Melvin Ingram machte bisher in seiner NFL Karriere 113 Spiele, alle davon für die San Diego beziehungsweise Los Angeles Chargers. Jetzt steht ihm aber ein Ortswechsel bevor, der Pass Rusher unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den Pittsburgh Steelers. Kein ganz schlechter Ort für einen Outside Linebacker, spielt man doch gegenüber von Megastar T.J. Watt und wird Teil einer berühmten Defense-Tradition. Nur kann Ingram den Steelers im Alter von 32 Jahren überhaupt noch weiterhelfen?
Für die Tampa Bay Buccaneers war die Aufgabe vor der Offseason als amtierender NFL-Champion relativ simpel gestrickt: Den Kader, der im letzten Jahr auf beeindruckende Weise den Super Bowl nach Florida holte, zusammenhalten. Tom Brady wird den Rest schon irgendwie richten. Für die designierten Top Favoriten der AFC war die To-Do-Liste ein wenig länger und umfasste vor allem die Frage, wie man zum Ligaprimus aus der NFC aufschließen kann. Die vorläufige Antwort: Mit allem, was die eigenen Ressourcen hergeben!
Die Pittsburgh Steelers zählen zu den großen Franchises der NFL, ihr historischer Weg ist gepflastert mit unvergesslichen Triumphen, legendären Namen und einer einmaligen Symbiose mit ihrer stählernen Heimat. Wie nur wenige andere Teams stehen die Mannen aus der AFC North in den letzten Jahrzehnten für konstanten Erfolg und die Verinnerlichung der selbst kreierten Siegermentalität. Aber selbst ein Liga-Powerhouse wie die Steelers kann Vater Zeits Uhren und die damit einhergehenden Veränderungen nicht aufhalten.
Am 17. März startet die NFL in die diesjährige Free Agency. Es ist der erste richtig wichtige Termin im Roster-Building für die Saison 2021. Welche wichtigen Verträge bei den einzelnen Teams auslaufen – TOUCHDOWN24 mit einer Auflistung der bekanntesten Namen. Heute: die AFC North.
Gerade erst war die Freude bei den Fans der Cleveland Browns über ihren ersten Playoff-Sieg nach 26 Jahren abgeklungen, da mussten sie auch schon wieder beunruhigende Schlagzeilen lesen. Die nach dem Super Bowl erstmals so richtig angeschmissene Offseason-Gerüchtemühle spuckte ein paar Geschichten aus, welche Star-Receiver Odell Beckham Jr. als einen potenziellen Trade-Kandidaten in diesem Sommer sehen. Nach zunächst wütendem Bellen beginnt im Dawg Pound eine Diskussion darüber, ob es nicht vielleicht sogar Sinn machen würde, "OBJ" abzugeben.
Baker Mayfield hält viel von sich selbst und das lässt er auch gerne jeden wissen. Warum auch nicht, schließlich schaffte er es vom Walk-On am College zur Heisman Trophy und wurde der erste Pick im 2018er NFL Draft. In der Folge konnten seine Leistungen allerdings nicht immer die Schecks einlösen, die sein Mundwerk für ihn schrieb und so hagelte es in schöner Regelmäßigkeit Kritik. Seine starke Partie gegen die Tennessee Titans am Wochenende ließ allerdings so ziemlich jeden Kritiker verstummen und nun fragen sich viele: Hat Baker Mayfield die Wende geschafft?
Es ist ein langer Weg vom wunderschönen British Columbia im Westen Kanadas bis nach Pittsburgh in Pennsylvania. Er wird noch länger, wenn er obendrein noch auf der großen Bühne der National Football League enden soll. Chase Claypool hat genau diese Route hinter sich und jetzt setzt er im Trikot der Pittsburgh Steelers seine Entwicklung in Siebenmeilenstiefeln fort!
In Baltimore bedeutet es ein wenig mehr als anderswo, als Middle Linebacker in der Startformation zu stehen. Schließlich wandert man in den Fußstapfen des großen Ray Lewis, dem vielleicht besten Spieler, den die NFL auf dieser Position je gesehen hat. Ravens-Rookie Patrick Queen ist sich diesem Erbe nicht nur bewusst, er scheint es auch als Motivation für seine ersten Schritte in der National Football League zu nutzen.
Als Nummer Eins Pick kann man es als Quarterback in seiner ersten NFL-Saison ziemlich schwer haben. Schließlich wird man Teil eines Kaders, der es in der Vorsaison mit dem schlechtesten Rekord der Liga eben gerade einmal fertigbrachte, der Franchise den Top Pick zu sichern. Joe Burrow, der neue Hoffnungsträger der Cincinnati Bengals, wird sich in dieser Hinsicht wohl weniger Sorgen machen müssen.
Im letzten halben Jahrhundert hat sich in Pittsburgh viel verändert. Die großen Stahlwerke und der verrußte Horizont sind Vergangenheit, das einstige Herz von Amerikas Schwerindustrie schlägt heute zu einem anderen Rhythmus. Dass ihre Steelers eine der besten Verteidigungen der NFL stellen, darauf können sich die Menschen allerdings immer noch verlassen. Dies liegt in diesen Tagen vor allem an einem Mann - T.J. Watt.
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