Moritz Wollert

Wenn ein Kind aus dem Spieleparadies abgeholt werden will, wie es manchmal bei bekannten Möbelhäusern durchgesagt wird, dann liegt das in der Regel daran, dass es ihm an seinem Aufenthaltsort nicht mehr wirklich gefällt. Davon kann auch Jamal Adams ein Lied singen, der keine Lust mehr hat, bei den New York Jets zu bleiben.
Manchmal sind Menschen ihrer Zeit voraus. Sie treten auf die unendliche Bühne der Geschichte, doch der Vorhang ist noch nicht gelüftet und die Welt weiß sie einfach nicht einzuordnen. Es ist vielleicht das, was man manchmal Schicksal nennt. Ein Schicksal, mit welchem sich Colin Kaepernick bestens auskennt und jetzt auf ein Neues auseinandersetzen muss.
Es ist wohl der schlimmste Albtraum, der einen jungen Football-Spieler heimsuchen kann. Dieser Moment, in dem der Körper für einen Augenblick aufschreit und schon Sekunden danach nicht mehr derselbe ist. Running Back Nick Chubb von den Cleveland Browns hat ihn hautnah erlebt.
Vor etwas über einem Jahr machten die New York Jets C.J. Mosley zum damals teuersten Inside Linebacker der NFL. Er sollte das neue Herzstück ihrer Defense werden, vielleicht sogar ihrer gesamten Franchise. Er war es auch… leider nur für gut eine Halbzeit.
Die Dallas Cowboys haben die vielleicht dominanteste Offense der gesamten Liga zusammengebastelt. Dabei besagt eine alte US-Sportweisheit, dass man mit Offensive zwar Spiele gewinnen kann, doch eine gute Verteidigung letztendlich über Meisterschaften entscheidet. In der NFL galt dieses Gebot zuletzt aber nur noch bedingt.
Sein Arm könnte aus einem Superhelden-Comic stammen und wenn er ins Laufen kommt rollt er wie eine gut geölte Lokomotive. Nur mit den Feinheiten des Quarterbacking hatte es Josh Allen von den Buffalo Bills bisher noch nicht so. Was nicht ist, kann ja noch werden… und wenn es geht so schnell wie möglich!
Seit Jahren dreht Dwayne Johnson einen Blockbuster nach dem anderen, mittlerweile ist "The Rock" der bestbezahlte Schauspieler Hollywoods. George Kittle von den San Francisco 49ers ist einer seiner größten Fans und hätte nichts dagegen, fortan ebenfalls zur Riege der Topverdiener zu gehören. Nicht in der Schauspielerei, versteht sich.
28-3… es ist ein Spielstand, der wohl den ein oder anderen Spieler der Atlanta Falcons noch immer in seinen Träumen heimsucht. Vor gut drei Jahren reichte eben jener Vorsprung nicht aus, um Super Bowl LI gegen die New England Patriots zu gewinnen. Und das damalige Trauma hängt der titellosen Franchise irgendwie bis heute nach.
Es gibt in der NFL mit Sicherheit schlechtere Arbeitsplätze als den des Runningbacks bei den Kansas City Chiefs. Rookie Clyde Edwards-Helaire kann sich also glücklich schätzen, dass der Super-Bowl-Champion ihn zu seinem diesjährigen Erstrundenpick machte. Der ehemalige LSU Tiger dürfte seinem Coach Andy Reid und dessen Quarterback Patrick Mahomes im Gegenzug aber auch eine ganze Menge Freude bereiten.

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