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Donnerstag, 20 April 2017 19:00

Nürnberg Rams wollen Gunst der Stunde nutzen

geschrieben/veröffentlicht von/durch Markus Schulz
GFL 2 - Die Vereine der Südstaffel: Rams, Crusaders, Phantoms, Ravensburg, Fursty, Golden Dragons und Wildcats (v.l.o.) GFL 2 - Die Vereine der Südstaffel: Rams, Crusaders, Phantoms, Ravensburg, Fursty, Golden Dragons und Wildcats (v.l.o.) Vereine/Collage Touchdown24
Kurz vor Beginn der neuen Spielzeit wirft Touchdown24 einen Blick auf die Ligen in Deutschland. Teil 16: Die Südstaffel der GFL 2.

Kein Absteiger aus der GFL, nur sieben Teams in der Staffel  und davon zwei Aufsteiger. Es herrscht regelrechte Betriebsamkeit bei den Nürnberg Rams, die ihren Kader runderneuert haben und offensichtlich den Aufstieg in die GFL anpeilen. Ob die Kirchdorf Wildcats und die Wiesbaden Phantoms da Schritt halten können? Immerhin starten die Kirchdorfer als Staffel-Vizemeister in die Saison und die Phantoms als Dritter der vorherigen Spielzeit, aber vor dem was die Rams auf dem Transfermarkt veranstaltet haben, muss im Frankenland schon viel schief laufen, damit die Rams nicht Meister der Südstaffel werden.

Das Quartett aus Ravensburg Razorbacks, Gießen Golden Dragons und den Aufsteigern Albershausen Crusaders und Fursty Razorbacks sucht derweil einen aus vier. Drei Teams, die die Klasse halten und eine Mannschaft, die den bitteren Weg in die Regionalliga antreten muss. In diesem Jahr wird es nur einen Absteiger geben. Grund dafür: GFL-Absteiger Rhein-Neckar Bandits erklärte gegenüber dem American Football Verband Deutschland (AFVD) seinen Verzicht auf die Erteilung einer Lizenz in der GFL 2 Süd.

Macht Platz für die Rams!

James Slack - Quarterback und britischer Uni-Nationalspieler, Bastian Ziegler - Runningback aus Schwäbisch Hall, D-Liner Isaia Falealii von der Missouri State University, die schweren Offensive Tackles Robert Hager, Andre Harmon und Alexander Hirsch für die O-Line, ein Quartett von Aufsteiger Ingolstadt Dukes, viele weitere Neuzugänge und wichtige Vertragsverlängerungen mit Stammkräften: Die Liste der guten Nachrichten für alle Rams-Fans ist lang. Slack gibt da schonmal die Richtung vor: "Mit den bisherigen Neuverpflichtungen von Trainern bzw. Spieler haben wir die Möglichkeit 2017 wieder oben mitzuspielen. Ich jedenfalls werde alles Erdenkliche tun, um das zu realisieren", so der Spielmacher auf der Vereinshomepage.

Am ehesten werden da noch die Wildcats aus Kirchdorf mithalten können, immerhin Vizemeister der Vorsaison und ebenfalls mit einigen starken Neuzugängen. Quarterback Jadrian Clark, Receiver Madison Mangum und Defenive Back Dylan Stepleton sind die US-Importe für das Team von Headcoach Christoph Riener. Ob es reichen wird? Das fragen sich auch die Wiesbaden Phantoms, die an die gute dritte Platzierung der Vorsaison anknüpfen wollen.

Zweimal Razorbacks - zweimal Gefahr

Die Ravensburg Razorbacks haben eine ordentliche Runde hinter sich. Doch die Vorbereitung lief eher schlecht als recht. Allen voran die 35:42-Niederlage gegen die Karlsruhe Engineers, die nach dem dritten Aufstieg in Folge in der Regionalliga angekommen sind. So warnt Headcoach John Gilligan: "Wenn wir so spielen, werden wir nicht viele Spiele gewinnen.“ Der 22-jährige William Benson aus den USA wird indes die Offense als Quarterback anführen. Die Fursty Razorbacks haben ebenso eine schwere Spielzeit vor sich.

Besser läuft es da - zumindest in der Vorbereitung - bei den Gießen Golden Dragons, die mit D-Liner Alex Tibbles, Runningback Darrell Lynn Tate II sowie Joseph Smith drei US-Amerikaner verpflichtet haben. Ein Testspiel gegen die Jenaer Hanfrieds aus der Regionalliga wurde zudem souverän 44:14 gewonnen.

Ein kleines Dorf wird Widerstand leisten

Aufsteiger Albershausen Crusaders könnte so etwas wie das gallische Dorf der zweiten Liga in dieser Saison werden. Die Mannschaft aus der 4300-Seelen-Gemeinde hat ordentlich aufgerüstet. Unter den etwa 20 Neuzugängen verstecken sich einige Hoffnungsträger: Quarterback Doug Webster oder Receiver Kejuan Riley oder die Linebacker Giano White und Mario Meszaros. Überraschenderweise war allerdings Aufstiegstrainer Micha Frech zurückgetreten. Ersatz wurde in Jemil Hamiko aber schnell gefunden. Hamiko bringt Erfahrung aus der GFL mit und hat seine Trainercrew von fünf auf zwölf Mitarbeiter erweitert.

"Es sind durch die Bank talentierte und erfahrene Spieler, die das Team verstärken. Fast die Hälfte hat bereits in der GFL gespielt, was Gold wert ist – diese Erfahrung wird dem Team in schweren Situationen helfen, die nötige Ruhe zu bewahren", macht auch Crusaders-Sportvorstand Oliver Glanert Mut. Die Spiele der Crusaders werden übrigens live im Internet übertragen.

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