntag (ab 14:45 Uhr live bei ProSieben Maxx) treffen Rhein Fire und Frankfurt Galaxy in Duisburg aufeinander. TOUCHDOWN24 wirft einen Blick auf das Duell.


Die Ausgangslage

Nur noch drei Spieltage stehen auf dem Programm, bevor die Playoffs starten. Frankfurt Galaxy ist nach wie vor im Rennen und hat seine Chancen durch den 42:8-Erfolg gegen die bis dahin ungeschlagenen Vienna Vikings verbessert – der vierte Sieg in Folge für die Galaxy. Mit dem gleichen 6-3-Record wie die Raiders Tirol rangieren die Hessen auf dem dritten Platz der Central Conference und könnten das Playoff-Ticket als bester Gruppenzweiter lösen, wenn die eigenen und die Ergebnisse auf den anderen Plätzen in den letzten Wochen stimmen.



Aber auch Rhein Fire meldet Ansprüche auf ein Playoff-Ticket an. Das 50:32 gegen die Istanbul Rams am vergangenen Wochenende verbesserte den Record auf 5-4. Ein Sieg gegen Frankfurt am Sonntag würde beide Teams auf Augenhöhe in den Endspurt gehen lassen. Berlin Thunder (6-3), die Raiders, Galaxy und Rhein Fire dürften die Rechenschieber in den nächsten Wochen jedenfalls nicht aus den Händen legen.

Guys to Watch

Galaxy-Quarterback Jakeb Sullivan gehört nach wie vor zu den akkuratesten Ballverteilern der Liga und könnte Sonntag die 2.000 Passing-Yards-Marke knacken. 126 Yards fehlen dem US-Amerikaner noch. Runningback Thomas Fischbach ist der klare Anführer im Laufspiel und legte zuletzt gegen Wien über 100 Yards auf. Noch fehlt dem Deutschen aber ein Touchdown. Lorenz Regler und Marvin Rutsch sahen bisher die meisten Targets und wurden jeweils 50-mal angeworfen. Für die meisten Receiving-Touchdowns ist aber Reece Horn verantwortlich. Gegen die Vikings fand er dreimal die gegnerische Endzone. Die Defense strotzt nur so vor Playmakern, angefangen in der Line bei Daniel Josiah und Karlis Brauns über Linebacker Wael Nasri bishin zu den Defensive Backs Karim Ben El Ghali, Fernando Lowery und Ja'len Embry.



Bei den Hausherren ruhen alle Blicke auf Quarterback Jadrian Clark. Nach zwei mittelmäßigen Spielen explodierte der Neuzugang gegen Istanbul, wurde zum MVP of the Week gewählt und hat mit zehn Passing-Touchdowns bereits genauso viele Scores nachzuweisen wie sein Vorgänger Matt Adam in sechs Partien. Seine Touchdown-Quote von über zehn Prozent dürfte allerdings noch deutlich runtergehen. Das Laufspiel der Rhein Fire wird von Daniel Rennich und Jason Aguemon dominiert. Primäre Passempfänger sind Nathaniel Robitaille, Timothy Knuettel und Harlan Kwofie. In der Defensive Line ragt Martin Pinter mit neun Tackles for Loss, drei Forced Fumbles und 4,5 Sacks heraus. Till Janssen, Lasse Meyer und Omari Williams treiben in der Secondary ihr Unwesen.

Prognose

Läuft Rhein Fire-Quarterback Jadrian Clark weiter heiß, wird es schwer für Frankfurt, die Düsseldorfer aufzuhalten. Allerdings lässt die jüngere Vergangenheit des US-Amerikaners eher darauf schließen, dass es sich bei der Leistung gegen die Rams um einen Ausreißer nach oben handeln dürfte. Nichtsdestotrotz ist Rhein Fire ein qualitativ enorm starkes Team, das den amtierenden Meister vor einige Probleme stellen dürfte. Mit dem Heimvorteil im Rücken tippt TOUCHDOWN24 auf einen knappen Sieg der Düsseldorfer.

 


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