Daniel Wolf

Nach wochenlangem Hin und Her hat die NFL unter der Woche endlich den lang erwarteten Salary Cap für 2021 bekannt gegeben. Er beläuft sich auf 182,5 Millionen Dollar und damit auf knapp 16 Millionen weniger als im Vorjahr. Es ist ein weiterer harter finanzieller Schlag, den die NFL aufgrund der Corona-Pandemie einstecken muss. Noch schlimmer ist die Lage aber für viele Teams, die bis zum Start der Free Agency und dem offiziellen Beginn des neuen Ligajahres sehen müssen, wie sie ihren Cap geregelt bekommen. Erste Opfer des „Cap-Massakers“ haben wir bereits gesehen, weitere werden folgen.
J.J. Watt zieht es in die Wüste! Die 31 Jahre alte Pass-Rush-Legende, die erst im Februar von den Houston Texans entlassen wurde, unterschreibt bei den Arizona Cardinals einen hoch dotierten Zweijahresvertrag. Mit Rising-Star Kyler Murray und seinem ehemaligen Team-Kollegen DeAndre Hopkins will Watt in Phoenix einen letzten Anlauf auf einen Super-Bowl-Ring unternehmen.
Kaum eine Wide-Receiver-Klasse war in der Free Agency über die letzten Jahre so gut besetzt wie die 2021. Mit Allen Robinson, Kenny Golladay und Chris Godwin könnten drei absolute Stars der Szene im nächsten September in neuen Jerseys auflaufen. Und selbst dahinter gibt es Spieler, die in anderen Jahren die klar beste Option für Receiver-suchende Teams wären. In der heutigen Kolumne werfe ich einen Blick auf die besten Wideouts und sortiere sie in drei Gruppen: Superstars, starke Optionen und günstige Lösungen.
Zu sagen, dass es die diesjährige Rookie-Klasse im Vergleich zu denen der vergangenen Jahre schwerer hatte, ist eine krasse Untertreibung. Das minimierte Offseason-Programm in Kombination mit dem Ausfall der Preseason hat es Rookies fast unmöglich gemacht, direkt die Art von Impact zu haben, die wir über die Jahre gewohnt waren. Die Zahlen verdeutlichen das: Laut Pro Football Focus (PFF) haben nur 45 Rookies im Jahr 2020 mehr als 25 Snaps pro Spiel gemacht und ein Grade von mindestens 60,0 erhalten – das sind ganze 15 weniger als im Vorjahr und der tiefste Wert seit 2011.
Warum wurde Carson Wentz noch immer nicht getradet? Das ist eine Frage, die sich tausende Football-Fans in Deutschland und auf der Welt in den letzten Tagen gestellt haben. Nachdem bereits Anfang Februar bekannt wurde, dass ein Wentz-Trade kurz bevor stehen würde, hat sich seitdem herzlich wenig getan. Anscheinend sind interessierte Teams wie die Chicago Bears oder Indianapolis Colts (noch) nicht bereit, den geforderten Preis der Eagles zu zahlen. Doch die Probleme gehen noch tiefer.
Tom Brady hat die Tampa Bay Buccanneers zum heiligen Gral geführt – erstmals seit fast 20 Jahren sind die Piraten wieder an der Spitze der Football-Welt. In Super Bowl LV dominierte „Tompa Bay“ die favorisierten Kansas City Chiefs nach Belieben. Es war bereits Bradys siebter Ring, mehr als die Franchises der Pittsburgh Steelers oder New England Patriots. Der Erfolg ist keinesfalls ein Produkt seiner guten Umstände in Florida, ganz im Gegenteil: Brady hat ein notorisches Verlierer-Team in nur einem Jahr zur besten Franchise der NFL transformiert.
Noch vor einer Woche habe ich in meiner letzten Kolumne der Saison darüber debattiert, was wohl die besten Landing-Spots für Matthew Stafford wären. Die Indianapolis Colts waren weit oben auf der Liste, die San Francisco 49ers ebenfalls ein heißer Kandidat und auch dem Washington Football Team wurden nicht nur von mir Außenseiterchancen zugerechnet. Es kam natürlich ganz anders: Bereits einen Tag vor dem endgültigen Vollzug des Wechsels in der Nacht von Samstag auf Sonntag zeichneten sich die Los Angeles Rams als Destination für den 32-Jährigen ab.
In seiner Kolumne „Overtime“ wirft TOUCHDOWN24-Redakteur Daniel Wolf jeden Dienstagmorgen einen Blick auf einige der spannendsten Storylines der vergangenen Woche. Heute: Aaron Rodgers lässt seine Zukunft in Green Bay offen, die Buffalo Bills scheitern auch an ihrem fehlenden Mut und ein erster Ausblick auf Super Bowl LV zwischen den Chiefs und Bucs.
In seiner Kolumne „Overtime“ wirft Touchdown24-Redakteur Daniel Wolf jeden Dienstagmorgen einen Blick auf einige der spannendsten Storylines der vergangenen Woche. Heute: Jared Goff wird für die Rams langsam zu einem finanziellen Problem, die Ravens brauchen offensiv mehr Waffen und die Buccanneers müssen sich für die nächste Runde deutlich steigern.
In seiner Kolumne „Overtime“ wirft Touchdown24-Redakteur Daniel Wolf jeden Dienstagmorgen einen Blick auf einige der spannendsten Storylines der vergangenen Woche. Heute: Viele Coaches schadeten ihren Teams am Wochenende mit zögerlichen In-Game-Entscheidungen, die Seahawks stehen an einem Wendepunkt und Big Ben könnte am Ende seiner Karriere sein.

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