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Montag, 07 Mai 2018 09:02

Zweiter Sieg im zweiten Saisonspiel für die Schwäbisch Hall Unicorns

geschrieben/veröffentlicht von/durch TOUCHDOWN24 Redaktion
Die Schwäbisch Hall Unicorns gewinnen bei den Allgäu Comets ihr zweites Saisonspiel mit 55:14 Die Schwäbisch Hall Unicorns gewinnen bei den Allgäu Comets ihr zweites Saisonspiel mit 55:14 Foto: (c) Manfred Löffler
Mit einem klaren 55:14-Erfolg gegen die Allgäu Comets setzten die Schwäbisch Hall Unicorns am Sonntag im Kemptener Illerstadion eine weitere Duftmarke in der noch jungen GFL-Saison 2018. Ihre Gastgeber konnten bei ihrem Saisondebüt noch nicht mit ihrem neuen Spielsystem überzeugen.

Viel wurde vor dem Spiel über das neue System der Allgäu Comets, das von ihrem ebenfalls neuen Head Coach Stan Bedwell in der Winterpause eingeführt wurde, spekuliert. Mit Spannung wurde deshalb am Sonntag auch der erste Auftritt der Comets in diesem Jahr erwartet. Die selten gespielte, sogenannte Air-Raid-Offense, in der es keinen Runningback gibt und mit der man fast ausschließlich auf Pass-Spielzüge setzt, führte die Allgäuer allerdings zumindest am Sonntag noch nicht zum gewünschten Erfolg.

Dafür gab es zwei Hauptgründe. Zum Einen bedarf es bei einem derart passlastigen Angriff einer perfekten Abstimmung in jedem Spielzug. Diese war bei den Comets so früh in der Saison noch zu wenig zu erkennen. Der zweite Grund: Die Unicorns-Defense! Mit ihr stand den Allgäuern ausgerechnet zum Debüt einer in diesem Jahr wohl härtesten Prüfsteine in der GFL-Süd gegenüber. Die Schützlinge von Halls Defense-Coordinator Johannes Brenner brauchten nicht lange, um sich auf das Kemptener Passgewitter einzustellen und es effektiv zu verteidigen.

Cody Pastorino, Gerhard Jäger, Thomas Frach und Benjamin Barnes fischten insgesamt viermal einen Comets-Pass aus der Luft. Je länger das Spiel lief, umso mehr kam auch Kemptens Spielmacher Justin Sottilare unter Druck. Spätestens ab der zweiten Hälfte musste seine Angriffs-Linie den schnellen und physisch starken vorderen Reihen der Haller Defense Tribut zollen.

Schon in den ersten Spielminuten zeigte sich, dass es kein einfacher Nachmittag für die Gastgeber im Illerstadion werden würde. Bereits der zweite Pass von Sottilare landete in den Armen von Halls Cody Pastorino und kurz darauf wurde Kemptens Rückraum-Verteidiger Daniel Wynne wegen einer illegalen Aktion (Spearing) vom Platz gestellt. Zwar zeigte Halls Offense zunächst Anlaufschwierigkeiten, vier Minuten vor dem ersten Seitenwechsel war es aber Jerome Manyema, der über neun Yards zum 7:0 (PAT Tim Stadelmayr) in die Comets-Endzone lief.

Obwohl sie ein Befreiungskick der Comets bis an die eigene 5-Yard-Linie zurücktrieb, legten die Haller noch im ersten Viertel nach. Unter anderem mit einem 60-Yard-Pass von Marco Ehrenfried auf Tyler Rutenbeck überbrückten sie schnell das Feld und schlossen den Angriffszug mit einem 12-Yard-Pass von Ehrenfried auf Aurieus Adegbesan (PAT Stadelmayr) zum 14:0 ab. Im Gegenzug zeigte Kempten seinen an diesem Tag besten Angriffszug, in dem sie sich sogar mit einem 50-Yard-Pass aus einem vierten Versuch rettete. Mit einem 14-Yard-Pass von Sottilare auf Martin Emos (PAT Spencer Cutlan) kamen die Allgäuer in der ersten Spielminute des zweiten Viertels auf 7:14 an Hall heran.

Danach wurde der Kemptener Angriff aber von der Haller Defense immer wieder schnell vom Feld geschickt. Halls Angriff gegen Kemptens Verteidigung, das war von nun an das bestimmende Bild auf dem Feld. Hall nutzte die dadurch stetig schwindenden Kräfte der Comets-Defense aus und ging zunächst bis zur Halbzeit mit Touchdowns von Nathaniel Robitaille und Marco Ehrenfried (PAT Stadelmayr) mit 28:7 in Führung.

Nach der Pause entschieden die Unicorns die Partie dann im Schnellgang. Innerhalb von vier Minuten erhöhten sie durch Touchdowns von Adegbesan und Rutenbeck (ein PAT Stadelmayr) auf 41:7 und schickten fortan vermehrt Backup-Spieler aufs Feld. Das tat dem Haller Punktedrang aber keinen Abbruch. Die Touchdowns Sieben und Acht erzielten Jannis Fiedler per Lauf sowie Herrmann Ejrich per Pass von James Slack (PAT Stedelmayr). Somit begab man sich mit 55:7 ins letzte Viertel, in dem Jonatan Gihl (PAT Cutlan) noch Ergebniskosmetik betrieb und den Endstand von 14:55 produzierte.

„Ich bin stolz auf Euch!“, sagte Halls Head Coach Jordan Neuman nach dem Spiel zu seinem Team. „Unsere Defense hat die Aufgabe hervorragend gelöst und hat unsere Offense immer wieder schnell aufs Feld gebracht“, freute sich der Haller Cheftrainer. Lobende Worte fand er auch für das Laufspiel seines Teams: „Ich sage immer: Wenn das Laufspiel funktioniert, dann funktioniert alles. Und genau so war es heute!“

Text: PR Schwäbisch Hall Unicorns - Axel Streich

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