Noch
bis zum Super Bowl 2018
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Samstag, 06 Januar 2018 15:00

Touchdown24 Power Ranking Januar

geschrieben/veröffentlicht von/durch Touchdown24-Redaktion
Die Playoffs stehen vor der Tür. Das Feld hat sich von 32 auf 12 Teams reduziert. Touchdown24 hat das Power Ranking Januar.

12 Tennessee Titans +/-0

Die Tennessee Titans gehen als klarer Außenseiter in die Playoffs. Auf der Zielgeraden der Regular Season hätte die Franchise aus Nashville mit drei Niederlagen in den letzten vier Spielen fast noch ihr sicher geglaubtes Playoff-Ticket verspielt. Die Offense um Marcus Mariota schwächelt bedenklich und wird nur durch die Runningbacks DeMarco Murray und Derrick Henry am Leben gehalten. Zudem müsste die Mannschaft von Head Coach Mike Mularkey dreimal auswärts gewinnen, um den Super Bowl zu erreichen. Die Titans sollten mit der Saison zufrieden sein, immerhin wurde erstmals seit 2008 die Postseason erreicht. 

11 Buffalo Bills +8

Die Buffalo Bills haben das Wunder perfekt gemacht und in letzter Sekunde ihr Ticket für die Playoffs gelöst. Zum ersten Mal seit 1999, als letztes Team seit der Jahrtausendwende. Die Defense ist stark, doch wirkt die Offense mit dem Fokus auf Runningback LeSean McCoy etwas limitiert. Da McCoy mit einer Knöchelverletzung angeschlagen ist, könnte das schon zum großen Stolperstein werden. Und trotzdem: Die Bills schwimmen auf einer Welle der Euphorie und die Jacksonville Jaguars scheinen in der Wildcard Round nicht unschlagbar. Dann aber wird es schwer, würden in den Divisionals doch die New England Patriots warten, gegen die man in der Regular Season beide Spiele verlor.

10 Atlanta Falcons +/-0

Die Atlanta Falcons werden es schwer haben, zum zweiten Mal in Folge in den Super Bowl einzuziehen. Die Offensivtrio um Quarterback Matt Ryan, Wide Receiver Julio Jones und Runningback Devonta Freeman liefert nicht mehr so konstant ab, wie noch in der Vorsaison. Zwar hat sich die Defense deutlich verbessert, doch die Konkurrenz in der NFC ist stark - zu stark für die Falcons in dieser Saison.

9 Jacksonville Jaguars -1

Die Defense der Jacksonville Jaguars schien gegen Saisonende nicht mehr so stark wie noch im vorherigen Saisonverlauf. Insbesondere die Niederlage bei den San Francisco 49ers, bei denen sich die Jags 44 Punkte einschenken ließen, wirkte ernüchternd. Dass das Team von Head Coach Doug Marrone zum Ende der Regular Season den Fuß vom Gas nahm, könnte sich ebenfalls negativ auswirken - die Wettkampfhärte muss erst noch gefunden werden. Und dann wäre da noch Blake Bortles, der vor seinem ersten K.o-Spiel in der NFL steht und immer für eine Interception gut ist. Interessant könnte es werden, wenn die Jaguars in die Divisionals kommen und dort auf die Pittsburgh Steelers treffen würden. Deren Quarterback Ben Roethlisberger hatten die Franchise aus dem US-Sonnenstaat Florida in der Regular Season 5 Interceptions abgenommen.

8 Carolina Panthers -1

Am Ende einer starken Regular Season hatten die Panthers abgebaut. Vor allem der Auftritt in Woche 17 bei den Atlanta Falcons war in der Offensive ein Offenbarungseid. Klar, zu diesem Zeitpunkt stand die Qualifikation für die Playoffs bereits fest, ein Sieg in Atlanta hätte aber den Sieg der NFC South und damit Heimrecht in den Wildcards bedeutet. Die Offense scheint limitiert. Wer Cam Newtons Ausflüge in den Griff bekommt, hat die Panthers offensiv geknackt. Zwar spielt die Defense um Tackle-Monster Luke Kuechly eine starke Saison, doch nicht stark genug, um das Team durch drei Auswärtssiege ins Endspiel zu tragen.

7 Kansas City Chiefs +11

Mit vier Siegen in den letzten vier Saisonspielen haben die Kansas City Chiefs nochmal die Muskeln spielen lassen. Alex Smith spielt als Quarterback die beste Saison seines Lebens und Rookie Kareem Hunt fand zum Ende der Regular Season auch seine Galaform zurück. Zudem ist das Special Team um Returner Tyreek Hill eine Waffe, die in engen Spielen den Unterschied ausmachen kann, ebenso wie Tight End Travis Kelce. Einzig die Passverteidigung macht ohne den nicht kompensierten Ausfall von Eric Berry in diesem Jahr Sorgen und gehört zu den schwächsten der NFL. Ein Malus, der gegen passstarke Teams wie die New England Patriots oder die Pittsburgh Steelers wahrscheinlich zu schwer wiegt.


6 Philadelphia Eagles -2

Die Philadelphia Eagles können einem schon fast leidtun. Der Kreuzbandriss von Signal Caller Carson Wentz wirkt wie Blei. Zwar gehört Backup Nick Foles zu den stärksten Ersatzspielern der Liga, doch den Schwung, mit dem die Offense bis zum Ausfall von Wentz durch die Liga gefegt ist, ist vorbei. Die Defense ist stark, aber stark genug? Hoffnung macht, dass Philadelphia zwei Heimspiele bis zum Super Bowl hätte und mit den Falcons, New Orleans Saints und Minnesota Vikings einige Dome-Teams ins - um diese Jahreszeit - eiskalte Philly müssten. Ob das aber reicht? Spätestens im Super Bowl wäre dieser Vorteil weg und die Eagles klarer Außenseiter. 

5 Los Angeles Rams +/- 0

Sean McVay hat binnen kürzester Zeit ein Team geformt, das mit einer brachialen Offensive durch die Regular Season geflogen ist. Quarterback Jared Goff spielt fast in MVP-Form und Todd Gurley ist der beste Runningback der NFL. Und auch die Defense fällt nicht sonderlich ab. Die Rams haben das Zeug, die NFC zu gewinnen und im Super Bowl absolut konkurrenzfähig zu sein. Was spricht gegen die Rams? Eine bärenstarke Konkurrenz in der NFC und die Tatsache von wahrscheinlich zwei Auswärtsspielen im weiteren Verlauf der Playoffs.

4 New Orleans Saints +2 

Macht es Drew Brees noch einmal? Die wandelnde Quarterback-Legende hat in dieser Saison seinen Erfolgsweg in einem Offensiv-Schema gefunden, das den Fokus vom Passspiel auf das Laufspiel gelegt hat. Mit Mark Ingram und Alvin Kamara verfügen die Saints über das stärkste Lauf-Duo der NFL. Und auch die Defense scheint erstmals seit Jahren in der Lage, Spiele auch mal alleine zu gewinnen. Einzig die Tatsache, dass neben dem Heimspiel gegen die Carolina Panthers noch zwei Auswärtsspiele zwischen New Orleans und dem Super Bowl stehen, spricht gegen das Team von Head Coach Sean Payton.

3 Minnesota Vikings -1

Der Traum lebt! Die Minnesota Vikings wollen als erstes Team der NFL-Historie den Super Bowl im eigenen Stadion spielen. Und der Traum hat alle Möglichkeiten Realität zu werden. Eine Offense, die mit Adam Thielen und Stefon Diggs zwei starke Receiver hat und mit Latavius Murray einen Runningback, der sich in Topform befindet. Die Defense gehört eh zum stärksten, was man in dieser Saison gesehen hat: Defensive End Everson Griffen, Linebacker Eric Kendricks, Safety Harrison Smith oder Cornerback Xavier Rhodes - viel besser geht es nicht. Bleibt einzig das Fragezeichen Case Keenum. Zwar hat der Backup-Quarterback des verletzten Sam Bradford in der Regular Season wenig Anlass zu Kritik gegeben, doch ist es nach wie vor schwer vorstellbar, dass Keenum ein Team fehlerfrei durch die Postseason führen kann. 

2 Pittsburgh Steelers +1

Die Zeit ist reif für die Pittsburgh Steelers. Aus dem B-Trio ist ein B-Quartett geworden und ein "Juju" kommt noch mit hinzu. Die Rede ist von Quarterback Ben Roethlisberger, Runningback Le`Veon Bell, Wide Receiver Antonio Brown (sofern er fit wird) und Pro-Bowl-Kicker Chris Boswell. Addiert werden sie von Wunder-Rookie Juju Smith-Schuster, der in seiner ganzen Art einfach nur Spaß macht. Zudem haben die Steelers eine gefestigte Defense, die allerdings am Ausfall von "Chef" Ryan Shazier zu knappsen hat. Der Weg der Steelers könnte geradeaus in den Super Bowl führen, wären da nicht folgende Fakten: 1) In den Divisionals könnten die Jacksonville Jaguars als Gegner warten. Ein Gegner, der die Steelers in deren Stadion in der Regular Season auseinandergenommen hat. 2) James Harrison: Pittsburgh hatte sein Urgestein kurz vor dem Ende der normalen Saison entlassen, woraufhin sich dieser den New England Patriots anschloss und einiges über die Steelers zu verraten haben dürfte. 3) Die New England Patriots: Der Titelverteidiger ist der wahrscheinliche Gegner im AFC-Finale und ist der Angstgegner der Schwarz-Gelben.

1 New England Patriots +/- 0

Die Favoritenrolle bleibt den New England Patriots vorbehalten. Zu oft haben hat die Franchise aus Massachusetts schon gezeigt, dass sie genau dann zur Stelle ist, wenn es drauf ankommt und schier unmögliche Spiele noch gewinnen kann. Nichts macht Head Coach Bill Belichick, Quarterback Tom Brady oder weitere Superstars wie Rob Gronkowski oder Brandin Cooks nervös. Zudem hat Runningback Dion Lewis in den vergangenen Wochen zu neuer Stärke gefunden. Die Abwehrschwäche des Saisonstarts ist vorüber und zwei Heimspiele stehen bis zum möglichen Super Bowl an. Der Weg zu einem Ring am Finger führt in diesem Jahr nur über die Patriots.

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Ergebnisse NFL 2017

Divisional Playoffs

Divisional Playoffs
Philadelphia Eagles 15:10 Atlanta Falcons
New England Patriots 35:14 Tennessee Titans
Pittsburgh Steelers 42:45 Jacksonville Jaguars
Minnesota Vikings 29:24 New Orleans Saints

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