Auf dem Weg zur Titelverteidigung? Tom Brady darf auf bewährte Kräfte vertrauen Auf dem Weg zur Titelverteidigung? Tom Brady darf auf bewährte Kräfte vertrauen IMAGO / Icon SMI/ Collage TD24

Power Ranking: Buccaneers bleiben das "Team to beat"

geschrieben/veröffentlicht von/durch  Chefredaktion 27.03.2021
Die Hochphase der Free Agency liegt hinter der National Football League. Die Teams der NFL haben verraten, wo sie ihre Prioritäten im Roster-Building gesehen haben. Zeit für TOUCHDOWN24 für ein erstes Power Ranking.


1. Tampa Bay Buccaneers (1)


Shaq Barrett, Chris Godwin, Lavonte David, Rob Gronkowski, Ndamukong Suh – den Bucs ist es gelungen, sämtliche Leistungsträger mit auslaufendem Vertrag zu halten. Auch, wenn in der bisherigen Free Agency nichts Namhaftes hinzukam, gibt es keinen Grund anzunehmen, dass Tampa nicht das “Team to beat“ sein wird.

2. Kansas City Chiefs (2)


Die Chiefs haben eine bisher schwierige Free Agency hinter sich. Aus Cap-Gründen musste sich das Team von seinen Tackles Eric Fisher und Mitchell Schwartz trennen, zudem verlief die Suche nach einem dritten Receiver bisher ergebnislos - immerhin bleibt Demarcus Robinson nun doch. Trotzdem dürften die Chiefs dank Superstar Patrick Mahomes weiterhin das beste Team der AFC sein.

3. Buffalo Bills (3)


Die Bills haben dahinter aber aufgeholt. Wichtige Spieler wie Daryl Williams, Jon Feliciano oder Matt Milano wurden gehalten. Mit Emmanuel Sanders wurde die Pass-Offensive zudem weiter aufgewertet. Es fehlt nicht mehr viel, um mit den Chiefs gleichzuziehen.

4. Green Bay Packers (4)


Die große Story der Packers lieferte Runningback Aaron Jones, der entgegen aller Erwartungen gehalten werden konnte und wurde. Dafür hat die Offensive Line durch den Verlust von Center Corey Linsley und Tackle Ricky Wagner bisher etwas Qualität verloren.

5. Baltimore Ravens (6)


Die Ravens verfolgen einen Plan. Die Hinzunahme von Guard Kevin Zeitler passt ins Lauf-lastige Konzept des Teams aus Maryland. Auf der Gegenseite verlor man in Matt Judon seinen besten Pass Rusher.

6. Cleveland Browns (7)


Der Kader der Browns gehört zu den am meisten ausgewogenen der NFL. Es sind kaum Schwachstellen zu finden. Neuzugang und Strong Safety John Johnson wird die Defense sogar noch besser machen. Die Browns sind auf dem richtigen Weg.

7. Los Angeles Rams (8)


Die Rams mussten einige Spieler in der Free Agency ziehen lassen. Spieler wie Michael Brockers, Malcolm Brown, Samson Ebukam, Gerald Everett, Troy Hill und John Johnson wird man noch vermissen. Dafür hat man mit Matthew Stafford einen neuen Hoffnungsträger auf der Quarterback-Position.

8. Washington Football Team (14)


Spannend! So könnte man das nennen, was in Washington bisher passiert ist. Brandon Scherff spielt weiter in DC, die Zugänge Curtis Samuel, den Head Coach Ron Rivera noch bestens aus Carolina kennt, Adam Humphries und William Jackson werten den Roster auf. Journey-Man und Quarterback Ryan Fitzpatrick gibt dem Football Team einen X-Faktor. Insgesamt ist der Kader stärker geworden.

9. Seattle Seahawks (10)


Russell Wilson bleibt an der Westküste – das ist die beste Nachricht für alle Seahawks-Fans. Gute Zugange wie Guard Gabe Jackson oder Tight End Gerald Everett halten sich ansonsten die Waage mit Abgängen wie Jacob Hollister oder Shaquill Griffin. Die Hawks treten so auf der Stelle.

10. New England Patriots (18)


Bill Belichick war ungewöhnlich aktiv in der Free Agency und hat den Kader auf links gedreht. Das eingekaufte Tight-End-Duo aus Hunter Henry und Jonnu Smith könnte explodieren. Zudem wurden Leistungsträger wie James White oder David Andrews gehalten, Kyle van Noy ist sogar zurück in Foxborough. Bleibt die Frage: Wie gut ist Cam Newton unter wesentlichen besseren Umständen noch?

11. New Orleans Saints (5)


Die Saints sind unter dem Cap! Das ist die gute Nachricht. Viele Spieler, die dem Kader vor allem Tiefe gegeben haben, mussten dafür das Team verlassen. Immerhin mussten sich die “Heiligen“ nicht von ihren Top-Spielern trennen – bis auf NFL-Legende Drew Brees, der seine Karriere beendete. Wie gut Taysom Hill oder Jameis Winston die Lücke schließen können, bleibt abzuwarten.

12. Miami Dolphins (15)


Head Coach Brian Flores baut weiter an seinem Wunschteam. Beste Neuverpflichtung: Wide Receiver Will Fuller, der perfekt zu DeVante Parker zu passen scheint. Andere Abgänge wurden eins-zu-eins ersetzt, beispielsweise Defensive Tackle Adam Butler für Davon Godchaux. Nach dem Abgang von Ryan Fitzpatrick gehört das Team nun Tua Tagovailoa – er ist gefordert.

13. Indianapolis Colts (12)


Die Kardinalsfrage in Indiana ist: Wie gut wird Carson Wentz – davon wird das Abschneiden der Colts maßgeblich abhängig sein. Ansonsten veränderte sich der Kader nicht sonderlich – einzig Offensive Tackle Anthony Castonzo gilt es an hoher Qualität zu ersetzen.

14. Chicago Bears (13)


Der Verlierer der Free Agency! Andy Dalton statt Russell Wilson, das ist der große Neuzugang. Trotzdem: Der Kader ist insgesamt gut aufgestellt, als schweren Verlust war nur Kyle Fuller zu verzeichnen.

15. Las Vegas Raiders (16)


Nicht jeden Move der Raiders muss man nachvollziehen. Warum Kenyan Drake teuer geholt wurde, obwohl man Josh Jacobs in seinem Kader hat, gehört zu den Mysterien der Raiders-Free-Agency. Aber: Ansonsten wurde dem Roster Qualität hinzugefügt: Receiver John Brown oder D-Liner Quinton Jefferson machen den Roster besser. Der Verlust von Center Rodney Hudson ist mit Nick Martin passabel aufgefangen worden.

16. Los Angeles Chargers (20)


Sam Tevi und Dan Feeney gehören in der O-Line der Vergangenheit an – endlich, werden die Chargers-Fans sagen. Durch die Hinzunahmen von Corey Linsley und Matt Feiler wurde die Protection für Shooting-Star Justin Herbert massiv verbessert. Tight End Jared Cook fängt zumindest kurzfristig den Abgang von Hunter Henry auf.

17. Arizona Cardinals (17)


Die Cardinals dürften einen Sprung gemacht haben. J.J. Watt in der Defense und Rodney Hudson in der Offense schließen Baustellen. Wenn Ex-Superstar A.J. Green noch etwas im Tank hat, dann könnte Kyler Murray eine Breakout-Season haben. Dennoch gab es auch Verluste: Star-Cornerback Patrick Peterson, er wird von Malcolm Butler ersetzt, ist ebenso weg wie Outside Linebacker Haason Reddick. 

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18. Pittsburgh Steelers (9)


Immerhin JuJu Smith-Schuster ist geblieben. Ansonsten hat Pittsburgh etliche Top-Spieler verloren. Alleine die Offensive Line wird nach den Verlusten von Maurkice Pouncey, Alejandro Villanueva und Matt Feiler ein anderes Gesicht haben. Zudem verließ Cornerback Mike Hilton das Team. Geld für namhafte Verstärkungen war nicht da.

19. Tennessee Titans (11)


Die Titans haben nach der Free Agency klare Baustellen und sind im Ganzen ein Verlierer der bisherigen Free Agency. Malcolm Butler, Adoree` Jackson und Desmond King sind der Passverteidigung abhanden gekommen. Vorne sind Corey Davis, Adam Humphries und Jonnu Smith weg. Namhagfte Neuzugänge? Ein zu teurer Bud Dupree. Die Titans haben im Draft viel zu tun.

20. New York Giants (22)


General Manager Dave Gettleman hat für bestehendes Personal (Leonard Williams) und neue Spieler (Kenny Golladay) viel Geld ausgegeben. Auch sonst wurden mit Adoree` Jackson und Kyle Rudolph Spieler geholt, die den Giants auf beiden Seiten des Balls weiterhelfen. Zudem kommt Star-Runningback Saquon Barkley zurück sowie Offensive Tackle Nate Solder. Mit David Mayo, Dalvin Tomlinson und Kevin Zeitler gibt es aber auch namhafte Abgänge.

21. San Francisco 49ers (21)


Trotz des schlechten Abschneidens in der Vorsaison glauben die Verantwortlichen der Niners offenbar an ihren Roster. Viele Spieler mit auslaufenden Verträgen wurden gehalten, bis auf die Cornerbacks Richard Sherman und Akhello Witherspoon keine Starter abgegeben. Aber der Draft liegt ja auch noch vor San Francisco.

22. Dallas Cowboys (23)


Die über allem stehende Personalie wurde geklärt: Dak Prescott ist weiterhin Quarterback der Cowboys. Aber reicht seine Rückkehr nach Verletzung, um die Cowboys in die Playoffs zu bringen? Die Situation im Bereich der Defensive Backs darf weiterhin als prekär bezeichnet werden, ob die Ex-Atlanta-Safetys Keanu Neal und Damontae Kazee Abhilfe schaffen können, ist fraglich.

23. Denver Broncos (24)


Head Coach Vic Fangio will eine dominante Defense bauen und entsprechend wurde investiert: Kyle Fuller und Ronald Darby heißen die neuen Cornerbacks, die Safetys Justin Simmons und Kareem Jackson blieben in Mile High. Verluste gab es überwiegend nur im Backup-Bereich, die gut bestückte Offense bleib zusammen. Aber: Der Quarterback heißt noch immer Drew Lock und im Draft könnten die Broncos für ein Top-Prospect auf dieser Position zu spät dran sein.

24. Carolina Panthers (25)


Matt Rhule baut im zweiten Jahr bei den Panthers weiter an seinem Wunschkader. Etliche Spieler der zweiten Reihe haben das Team verlassen, etliche Spieler aus dem zweiten Regal kamen hinzu. Haason Reddick bringt auf Outside Linebacker einen gewissen X-Faktor mit. Wenn die Zugänge besser funktionieren als die Abgänge, können die Panthers einen Schritt machen, allerdings dürfte das Ceiling mit Quarterback Teddy Bridgewater begrenzt sein.

25. Minnesota Vikings (19)


Die Vikings haben eine relativ unspektakuläre Free Agency hinter sich. Und Stillstand im Nirgendwo der Liga bedeutet in der NFL zumeist Rückschritt. Free Safety Anthony Harris wird dem Team ebenso wie Offensive Tackle Riley Reiff fehlen, dafür kam Patrick Peterson aus Arizona und Dalvin Tomlinson von den Giants. Wenn Minnesota zurück in die Playoffs will, benötigt das Team einen starken Draft.

26. New York Jets (31)


Die “Gang Green“ gehört zu den heimlichen Siegern der Free Agency. Keelan Cole, Corey Davis und Tyler Kroft machen die Offense besser, LaMarcus Joyner, Carl Lawson und Sheldon Rankins werten die Defense auf. Zudem bleibt Safety Marcus Maye am Big Apple. Der schwersten Verlust ist wohl der von Slot-Corner Brian Poole, wobei hier noch Hoffnung auf eine Rückkehr besteht, da er noch nirgendwo anders unterschrieben hat.

27. Cincinnati Bengals (28)


In der Kadertiefe haben die Bengals zugelegt. Spieler wie Ricardo Allen, Chidobe Awuzie, Trey Hendrickson, Mike Hilton, Larry Ogunjobi oder Riley Reiff (OT) werten den Roster auf. Dafür wurden Topspieler der letzten Jahre abgegeben: Carl Lawson, William Jackson, Geno Atkins. A.J. Greens große Zeit war indes schon drei Jahre her. Mit der Rückkehr von Quarterback-Hoffnung Joe Burrow sollte die Kurve leicht nach oben zeigen.

28. Detroit Lions (26)


Die Lions sind eines der großen Fragezeichen der diesjährigen Free Agency. Lediglich Pass Rusher Romeo Okwara wurde von den namhaften Spielern mit auslaufenden Verträgen gehalten, ansonsten wurde viel umgebaut. Den angehenden Star-Receiver Kenny Golladay lies man hingegen ohne Tag ziehen. Schwer vorstellbar, dass die Lions mit den Aktivitäten aus der Free Agency einen Schritt nach vorne gemacht haben, zumal der Quarterback nun Jared Goff statt Matthew Stafford heißt.

29. Philadelphia Eagles (27)


Die Eagles haben einen alten Roster, der über seinen Zenit zu sein scheint. Die finanzielle Situation ließ keine großen neuen Namen zu, von vorhandenen Spielern mit schlechtem Preis-Leistungs-Verhältnis wurde sich getrennt – DeSean Jackson oder Alshon Jeffery zum Beispiel. Die größte Änderung gab es auf Quarterback, wo Carson Wentz nach Indianapolis getradet wurde. Jalen Hurts, Joe Flacco oder ein Spieler aus dem Draft werden die Nachfolge antreten.

30. Atlanta Falcons (29)


Eine angespannte Cap-Situation hat nicht viele Moves in der Free Agency zugelassen. Quo vadis, Falcons? Kann der neue Trainer Arthur Smith aus der Offense um Matt Ryan, Julio Jones und Calvin Ridley nochmal etwas rausholen? Die Qualität im Kader hat sich ansonsten bisher nicht sonderlich geändert.

31. Jacksonville Jaguars (32)


Die “Jags“ hatten den meisten Cap Space, haben diesen aber nur bedingt eingesetzt. Mit Receiver Marvin Jones, der Keelan Cole ersetzt, und Cornerback Shaquill Griffin kam brauchbares Material, ansonsten wurde eher in die Kadertiefe investiert.

32. Houston Texans (30)


Der neue General Manager Nick Caserio war fleißig und hat etliche neue Spieler unter Vertrag genommen. Allerdings hauptsächlich Spieler, die nicht aus dem obersten Regal der Free Agency stammen. Zudem wurden Will Fuller und J.J.Watt nicht in Texas gehalten und der in Houston ohnehin unzufriedene Star-Quarterback Deshaun Watson hat nach etlichen Anklagen wegen Vorwürfen sexueller Übergriffe aktuell ganz andere Sorgen als Football.

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