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Donnerstag, 11 Oktober 2018 07:26

Schwäbisch Hall Unicorns wollen den vierten Titel holen

geschrieben/veröffentlicht von/durch TOUCHDOWN24 Redaktion
Schwäbisch Hall Unicorns treten am Samstag in Berlin im German Bowl gegen Frankfurt an Schwäbisch Hall Unicorns treten am Samstag in Berlin im German Bowl gegen Frankfurt an Foto: (c) Manfred Löffler
Am kommenden Samstag um 18:00 Uhr ist es im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark soweit: Es erfolgt der Kickoff zum 40. German Bowl in dem sich die Schwäbisch Hall Unicorns und Samsung Frankfurt Universe gegenüber stehen werden. Die Haller Titelverteidiger wollen in ihrem siebten Endspiel zum vierten Mal den Titel nach Hall holen.

Nicht nur statistisch gesehen treffen am Samstag in Berlin die zwei besten Mannschaften der GFL-Saison 2018 aufeinander. Spätestens in den Playoffs hat sich gezeigt, dass mindestens in der Leistungsspitze der beiden GFL-Staffeln nicht mehr von einem Nord-Süd-Gefälle gesprochen werden kann. Während sich Hall klar gegen Köln (37:14) und Dresden (23:7) behauptete, hat sich auch Frankfurt knapp mit 6:5 gegen die Berlin Rebels und nach zwei Verlängerungen mit 20:17 in Braunschweig ebenfalls gegen zwei der Top-Teams aus der GFL-Nord durchgesetzt.

Niederlagen mussten die Hessen in diesem Jahr nur gegen die Unicorns einstecken und trotzdem hatten sie Glück, am Ende die Vizemeisterschaft im Süden feiern zu dürfen. Nachdem die Frankfurter viele Schlagzeilen wegen ihrer hoch verschuldeten und insolventen Betriebsgesellschaft gemacht hatten und die Aufrechterhaltung ihres Spielbetriebs phasenweise am seidenen Faden hing, wurden sie im September von der Lizenzkommission des Verbandes auch mit dem Abzug von vier Spielpunkten bestraft. Der Abstand zu den drittplatzierten Allgäu Comets war aber groß genug, um die zweite Position in der Südstaffel der GFL behaupten zu können.

Sportlich gesehen erwartet die Haller trotz aller wirtschaftlichen Schieflagen der Hessen am Samstag ein sehr starker Gegner, auf den man sich in diesem Jahr schon zweimal vorbereitet hat. Für Neuman und sein Team stellt aber nicht nur die sportliche Stärke des Gegners eine große Herausforderung dar: „Wir müssen all die Besonderheiten und den Trubel, den so ein German Bowl mit sich bringt, ausblenden und so konzentriert in das Spiel gehen, wie wir das bei allen anderen Spielen vorher auch getan haben“, sagt Jordan Neuman, der als Haller Cheftrainer in zwei Jahren noch kein einziges Spiel verloren hat. „Besonders freuen wir uns darüber, dass viele unserer Fans mit nach Berlin kommen und aus dem Berliner Sportpark so viel wie möglich den OPTIMA Sportpark machen!“

Während die Hessen ihr Bowl-Debüt und damit schon jetzt den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte feiern dürfen, treten die Unicorns am Samstag zum siebten Mal in einem German Bowl an. Man hat also anders wie Frankfurt viel Erfahrung in diesem alljährlichen Spiel der Spiele. Vor diesem Hintergrund und angesichts der zwei Siege gegen Frankfurt in der Punktspielrunde gehen die Haller als Favorit in dieses wichtige Spiel. Das wiederum ist für sie eine völlig neue Rolle im German Bowl, denn sechsmal zuvor wurden sie als die Außenseiter gehandelt.

Nirgendwo anders als in Hall weiß man deshalb besser, dass die Favoritenrolle alles andere als eine Garantie für einen Erfolg in Berlin ist: Dreimal konnten die Unicorns selbst schon als Underdog den Pokal mit nach Hause nehmen. Auch Head Coach Jordan Neuman gibt nichts auf die Favoritendiskussion: „Es spielt überhaupt keine Rolle, wer hier als Favorit oder als Außenseiter gehandelt wird“, sagt der gebürtige Texaner. „Am Samstag stehen sich zwei der besten europäischen Footballteams gegenüber und es wird ein enges Spiel. Erfolge und Niederlagen der Vergangenheit zählen da nichts mehr.“

Die Footballszene lässt sich derweil wie immer kurz vor dem German Bowl aber nicht davon abhalten, wild über die Siegchancen der beiden Finalteilnehmer zu spekulieren. Anhänger des Gesetzes der Serie oder gar dem Aberglauben nahestehende Protagonisten bemühen dabei sogar den sogenannten „Berlin-Faktor“. Dieser besagt, dass ein deutscher Footballmeister entweder aus Berlin kommen oder auf seinem Weg zum Titel im Meisterjahr mindestens einmal ein Berliner Team geschlagen haben muss, sofern sich ein Berliner Verein in der 1. Liga befand. Diese Bedingungen erfüllen die Haller in diesem Jahr nicht, denn auch in den Playoffs war 2018 keine Berliner Mannschaft im OPTIMA Sportpark zu Gast. Frankfurt besiegte hingegen die Berlin Rebels im Viertelfinale hauchdünn mit 6:5. Die Unicorns brauchen deswegen aber nicht in Panik zu verfallen: Die für den Berlin-Faktor bemühte Serie ist kein Gesetz und bereits 1981 und 1982 haben ihn die Ansbach Grizzlies widerlegt – 1981 übrigens im letzten reinen Süd-Duell in einem German Bowl vor dem Bowl am kommenden Samstag.

Text: PR Schwäbisch Hall Unicorns - Axel Streich

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