Schwäbisch Hall Unicorns treten in Stuttgart an
GFL
Die Schwäbisch Hall Unicorns werden am Samstag um 18:00 Uhr im Stuttgarter GAZI-Stadion unter dem Fernsehturm erwartet. Die gastgebenden Scorpions haben bislang nur gegen Hall verloren.

Nach sechs Spielen in Folge durften die Schwäbisch Hall Unicorns über Pfingsten ein spielfreies Wochenende genießen. Das hatten sie sich auch redlich verdient, konnten sie zuvor doch alle sechs Partien erfolgreich gestalten und sich als einziges bislang ungeschlagenes Team im Süden an die Tabellenspitze der GFL-Süd setzen.

Höhepunkt der Hinrunde 2019 war aus Sicht der Haller sicher ihr Auftritt in Frankfurt vor zwei Wochen. Dort schlug man den letztjährigen Finalgegner Universe überraschend klar mit 31:0. Ein weiteres Highlight stellt aber auch der überraschend klare 63:13-Erfolg gegen Stuttgart im OPTIMA Sportpark dar. Immerhin hatten die Scorpions zuvor noch keine Partie in der laufenden Saison abgeben müssen und danach konnten sie in Kirchdorf einen weiteren Erfolg verbuchen.

Auch die Scorpions können am Samstag nach einem spielfreien Wochenende ausgeruht ins Spiel gehen. Dem Abstieg über die Relegation im letzten Jahr nur knapp entronnen, mischen die Landeshauptstädter 2019 wieder ganz vorne im Kampf um die Playoff-Plätze mit. Dabei setzen sie im Angriff viel auf den erst 20-jährigen Giacomo De Pauli, der in der Statistik aktuell als zweitbester Runningback der GFL gelistet wird.

Im Stuttgarter Passspiel glänzt Neuzugang Tyler Cooperwood. Er stellt inzwischen die Lieblingsanspielstation für Quarterback Michael Eubank dar und hat 2019 bereits sieben Touchdowns erzielt. „Das Stuttgarter Passspiel kann sehr gefährlich sein und es ist jederzeit ein Big Play möglich“, weiß auch Halls Head Coach Jordan Neuman.

Während die Stuttgarter Offense mit durchschnittlich 29 Punkten pro Spiel der zweitbeste Angriff im Süden ist, zeigte die Scorpions-Defense bislang zu oft Schwächen. Auch wenn vier von fünf Spielen gewonnen werden konnten, kassierte man im Schnitt trotzdem 30 Punkte pro Spiel. Lediglich die Kirchdorf Wildcats konnten im Hinspiel unter zehn Punkten halten werden. Trotzdem warnt Neuman: „In der Verteidigung muss man besonders auf die Rückraumdeckung achten. Fehler im Passspiel bezahlt man gegen die Stuttgarter Secondary teuer.“

Verzichten müssen die Unicorns in Stuttgart auf die verletzten Gerhard Jäger, Goran Zec und Maurice Fürbacher. Dafür rechnet man damit, dass Samuel Shannon und Jan Klenk wieder mit von der Partie sein können.

Die Unicorns freuen sich am Samstag über viel heimische Unterstützung bei der 51. Neuauflage des Württemberg-Derbys auf der Haupttribüne im GAZI-Stadion (Gegentribüne ist gesperrt). Unicorns-Fans, die nicht nach Stuttgart fahren können, werden per Livestream im Internet versorgt.

Text: PR Schwäbisch Hall Unicorns - Axel Streich

Top