Eines der am meisten diskutierten Themen der vergangenen Wochen ist endgültig vom Tisch. Star-Receiver Julio Jones verlässt die Atlanta Falcons und schließt sich den Tennessee Titans an. Die Falcons bekommen dafür einen Zweitrundenpick im Jahr 2022 und einen Viertrundenpick im Jahr 2023, die Titans erhalten einen Sechstrundenpick im Jahr 2023 zurück. Das berichtete zunächst NFL-Insider Ian Rapoport, mittlerweile haben es beide Teams bestätigt. Es ist ein Deal, der für beide Seiten Sinn ergibt – am Ende des Tages aber nur einen klaren Gewinner hat.
Keiner würde es Julio Jones verübeln, wenn er jetzt schon mal bei der Pro Football Hall Of Fame in Canton, Ohio, anruft und seine Büste in Auftrag gibt. Seine elf Jahre bei den Atlanta Falcons zählen wohl zum Besten, was ein Wide Receiver je in der NFL abgeliefert hat. Ob allerdings weitere bei den "Dirty Birds" dazukommen, steht aufgrund seines Alters, seines Gehalts und dem nicht wirklich titelfähigen Kaders der Falken in den Sternen. Es kann gut sein, dass Julio Jones seine spätherbstlichen NFL-Jahre in einer neuen Heimat verbringt. Die große Frage lautet: Wo?
Der NFL Draft fasziniert seit seiner ersten Austragung im Jahr 1936 viele Beobachter. Damals lief das Event noch unter dem Namen "Player Selection Meeting", aus dem sich heute ein spektakulärer Mikrokosmos innerhalb des Milliardengeschäfts National Football League entwickelt. Über die Jahre schrieb dieser seine ganz eigenen verrückten Geschichten, die auf ihre humoristische Weise zu unvergessenen Legenden wurden. Touchdown24 lädt euch ein zum Mitschmunzeln!
Kyle Pitts ist der beste Tight End im NFL Draft. Er ist der beste Passempfänger dieser Klasse und der beste Nicht-Quarterback seines Jahrgangs. Alternativlos ist seine Auswahl als erster Spieler, nachdem die größten Spielmacher ihren Namen auf der Bühne in Cleveland, Ohio gehört haben. Weder Ja’Marr Chase, Penei Sewell noch Micah Parsons. Wird Kyle Pitts nicht sofort nach den Quarterbacks ausgewählt, ist der Pick für einen anderen Spieler an seiner statt in meinen Augen verschwendet. Da spielt auch die Berücksichtigung von “Needs” der Teams keine Rolle. Wer in den Top Ten an der Reihe ist, hat mehr als eine Baustelle im Kader und kann einen solchen Playmaker immer gebrauchen.
Die Free Agency liegt langsam hinter uns und auch wenn noch nicht jeder Star eine neue Franchise gefunden hat, richten sich die Augen der NFL-Community bereits auf den Draft. In nicht einmal einem Monat wird Commissioner Roger Goodell die lang erwarteten Worte sprechen: „The Jacksonville Jaguars are on the clock!“ Deswegen will ich in meiner heutigen Kolumne im Rahmen eines Zweiteilers auf die schwächsten Positionsgruppen in der Liga eingehen, nächste Woche folgen dann die besten Gruppen.
Am 17. März startet die NFL in die diesjährige Free Agency. Es ist der erste richtig wichtige Termin im Roster-Building für die Saison 2021. Welche wichtigen Verträge bei den einzelnen Teams auslaufen – TOUCHDOWN24 mit einer Auflistung der bekanntesten Namen. Heute: die NFC South.
Trey Lance absolvierte vor drei Wochen das einzige Spiel seiner kurzen Saison und meldete sich anschließend zum NFL Draft 2021 an. Scouts von 28 NFL Teams haben sich den Quarterback vor Ort genauer angesehen. Die Minnesota Vikings schickten auch ihre Talentsucher.
In „Overtime – der Wochenrückblick“ wirft TOUCHDOWN24-Redakteur Daniel Wolf jeden Dienstagmorgen einen etwas anderen Blick auf die Spiele der vergangenen Woche. Heute: Das Verletzungsdebakel der San Francisco 49ers, das sportliche Debakel der New York Jets und eine Liebeserklärung an Sean McVay.
28-3… es ist ein Spielstand, der wohl den ein oder anderen Spieler der Atlanta Falcons noch immer in seinen Träumen heimsucht. Vor gut drei Jahren reichte eben jener Vorsprung nicht aus, um Super Bowl LI gegen die New England Patriots zu gewinnen. Und das damalige Trauma hängt der titellosen Franchise irgendwie bis heute nach.
Dan Quinn und Thomas Dimitroff werden auch über das Saisonende hinaus die Geschicke der Atlanta Falcons lenken. Der Head Coach und der General Manager bleiben trotz des Verpassens der Playoffs auch 2020 auf ihren Posten.

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