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Sonntag, 16 Juni 2019 09:28

Lübeck Cougars schlagen Hamburg Huskies in einem Thriller

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Lübeck Cougars schlagen Hamburg Huskies in einem Thriller Foto: (c) Bjarne Almstedt/HFR
Das Team stürmte das Feld, die mitgereisten Fans lagen sich in den Armen - und bei Quarterback Quentin Williams flossen sogar Tränen: Mit einem unglaublichen Finish haben sich die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars mit 29:28 (13:21) den zweiten Derby-Sieg des Jahres gegen die Hamburg Huskies gesichert.

Die Entscheidung für den vierten Saisonerfolg vor 611 Fans im Hamburger Hammer Park fiel dabei erst 20 Sekunden vor dem Ende, als Mario Kappe einen Pass von Huskies Spielmacher Moritz Maack abfing. Vorausgegangen waren denkwürdige zweieinhalb Stunden.

Die Cougars waren nämlich zunächst unterirdisch in die Partie gestartet. Gleich mit der ersten Angriffssequenz gingen die Gastgeber durch US-Running-Back Ja Vontae Hence in Führung - und im allerersten Offense-Spielzug wurde Cougars-Quarterback Williams der Ball aus der Hand geschlagen und bis an die Lübecker 2-Yard-Linie getragen. Von dort aus tauchte erneut Ja Vontae Hence in die Endzone ein. 0:14 nach gerade einmal sechs Minuten Spielzeit.

Auch die nächsten Gegenpunkte im zweiten Viertel gingen auf die Kappe der Offense: Huskies-Verteidiger Tim Kroll fing einen Pass von Williams ab und trug ihn zum Touchdown zurück. Weil erst Domenik Rofalski und dann Mike Kresowaty aber auch jeweils einen Williams-Pass zu Punkten nutzen, ging es mit 13:21 in die Pause. Zum Glück nur, muss man sagen. Denn in der Schlusssekunde fing Jame Dale noch einen Maack-Pass in der Endzone ab.

Halbzeit zwei startete dann wie die erste: Hamburgs Offense marschierte, Lübecks Offense stand sich selbst im Weg. Während der Cougars-Angriff fast das gesamte Viertel nichts zustande brachte, sorgte Finn Appelt mit einem Catch in der Endzone zum 28:13 am Ende des dritten Viertels fast für die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber, die sich deutlich bissiger als noch in der Vorwoche auf der Lohmühle präsentierten.

Doch dann begann das Quarter des Mike Kresowaty: Der 35-jährige Kanadier, der seine zehnte Saison in Deutschland spielt, fing zu Beginn des letzten Spielabschnitts zunächst einen 40-Yard-Touchdown-Pass von Williams. Williams selbst besorgte die Two-Point-Conversion, die den verschossenen Zusatzkick aus Halbzeit eins egalisierte. Weil die Cougars-Defense im Anschluss hielt, bekam die Cougars-Offense noch einen finalen Drive. Und wieder war es Kresowaty, diesmal nach einem 60-Yard-Zuspiel, der 1:56 Minuten vor dem Abpfiff den finalen Touchdown erzielte. 27:28.

Und nun? Ein Zusatzkick für einen Punkt, um das sichere Unentschieden zu retten? Oder volles Risiko, der Versuch einer Two-Point-Conversion, zum Sieg? Die Cougars-Coaches entschieden sich für Letzteres. Und die Rechnung ging auf. Williams täuschte einen Pass an und rannte dann selbst über die rechte Seite in die Endzone. 29:28.

Aber noch war nicht Schluss. Mit 1:56 Minuten kamen die Huskies noch einmal an den Ball. An der eigenen 9-Yard-Linie. Sie marschierten bis zur Mittellinie, dann warf Maack den Pass in die Hände von Kappe - der Rest war eine Party in rot-weiß.

"Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben bis zum Ende an den Sieg geglaubt und sind als Team zusammen geblieben", freute sich Head Coach Mark Holtze. Einziger Wehrmutstropen: Defensive Back Barry Maruschke zog sich eine Ellenbogenverletzung zu. Eine Diagnose steht noch aus.

Am Samstag steht nun die nächste weite Auswärtsfahrt auf dem Programm: Die Cougars müssen ins Rheinland zu den Langenfeld Longhorns.

Text: PR Lübeck Cougars - Jan Wulf

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