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Montag, 28 Mai 2018 11:43

Elmshorn Fighting Pirates setzen weiteres Ausrufezeichen in der GFL2

geschrieben/veröffentlicht von/durch TOUCHDOWN24 Redaktion
Elmshorn Fighting Pirates setzen weiteres Ausrufezeichen in der GFL2 Foto: (c) Elmshorn Yellow Press
Der Zweitliga-Aufsteiger Elmshorn Fighting Pirates mischt weiterhin die Nordstaffel der GFL 2 auf. Das Team von Headcoach Jörn Maier setzte sich im Landesderby beim American Day XVIII vor 2.336 Zuschauern im Krückaustadion gegen die Lübeck Cougars mit 63:28 durch.

Die Piraten festigen damit den zweiten Tabellenplatz hinter dem weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter Düsseldorf Panther. „Ein Titelkandidat sind wir nicht. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir oben mitspielen wollen und auf Platz vier oder besser landen wollen. Düsseldorf ist superstark, gegen die müssen wir ja auch noch ran. Aber wir sind auch ein ernstzunehmender Gegner in dieser Liga“, so der 47-Jährige Maier.

Dies bekamen am gestrigen Sonntag bei bestem Wetter in Elmshorn auch die Berglöwen aus Lübeck zu spüren. Den Gästen, die wie alle anderen wegen der Parkplatzsituation rund um das Stadion eine Viertelstunde länger auf den Kick-Off warten mussten, gelang zwar der erste Touchdown des Derbys, doch nach einem schönen langen Pass von Pirates-Quarterback Justin Alo an die 25-Yards-Linie wurde Runningback Khairi Dickson in Szene gesetzt und tankte sich bis in die Endzone durch – auch der Extra-Punkt (Kick Sören Becker) landete im Ziel – 7:7. Wenig später pflückte sich Wide Receiver Nassim Amroun sehenswert ein ebenfalls feines Zuspiel von Alo über 23 Yards aus der Luft zum zweiten Elmshorner Touchdown (14:7), doch noch vor dem Ende der ersten zwölf Minuten glichen die Cougars durch ihren kanadischen Wide Reciever Mike Kresowaty wieder aus.

Im zweiten Abschnitt lief der abermals bärenstarke Dickson wieder bis an die fünf Yards-Linie: Elmshorns Tight End Philipp Ehlers war der Adressat des finalen Passes für die nächsten Pirates-Punkte – inklusive Extra Punkt führte Elmshorn mit 21:14. Die Gäste blieben erneut durch ihren Routinier Kresowaty dran (21:21), konnten aber im direkten Anschluss den Kick-off-Return-Touchdown von Dickson nicht verhindern, der 95 Yards überbrückte, ehe er die Linie zur gegnerischen Endzone erreichte (28:21). Es war schon fast zur Gewohnheit geworden, dass Lübeck in Elmshorns Defensive ebenfalls ausreichend Lücken fand (28:28). Doch den Schlusspunkt einer ereignisreichen ersten Halbzeit setzten dann die Gastgeber: Wide Receiver Johannes Jermies schnappte sich rechts außen in der Endzone das Spielgerät – Alo bewies bei diesem Pass aus acht Yards Entfernung wieder einmal ein gutes Timing in seinen Würfen.

„In der zweiten Halbzeit hat dann auch die Defensive einen guten Job abgeliefert. In unser Offense läuft es hervorragend, das muss man einfach so sagen“, sagte Maier, der diesmal vor allem von seinen Akteuren in der Offensive-Line, die dem Quarterback Zeit verschaffen und Lücken aufreißen, angetan war. Unter anderem Robin Fensch, Julian Pelka, Tobias Kolb, Dennis Kenzler oder Timo Winter machten den Weg frei. „Es war einfach ein Spieltag, an dem alles gepasst hat“, sagte der Headcoach.

In der Abwehr ließ Elmshorn keine Punkte mehr zu, im Angriff marschierte erneut Dickson über 18 Yards in die Endzone ein (41:28), Tight End Miguel Boock empfing ein 12-Yards-Zuspiel (49:28). Im letzten Abschnitt trugen sich noch der frisch verheiratete Runningback Sascha Walura (vormals Schlegel) mit einem Lauf aus kurzer Distanz (56:28), und Fullback George Bender (Pass von Alo über fünf Yards zum 62:28) in die Scorerliste ein. Den Schlusspunkt auf dem Scoreboard setzte dann Elmshorns Kicker Sören Becker mit einem weiteren Extrapunkt. „Klar bekommt man das ganze Drumherum des American Days schon vorher mit, aber während der Partie ist man natürlich fokussiert“, so Maier. Doch nach dem Ende des Spiels genossen auch die Coaches und Spieler einen Augenblick noch das ganz besondere US-Flair am bisweilen wichtigsten Tag des jährlichen Pirates-Kalenders. Nach einer spielfreien Woche sind die Elmshorner dann wieder am Samstag, 9. Juni, auswärts gegen die Solingen Paladins gefordert.

Text: PR Elmshornb Fighting Pirates - Fiete Möldenstein

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