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NCAA - College Football

Will Rogers folgt bei den Huskies auf Michael Penix Jr.

Will Rogers noch im alten Gewand - Foto: IMAGO / USA TODAY Network

Dafür, dass Michael Penix Jr. für die größten Schlagzeilen während des vergangenen Drafts gesorgt hatte, konnte er nichts. Die Atlanta Falcons entschieden sich für den Quarterback der Washington Huskies und legten ihrem Neuzugang Kirk Cousins gleich seinen potenziellen Nachfolger ins Gepäck. Apropos Nachfolger: Die Huskies geben die Geschicke ihrer Offense Will Rogers in die Hand, einem Neuzugang von der Mississippi State University.

Bei den Mississippi State Bulldogs hatte Will Rogers ein Heimspiel. Geboren wurde er im August 2001 in Louisville und damit im US-Bundesstaat Mississippi. Sein Herz gehörte in seiner Kindheit und Jugend allerdings den Ole Miss Rebels, für deren Baseball-Team sein Vater zusammen mit Archie Manning gespielt hatte. Er verfolgte die frühen Karrieren von Eli Manning und Bo Wallace und wurde in der Middle School vom heutigen NFL-Quarterback Gardner Minshew trainiert.

Ein Recruiting der Rebels schloss sich allerdings in beiderseitigem Einvernehmen aus. Rich Rodriguez, der Offensive Coordinator, bevorzugt das Option-Play und damit liegt sein Fokus auf dem Einsatz von Dual-Threat-Quarterbacks. Rogers, der sich in der Pocket im Schutze seiner Offensive Line wohlfühlt, entschied sich dann zwischen der Mississippi State und der Washington State. Am Ende wurden es die Bulldogs, den Ausschlag machte die Connection zu Head Coach Joe Moorhead.

Rekorde an der Mississippi State

Vier Jahre spielte Rogers für die Bulldogs, insbesondere seine Sophomore-Saison 2021 blieb dabei in Erinnerung, als er Karriere-Bestwerte in Completions (73,9 Prozent), Passing Yards (4739) und Passing Touchdowns (36 bei neun Interceptions) auflegte. Auch die Saison 2022 war stark, doch in der vergangenen Saison stand der Mississippi-State-Rekordhalter in Passing Yards und Touchdowns in nur fünf Spielen auf dem Feld. Im vergangenen Dezember gab er dann seinen Wechsel zu den Huskies bekannt. 

Rogers ist ein reiner Pocket Passer mit der Erfahrung von 40 SEC-Spielen als Starter. Er zeigt schnelle Reads, erkennt schnell die Formation der Defense und leistet sich kaum Turnover. Allerdings bedient er mit seinen Pässen auch bevorzugt den kurzen und mittleren Bereich, was ihn bislang eher zu einer Art Game Manager macht. Rogers` Chance auf einen späten College-Karriere-Sprung liegt in Head Coach Jedd Fisch. Doch die Ausgangslage in Washington ist nicht gut. Von dem Team, das im Januar noch im Endspiel um die National Championship stand, ist wenig übrig geblieben, die großen Talente auf den Skill-Positionen fehlen. Wenn Rogers nicht schnell trotzdem liefert, steht mit Demond Williams bereits ein sehr athletischer Quarterback als dessen Backup bereit.

Über den/die Autor/in
Dirk Kaiser
Dirk Kaiser
Dirk Kaiser ist im Bereich des American Footballs seit über 20 Jahren auf etlichen Ebenen aktiv. Journalistisch begleitet er neben der NFL auch die ELF und GFL für TOUCHDOWN24.

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