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Samstag, 15 April 2017 13:15

Oberliga Hessen/RP/Saarland: Hornets schielen auf den Durchmarsch

geschrieben/veröffentlicht von/durch Markus Schulz
Die sechs Teams der Oberliga Hessen: Wölfe, Hornets, Pioneers, 8-Balls, Stampers und Thunderbirds (v.o.l.) Die sechs Teams der Oberliga Hessen: Wölfe, Hornets, Pioneers, 8-Balls, Stampers und Thunderbirds (v.o.l.) Vereine/Collage Touchdown24
Kurz vor Beginn der neuen Spielzeit wirft Touchdown24 einen Blick auf die Ligen in Deutschland. Teil 1: Die Oberliga Hessen/Rheinland Pfalz/Saarland

In der Oberliga Hessen/Rheinland Pfalz/Saarland kommt es in der Saison 2017 aufgrund einer Strukturreform des Landesverbandes zu einer kuriosen Ausgangslage. Die Kaiserslautern Pikes und die Kassel Titans haben die Liga als Meister und Vizemeister nach oben verlassen, die Neuwied Raiders stiegen in die fünfte Liga ab.

Somit bilden die drei verbliebenen Vereine Trier Stampers, Bad Kreuznach Thunderbirds und die Haßloch 8-Balls sowie die drei Aufsteiger aus der Landesliga, die Hanau Hornets, die Wetzlar Wölfe und die Rodgau Pioneers, das Sextett, das in der bevorstehenden Saison um Meisterschaftspunkte spielen wird. Einen Favoriten dabei auszumachen, ist recht schwer, da sowohl die Stampers als auch die Thunderbirds und 8-Balls 2016 allesamt gegen den Abstieg spielten, während vor allem Meister Kaiserslautern die Liga dominierte.

Hornets-DT Buchner spricht von der Meisterschaft

Somit könnten mit den Wetzlar Wölfen und den Hanau Hornets zwei Aufsteiger in die Favoritenrolle geraten, denen der Aufstieg mit jeweils 18:2 Punkten gelungen war. Wetzlar kann dabei auf eine eingespielte Mannschaft und einen großen Trainerstab vertrauen.

Die Hornets hingegen bauen nach ihrem Neuanfang 2015 auf eine eingeschworene Gemeinschaft. Defensive Tackle Marc Buchner spricht den Durchmarsch in die 3. Liga direkt an: „Wenn wir unsere Trainingsbeteiligung weiterhin hoch halten und den Spirit vom letzten Jahr bewahren, sehe ich keinen Grund, warum wir nicht eine weitere Meisterschaft anstreben sollten“, so Buchner. Zudem überzeugte Quarterback Jasper Small in der Vorbereitung.

Hornets-Headcoach Michael Myers will da nicht ganz einstimmen und sagt: "Es ist nicht meine Art mit Worten zu prahlen oder sich über andere zu erhöhen. Ich glaube nicht an Favoriten und Underdogs und beweise lieber unser Footballprogramm auf dem Feld. Zwei gleiche Teams stehen sich mit der gleichen Absicht gegenüber. Wer mehr Herz, Hingabe und Wille auf das Feld bringt, wird an diesem Tag gewinnen. Wir alle opfern unsere Zeit und Energie, um an der gleichen Leidenschaft teilzunehmen: Football."

Stampers hoffen auf zwei GFL-Runningbacks

Im Rennen um den Aufstieg mitmischen, könnten aber auch die Trier Stampers, die zwei Runningback-Rückkehrer aus der GFL begrüßen durften. Obwohl in der Vorsaison nur 8:10 Punkte gesammelt wurden, bringen David Levardi und Thomas Nowara von den Saarland Hurricans Hoffnung mit an die Mosel. In einem Vorbereitungsspiel wurde Regiomalliga-West-Absteiger Aachen Vampires 21:14 besiegt.

Deutlich schwerer sollten es die Bad Kreuznach Thunderbirds und die Haßloch 8-Balls haben. Besonders die 8-Balls hatten in der Offseason viele Abgänge zu verzeichnen, zudem gab es eine Testspielniederlage gegen die Badener Greifs aus der Landesliga. 

Pioneers schlugen die Wölfe in einem vorgeholten Spiel

Als Außenseiter gehen wohl die Rodgau Pioneers in die Oberligaspielzeit. Mit nur 10:10 Punkten reichte den Pionieren Rang drei der Landesliga Mitte für den Aufstieg. Die Rodgauer sind wohl der erste Gewinner der Verbands-Strukturreform.

Doch aufgepasst: Das erste Spiel der Oberliga Hessen wurde am 9. April bereits ausgetragen und ging überraschend 17:12 an die Pioneers - bei den Wölfen. Damit sind zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt bereits eingetütet. Bei den Wölfen war die Enttäuschung entsprechend groß, wenngleich man die Niederlage sportlich nahm: Wetzlar startet traditionell mit einer Niederlage in eine neue Spielzeit – zumindest war das in den letzten neun Jahren achtmal der Fall.

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