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Montag, 02 Juli 2018 12:22

Passau Pirates: Zu viele Turnover gegen den Tabellenführer

geschrieben/veröffentlicht von/durch TOUCHDOWN24 Redaktion
Passau Pirates: Zu viele Turnover gegen den Tabellenführer Foto: (c) Klaus Rünneburger
Das Rückspiel der Passau Pirates gegen den immer noch ungeschlagenen Tabellenführer Füstenfeldbruck endet wegen zu vielen Ballverlusten mit einer 61:35 Niederlage.

Richtig große Chancen hatten sich die Passau Pirates gegen die Fürtsy Razorbacks, die noch im Vorjahr in der zweiten Liga gespielt hatten, nicht ausgerechnet. Und doch wäre an diesem Sonntagnachmittag für die Eintrachtfootballer mehr drin gewesen. Durch je zwei Turnover in den Vierteln zwei und drei, und daraus resultierenden Touchdowns für die Oberbayern, zog der aktuelle Tabellenprimus aber uneinholbar davon.

Wie schon im Hinspiel in Passau, als beide Teams insgesamt über 100 Punkte produzierten, sollte auch das Rückspiel im Stadion an der Lände in erster Linie ein Schlagabtausch der Offense-Formationen werden.

Den Auftakt, in dem überaus fairen Spiel, machten nach gewonnenem Münzwurf die Fursty Razorbacks. Von der eigenen 27 Yardlinie gestartet, schlossen die Gastgeber den ersten Drive mit einem langen Touchdownlauf von Nicolas Hozapfel ab. Im Gegenzug hatten die Pirates zwar Anlaufschwierigkeiten, marschierten dann aber Dank eines langen Catch&Run von Luca Barthmann und einem Pass auf Sebastian Krauss bis kurz vor die Endzone. Mit einem Touchdownpass stellte Quarterback Andrew Griffin gleich wieder den Anschluss zum 7:6 her.

Doch die Hogs stellten gleich im Gegenzug unter Beweis, dass sie nicht nur Laufen können. Kaum in die Hälfte der Pirates eingedrungen, sorgte Spielmacher John Eddy mit einem weiten Pass auf Andreas Berger für die nächsten Punkte. Die Antwort der Pirates ließ allerdings nicht auf sich warten. Die Pirates, im Laufspiel immer noch geschwächt durch die Verletzung von Thomas Beismann, kamen wieder über das Passpiel. Mit einem weiten Pass auf Luis Hanssler drangen die Freibeuter wieder in die Redzone vor. Mit Touchdownpass und erfolgreicher 2-Punkt Conversion schafften die Eintrachtler nun sogar den Ausgleich zum 14:14.

Mit einem holprigen, aber dennoch erfolgreichen Drive eröffneten die Razorbacks das zweite Viertel. Mit einem Touchdownlauf von Moritz Albrecht zogen die Hogs wieder davon. Der Passauer Gegenschlag wurde diesmal aber unterbunden. Andrew Griffins Pass wurde abgefangen und bis tief in die Hälfte der Pirates zurückgetragen. Wenige Spielzüge später war es erneut Runningback Albrecht, der das Ei zum zwischenzeitlichen 28:14 in die Endzone tragen konnte.

Jetzt war so richtig Sand im Getriebe der Passauer Angriffsformation. Erst ein mäßiger Kickoffreturn, dann nochmal wegen Fehlstart 5 Yards zurück, und letztlich auch noch ein verlorener Fumble in der eigenen Hälfte. Diese Einladung wollten die Gastgeber nicht ausschlagen. Diesmal erzielte Runningback Felix Schuler den Touchdown, doch der Extrapunkt ging daneben. Mit nur knapp 90 Sekunden auf der Spieluhr waren nun wieder die Pirates an der Reihe und die wollten sich nicht so einfach geschlagen geben.

Mit nur drei Spielzügen überbrückten die Dreiflüssestädter 65 Yards bis in die Endzone. Touchdownpass auf Sebastian Krauss und die Pirates konnten auf 21:34 verkürzen. Doch damit ging es noch nicht in die ersehnte Pause. Ein Kickoffreturntouchdown von Nicolas Holzapfel war die prompte Antwort der Razorbacks und mit 40:21 ging es in die Halbzeitpause.

Nun bekamen die Pirates als Erstes den Ball. Doch die Fursty Defense knüpfte dort an, wo sie im zweiten Viertel aufgehört hatten. Durch gute Passverteidigung zwangen sie die Pirates das Angriffsrecht gleich wieder abzugeben. Die nur 39 Yards in die Passauer Endzone waren dank der Leistung der Passauer Verteidigung diesmal zwar nicht leicht zu überbrücken, letztlich erzielte Albrecht aber seinen dritten Touchdown des Tages.

Im Gegenzug gelang es den Pirates wieder nicht in die gegnerische Hälfte einzudringen und die zweite Interception gegen Quarterback Andrew Griffin brachte die Gastgeber gleich wieder in gute Feldposition. Nur drei Spielzüge später fand John Eddy Nicolas Holzapfel in der Enzone und erhöhte auf 54:14. Erst mit Beginn des letzten Viertels gelang es den Eintrachtlern wieder den Ball bis in die gegnerische Hälfte zu bringen. Nach einem langen Pass auf Sebastian Krauss stand die Passauer Offense an der 5 Yardline der Razorbacks. Doch die Punkte blieben den Pirates verwehrt, denn auch im vierten Versuch gelang es Passaus Passempfängern nicht den Ball in der Endzone zu kontrollieren.

Obwohl die Razorbacks nun 97 Yards Feld vor sich hatten, bewies die Offense um John Eddy, warum sie Tabellenführer sind. Mit einem 16 Yard Touchdownpass auf Benjamin Löw stellten die Hogs auf uneinholbare 61:14. Mit zwei Touchdownpässen auf Luis Hanssler und Simon Sipple gelang es den Pirates im letzten Viertel noch, den Spielstand freundlicher zu gestalten, doch die große Chance das Spiel offen zu gestalten hatten die jungen Freibeuter bereits im zweiten Viertel verspielt.

Jetzt gilt es für die Pirates die Spielpause am nächsten Wochenende zu nutzen um sich für den Endspurt zu rüsten. Im Restprogramm hat es die Mannschaft um Andrew Griffin selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu sichern. Mit drei Siegen aus den verbleibenden drei Partien könnte es sogar noch gelingen auf Tabellenrang fünf zu klettern. Dazu muss die Defense der Freibeuter aber noch stabiler werden und auch in den heißen Phasen des Spiels den Gegner stoppen.

Mit den treuen Fans im Rücken werden es in jedem Fall noch heiße Kämpfe gegen Landsberg, Neu-Ulm und am letzten Spieltag Würzburg.

Text: PR Passau  Pirates - Markus "Stanly" Steiner

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