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Montag, 17 April 2017 10:00

Regionalliga Nord: Elmshorn will zurück in die GFL 2

geschrieben/veröffentlicht von/durch Markus Schulz
Die Teams aus der Regionalliga Nord: Fighting Pirates, Badgers, Lions II, Generals, Spartans, Pioneers und Knights (v.l.o.) Die Teams aus der Regionalliga Nord: Fighting Pirates, Badgers, Lions II, Generals, Spartans, Pioneers und Knights (v.l.o.) Vereine/Collage Touchdown24
Kurz vor Beginn der neuen Spielzeit wirft Touchdown24 einen Blick auf die Ligen in Deutschland. Teil 9: Die Regionalliga Nord.

Da es durch die Regionalliga-Meisterschaft des Braunschweig FFC II keinen Aufsteiger in die GFL 2 gegeben hat, spielt die Nordstaffel der 3. Liga in der bevorstehenden Saison mit sieben Teams. Der Titel der Zweitvertretung des Deutschen Meisters aus Braunschweig (New Yorker Lions) war vor allem für die Elmshorn Fighting Pirates ärgerlich, die dadurch die direkte Rückkehr in die GFL 2 verpassten.

Fighting Pirates mit US-Verstärkungen

Damit es den Braunschweigern nicht erneut gelingt, einen Aufstieg der Konkurrenz zu verhindern, haben die Elmshorner stark aufgerüstet. Von den Hamburg Huskies aus der GFL wechselten Cornerback Lars Oehme und Allrounder Sebastian Meß nach Elmshorn, zudem wurde das US-Trio aus Keith Smith (Defensive Back), Chris Beaulaurier (Linebacker) und Cody Coleman (Runningback) zu den Piraten gelotst. Hier deutet also vieles auf "Mission Aufstieg" hin.

Neben den Lions gehören natürlich aber auch die Ritterhude Badgers in den engeren Favoritenkreis. Wenngleich man sich in Ritterhude bescheiden gibt, wenn es um die Saisonziele geht - diese lauten: „Die Mannschaft weiterzuentwickeln“. Nicht dabei sein wird Star-O-Liner Manuel Kowalski, den es in die GFL zu den Hildesheim Invaders zog. Zwar gewannen die Badgers ein Vorbereitungsspiel gegen Oberligist Münster Mamuts deutlich mit 45:2, trotzdem benötigt auch der neue Quarterback Dalvin Richardson noch etwas Eingewöhnungszeit. „Er muss sportlich noch ankommen“, sagte Headcoach Marcus Meckes im Weser-Kurier.

In den Oldenburg entwickelt sich etwas

Hoch hinaus wollen auch die Oldenburg Knights, die im Vorjahr auf Rang fünf landeten. „Mittelfristig heißt das Ziel 2. Bundesliga“, so Sportdirektor Holger Völling im Gespräch mit oeins.  Dafür sind die Knights schonmal ins Marschwegstadion umgezogen, das gut 15.000 Zuschauern Platz bietet. So viele kommen zur Zeit zwar noch nicht zu den Knights, beim 34:0 gegen die Osnabrück Tigers 2016 waren es aber immerhin schon etwa 2000 Fans, die die Knights bei ihrem ersten Auftritt im größten Oldenburger Stadion sehen wollten. Um das mittelfristige Ziel erreichen zu können, sollten die Knights sich erstmal weiter im Mittelfeld der Regionalliga etablieren.

Weiter Etablieren könnte auch die Stimmung bei den Arminia Spartans Hannover ganz gut zum Ausdruck bringen. Der letztjährige Dritte setzt dabei auf einen neuen Runningback: Naj Lednam kommt aus Irland und wird die Trikotnummer 26 aufs Feld tragen. Die Konkurrenz im Titelrennen sollte für die Niedersachsen noch etwas zu stark sein, allerdings sollte auch der Abstieg kein Thema sein.

Hamburg Pioneers wollen "auf die oberen Plätze"

Nichts mit dem Abstieg wollen auch die Hamburg Pioneers zu tun haben. Nach Platz vier in der Vorsaison soll es laut Quarterback Josh Petersen, der vor seinem zweiten Jahr bei den Seniors steht und kürzlich zum Tryout der Nationalmannschaft eingeladen wurde, dieses Jahr „auf die oberen Plätze“ gehen. Rein mathematisch wären das in einer Staffel mit sieben Teams die Plätze eins bis drei. „Mein Ziel ist es, die beste Offense der Liga zu stellen“, sagt Petersen auf der Vereinshomepage.

In einer Liga, in der fast alle Teams nach oben schauen, steht Oberliga-Emporkömmling Göttingen Generals wohl vor einer schweren Saison.

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