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Freitag, 28 April 2017 10:01

Draft-Recap: Touchdown24 mit der Zusammenfassung der ersten Runde

geschrieben/veröffentlicht von/durch Markus Schulz
Es dauerte gute fünf Minuten bis die Cleveland Browns ihren First-Pick wählten. Defensive End Myles Garrett hieß das Objekt der Begierde. Die Katze war aus dem Sack...

...und die San Francisco 49ers an der Reihe – oder nein, die Chicago Bears tauschten sich einen Platz nach vorne.

Touchdown24 mit der Draft-Zusammenfassung:

#1 Cleveland Browns wählen Myles Garrett (Texas A&M)
Die Browns ließen Vernunft walten und entschieden sich mit Defensive End Myles Garrett für den mit Abstand besten Spieler des Drafts. Auch wenn die Verlockung mit Mitchell Trubisky einen möglichen Franchise-Quarterback zu picken groß war.

#2 TRADE: Chicago Bears wählen Mitchell Trubisky (North Carolina)
Die erste Überraschung des Abends. Die Bears gaben insgesamt vier Draftrechte für 2017 und 2018 ab, um einen Spot nach vorne zu kommen. Ebenso überraschend fiel dann die Wahl auf Quarterback Mitchell Trubisky.

#3 San Francisco 49ers wählen Solomon Thomas (Stanford)
Die 49ers waren die ersten Gewinner der Veranstaltung. Sie bekamen Defensive-End-Wunschspieler Solomon Thomas und vier Pickrechte obendrauf. Was hat die Bears nur geritten?

#4 Jacksonville Jaguars wählen Leonard Fournette (LSU)
Alles richtig gemacht. Die Jaguars holen den besten Runningback im Angebot. Das wird das Offensivspiel um Quarterback Blake Bortles variabler machen.

#5 Tennessee Titans wählen Corey Davis (Western Michigan)
Eine mutige Entscheidung der Titans, verpasste Davis doch aufgrund einer Verletzung den Combine und Pro Day. Doch seine College-Leistungen sprechen für sich. Seine Stärke: Der Raumgewinn nach dem Catch. Eine Top-Anspielstation für Quarterback Marcus Mariota.

#6 New York Jets wählen Jamal Adams (LSU)
Die Jets holten nicht den erwarteten Quarterback sondern Safety Jamal Adams. Eine gute Wahl für den Defensive-Back-Bereich. Überrascht war allenfalls Adams, der nicht gedacht hatte, dass er nicht in den Top-5 gepickt wird.

#7 Los Angeles Chargers wählen Mike Williams (Clemson)
Williams ist ein großer und physischer Wide Receiver für Quarterback Philip Rivers. Ihm wird nachgesagt, dass er kein sonderlich guter Routenläufer ist, was er aber durch seine Körpergröße auffangen kann.

#8 Carolina Panthers wählen Christian McCaffrey (Stamford)
Einer der wohl am meisten vorhergesagten Picks. Die Panthers brauchten Ersatz für den alternden Jonathan Stewart und trafen eine erwartete und gute Wahl.

#9 Cincinnati Bengals wählen John Ross (Washington)
Das war schon eine mittelschwere Überraschung. Die Bengals holten sich den schnellsten Wide Receiver der Draftgeschichte (40-Yard Dash) in den Roster und haben auf dieser Position mit A. J. Green bereits einen Superstar. Andere Mannschaftsteile hätten dringender eine Verstärkung gebracht.

#10 TRADE: Kansas City Chiefs wählen Patrick Mahomes II (Texas Tech)
Die dann fast noch größere Überraschung als die Kombination Bears/Trubisky. Die Chiefs tradeten sich mit den Buffalo Bills von 27 auf 10 hoch und verpflichteten Quarterback Patrick Mahomes II, was sie insgesamt drei Pickrechte in 2017 und 2018 kostete. Sind die Tage von Quarterback Alex Smith damit auf Sicht gezählt?

#11 New Orleans Saints wählen Marshon Lattimore (Ohio)
Ein Glücksfall für die Saints, da New Orleans einen Cornerback dringend benötigte und der Topspieler auf dieser Position überraschend noch verfügbar war. Damit sollte ein Trade von Malcolm Butler von den New England Patriots vom Tisch sein.

#12 TRADE: Houston Texans wählen Deshaun Watson (Clemson)
Die Texans gaben den First-Round-Pick 2018 an die Cleveland Browns ab und rutschen von Position 25 vor. Die Wahl fiel wenig überraschend auf Quarterback Deshaun Watson. Im Gegensatz zu den Bears und Chiefs ein nachvollziehbarer Trade, da die Texans alles hatten was ein guter Kader braucht – nur keinen Quarterback.

#13 Arizona Cardinals wählen Haason Reddick (Temple)
Damit stärken die Cardinals ihre Outside-Linebacker-Position. Reddick ist vielseitig – eine brauchbare Wahl, zumal die Top-3-Receiver des Jahrgangs bereits vom Markt waren.

#14 Philadelphia Eagles wählen Derek Barnett (Tennessee)
Eine Bereicherung für die Eagles. Barnett egalisierte den College-Rekord an Sacks von Reggie White.

#15 Indianapolis Colts wählen Malik Hooker (Ohio State)
Sowas nennt man einen Steal. Hooker war ein Top-5-Kandidat und wurde bis zu den Colts durchgereicht. Da haben die Colts nicht lange überlegen müssen – die O-Line muss halt in späteren Draft-Runden gestärkt werden.

#16 Baltimore Ravens wählen Marlon Humphrey (Alabama)
Ähnlich wie bei den Cardinals war auch für die Ravens kein First-Round-Receiver mehr verfügbar. Mit Humphrey holen sie einen sehr guten Zonenverteidiger als Cornerback.

#17 Washington Redskins wählen Jonathan Allen (Alabama)
Der Defensive-End ist ein absoluter Steal für die Redskins. Gute Wahl.

#18 Tennessee Titans wählen Adoree` Jackson (USC)
Eine etwas überraschende Wahl, da man mit Logan Ryan von den New England Patriots bereits einen Top-Cornerback aus der Free Agency geholt hatte. Trotzdem: Jackson ist kein schlechter.

#19 Tampa Bay Buccaneers wählen O. J. Howard (Alabama)
Und der nächste Steal. Howard ist der beste Tight End seines Jahrgangs und eine weitere Anspielstation für Quarterback Jameis Winston. Die Bucs bauen an einer Top-Offensive!

#20 Denver Broncos wählen Garrett Bolles (Utah)
Der erste O-Liner des Abends. Und es ist nicht wie erwartet Ryan Ramczyk. Die Broncos werden schon wissen, warum. Jedenfalls stärken sie den richtigen Mannschaftsteil.

#21Detroit Lions wählen Jarrad Davis (Florida)
Die Lions schließen mit dem Linebacker eine ihrer größten Kaderbaustellen. Gute Wahl.

#22 Miami Dolphins wählen Charles Harris (Missouri)
Eine kleine Überraschung, wenngleich eine von vielen Positionen auf denen die Dolphins Verstärkung benötigen. Charles ist Defensive End.

#23 New York Giants wählen Evan Engram (Ole Miss)
Eine mittelschwere Überraschung. Den Tight End hatten nur die wenigsten für die erste Runde auf dem Zettel. Zudem hatten alle mit einem O-Liner für die Giants gerechnet. Die Wahl erinnert ein wenig an die Wahl von Eli Apple im Vorjahr, mit dem auch niemand zu diesem Zeitpunkt gerechnet hatte. Engram hat auf jeden Fall das Potenzial den Druck von Odell Beckham Jr. zu nehmen und gleich einzuschlagen.

#24 Oakland Raiders wählen Gareon Conley (Ohio)
Eine mutige Wahl der Raiders, wurden doch kürzlich erst Vergewaltigungsvorwürfe um den Cornerback laut. Sportlich eine Verstärkung.

#25 Cleveland Browns wählen Jabrill Peppers (Michigan)
Ein sehr athletischer und vielseitig einsetzbarer Spieler. Eine gute Wahl der Browns.

#26 TRADE: Atlanta Falcons wählen Takkarist McKinley (UCLA)
Ein Trade der Falcons, der Sinn ergibt. Atlanta brauchte dringend einen Pass Rusher und haben mit McKinley einen mit Potenzial gefunden. Das kostete auch nur einen Dritt- und einen Siebtrundenpick an die Seattle Seahawks.

#27 Buffalo Bills wählen Tre`Davius White (LSU)
Der Cornerback, der wohl den Abgang von Stephon Gilmore zu den Patriots auffangen soll. Das ergibt Sinn.

#28 Dallas Cowboys wählen Taco Charlton (Michigan)
Der nächste Defensive End und wieder eine Wahl die Sinn macht.

#29 TRADE: Cleveland Browns wählen David Njoku (Miami)
Überraschend bringen sich die Browns mit ihrem dritten First-Round-Pick nochmal unter und erwerben das Pickrecht der Green Bay Packers. Dafür gibt man den ersten Pick der zweiten Runde und einen Viertrundenpick ab. Und mit Njoku wechselt ein echtes Tight-End-Tier zu den Browns.

#30 Pittsburgh Steelers wählen T.J.Watt (Wisconsin)
Passt! Der jüngere Bruder von Texans-Superstar J. J. Watt kann als Defensive End oder Linebacker spielen.

#31 TRADE: San Francisco 49ers wählen Reuben Foster (Alabama)
Der wahrscheinlich beste Linebacker des Draft findet doch noch einen Arbeitgeber. Foster war wegen eines verpatzten Drogentests verschmäht worden. Die 49ers luchsten den Seahawks das Pickrecht ab.

#32 New Orleans Saints wählen Ryan Ramczyk (Wisconsin)
Und auch Ramczyk findet noch einen First-Round-Job. Sinnvolle Verstärkung, die Quarterback Drew Brees schützen soll.

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