Tim Tebows Karriere in der National Football League war immer ein kleines Unikum. Eigentlich gilt das für seine gesamte sportliche Laufbahn, die auf Abwegen ja auch schon in den Medien und beim Baseball vorbeischaute. Jetzt geben die Jacksonville Jaguars dem einstigen First Round Quarterback wieder einen NFL-Vertrag in seiner ursprünglichen Profession. Zum Teil zumindest, denn Tebow wird es diesmal nicht als Passgeber, sondern als Tight End versuchen. Klingt seltsam? Ist es auch irgendwie.
Kyle Pitts ist der beste Tight End im NFL Draft. Er ist der beste Passempfänger dieser Klasse und der beste Nicht-Quarterback seines Jahrgangs. Alternativlos ist seine Auswahl als erster Spieler, nachdem die größten Spielmacher ihren Namen auf der Bühne in Cleveland, Ohio gehört haben. Weder Ja’Marr Chase, Penei Sewell noch Micah Parsons. Wird Kyle Pitts nicht sofort nach den Quarterbacks ausgewählt, ist der Pick für einen anderen Spieler an seiner statt in meinen Augen verschwendet. Da spielt auch die Berücksichtigung von “Needs” der Teams keine Rolle. Wer in den Top Ten an der Reihe ist, hat mehr als eine Baustelle im Kader und kann einen solchen Playmaker immer gebrauchen.
Die Georgia Bulldogs sind zurück im Playoff Race – falls sie denn jemals weg waren. Am Samstag trafen im Ben Hill Griffin Stadium in Florida die beiden Top-Teams der SEC-South aufeinander.

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