Aaron Rodgers kam in Week 13 so schnell wie niemand sonst in der NFL-Geschichte auf 400 Touchdown-Pässe in seiner Karriere. Aaron Rodgers kam in Week 13 so schnell wie niemand sonst in der NFL-Geschichte auf 400 Touchdown-Pässe in seiner Karriere. Imago Images / Icon SMI / Aaron Radloff

Cover Them All: Week 13 in der NFL

geschrieben/veröffentlicht von/durch  07.12.2020
Cover 1, Cover 2… no, just cover them all! Hier auf Touchdown24 decken wir für euch jedes NFL-Spiel vom Sonntag ab und liefern die gesamte Football-Saison über am Montagmorgen eine Zusammenfassung des aktuellen Spieltages. Damit die Woche auch richtig starten kann!

Atlanta Falcons 16 New Orleans Saints 21

Nach dem neunten Sieg in Folge haben die Saints sich den Einzug in die NFL Playoffs gesichert. Jetzt nicht so die große Überraschung, das Ganze fünf Spiele vor Ende der Saison festzuzurren ist schon eine Ansage. Taysom Hill muss allerdings seinen Anflug von „Fumbleritis“ loswerden, sonst werden nach der Rückkehr von Drew Brees seine Touches limitiert sein.

Chicago Bears 30 Detroit Lions 34

Hätte Mitch Trubisky in seiner NFL-Karriere nicht schon genug Gründe dafür geliefert, warum er nicht mehr Teil der Zukunft in Chicago ist, dann wäre sein bitterer Crunchtime-Fumble in dieser Partie sicherlich ganz oben auf der Liste. Mit traurigen Tatzen winken die Bears nun ihrer Saison auf nimmer Wiedersehen. Detroits Interim Darell Bevell freut sich dafür über seinen ersten Sieg als Cheftrainer.

Tennessee Titans 35 Cleveland Browns 41

Bislang hatte Baker Mayfield oft Probleme, wenn es gegen die Creme de la Creme der NFL ging. Gegen ein Top-Team aus Tennessee hatte er allerdings richtig Spaß und zauberte in "Smashville" vier Touchdowns auf den Rasen. Da diese alle in Halbzeit Eins passierten, half er auch seiner Defense dabei, Derrick Henry zu einer Nebenrolle zu verdammen.

Miami Dolphins 19 Cincinnati Bengals 7

Tua Tagovailoa hatte einen dicken Daumen und dirigierte mal wieder kein offensives Feuerwerk für die Dolphins. Da die Meeressäuger allerdings eine Monster-Defense ihr Eigen nennen und es dazu noch gegen Brandon Allen ging, reicht auch eine eher minimalistische NFL-Offensive aus. Kyle Van Noy ist diesmal mit drei Sacks der Headliner für die Dolphins-D.

New York Jets 28 Las Vegas Raiders 31

Nach kollektiver Schnappatmung ob eines potenziellen Sieges ihrer Mannschaft erlöste Henry Ruggs die Fans der Jets mit einem Touchdown fünf Sekunden vor Schluss. Damit bleibt der "Traum von Trevor" am Leben, ganz egal ob es dafür eine sieglose Saison braucht. Las Vegas entgeht in der Neuauflage des "Heidi Bowl" gerade noch so einer monumentalen Blamage, unter anderem auch dank Darren Waller (200 Receiving Yards, 2 Touchdowns). Das trotzdem einiges im Argen liegt, dürfte auch jedem klar sein.

Houston Texans 20 Indianapolis Colts 26

Man könnte sich in Indianapolis freuen, dass man in der AFC South mit Tennessee gleichgezogen ist. Das tun sicherlich auch viele. Gleichzeitig allerdings ist die Colts-Stirn voller Sorgenfalten ob dem stotternden Laufspiel, der Verletzung von Anthony Castonzo sowie den oft fragwürdigen Coaching-Entscheidungen von Frank Reich. Gegen Houston geht all das gut, fragt sich nur wie lange noch?

Minnesota Vikings 27 Jacksonville Jaguars 24

Was, die Jacksonville Jaguars haben euch in die Overtime gezwungen? Die Jaguars? Jacksonville? Klar, irgendwie schon bitter, aber die Vikings werden sich den Mund abputzen und nach vorne schauen. Warum auch nicht, stehen sie doch endlich wieder mit einer ausgeglichenen Bilanz da und freuen sich über einen der bemerkenswertesten Turnarounds der diesjährigen NFL-Saison. Und wie sagte schon Bill Parcells: "You are what your record says you are."

Arizona Cardinals 28 Los Angeles Rams 38

So sehr Kyler Murrays Schulter im Moment wohl schmerzt, so bitter verläuft die Saison der Cardinals. Als Geheimtipp gestartet lief lange alles nach Plan, jetzt allerdings droht das Niemandsland der NFL. Offensiv starke Rams haben kein Erbarmen mit den Birds, setzen punktuell defensive Highlights und finden auf jeden aufkeimenden Comeback-Versuch ein niederschmetterndes Argument.

Seattle Seahawks 12 New York Giants 17

Da hatten es die Seattle Seahawks gerade hinbekommen, ihre Defense einigermaßen respektabel aussehen zu lassen (Top Ten in zugelassenen Yards in den letzten drei Wochen) und dann fährt man den Angriff voll vor die Wand. Defensiv wieder einmal starke Giants stutzen Russell Wilson die Flügel und holen unter Texas-Legende Colt McCoy einen monumentalen Auswärtserfolg. Es ist schon der vierte Sieg in Folge für das derzeit beste Team der NFC East.

Green Bay Packers 30 Philadelphia Eagles 16

Es gab Zeiten in der NFL da hofften die Fans der Philadelphia Eagles, dass Carson Wentz mal in einer Liga mit Jungs wie Aaron Rodgers spielen würde. Tut er ja irgendwie auch, halt nur nicht auf dem gleichen Niveau. Gelinde gesagt. Doug Pederson hatte in der zweiten Halbzeit endlich Erbarmen und übergab Jalen Hurts die Schlüssel zum Adler-Mobil. Die dadurch aufkeimende Euphorie kommt dieses Mal allerdings zu spät gegen routiniert auftretende Packers.

Los Angeles Chargers 0 New England Patriots 45

Bill Belichick kann das Siegen einfach nicht lassen. Selbst mit einem eigentlich einarmigen Cam Newton (der Arm, mit dem er den Ball trägt, nicht den Wurfarm) mogelt er seine Patriots wieder über die .500er Marke, Defense, Running Game und Gunner Olszewski sei Dank. Einen kleinen Anteil haben diesmal auch vollkommen indisponierte Chargers, bei denen Justin Herbert ein wenig ratlos erschien und Anthony Lynn langsam einen heißen Sessel bekommt.

NFL Sunday Night Game

Kansas City Chiefs 22 Denver Broncos 16

An alle Bürger von Kansas City, passen sie gut auf ihre Haustiere auf, ein hungriger Honey Badger ist in der Gegen unterwegs. Die amtierenden NFL-Champions freuen sich über zwei Interceptions von Tyrann Mathieu und ihren gesicherten Playoff-Platz. Sonst war es viel Sparflamme von der vielleicht dominantesten Offensiv-Maschinerie der Liga. Aber gut, man will sich ja auch noch steigern können.
Moritz Wollert

Moritz Wollert studierte Sportmanagement im Fernstudium an der Fachhochschule für angewandtes Management Erding. Er hat aber nach mehreren Jahren in der Praxis seine Leidenschaft für das geschriebene Wort zum Beruf gemacht und arbeitet mittlerweile als freier Autor und Redakteur. Hauptsächlich ist er dabei im Sportbereich unterwegs, seit 2020 auch fest für TOUCHDOWN24.

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