Andreas Kegelmann (l.) und Stephan Bertsch (r.) sind 2 von fünf Kandidaten, die für das AFVD-Präsidium kandidieren. Andreas Kegelmann (l.) und Stephan Bertsch (r.) sind 2 von fünf Kandidaten, die für das AFVD-Präsidium kandidieren. privat

RESTART21: Stephan Bertsch und Andreas Kegelmann kandidieren für das AFVD-Präsidium

geschrieben/veröffentlicht von/durch  TOUCHDOWN24 Redaktion 27.10.2020
Nachdem in der vergangenen Woche mit Alexander Sperber einer der Initiatoren der Bewegung „RESTART21“ vorgestellt werden konnte, dreht sich diese Woche alles um zwei der fünf Kandidaten für das AFVD-Präsidium, das nach Möglichkeit im ersten Quartal 2021 mit neuen Personen besetzt werden soll.

Andreas Kegelmann, ein Name der vor allem für Freunde des American Footballs in Nordrhein-Westfalen ein Begriff sein durfte, möchte mit seinem Einsatz zu einer Weiterentwicklung des Sports in Deutschland beitragen. Seinen Fokus legt er dabei auf die Auswahlmannschaften des AFVD: „Die Auswahlmannschaften liegen mir bereits auf Landesebene sehr am Herzen und ich glaube, dass wir da auch sehr gute Arbeit leisten. Jetzt wird es Zeit auch auf Bundesebene frischen Wind reinzubringen und alle Auswahlmannschaften strukturell, aber vor allem sportlich erfolgreich für die Zukunft aufzustellen.“

Dabei ist einer der Schwerpunkte von „RESTART21“ die deutsche Nationalmannschaft im Herren-Bereich wieder zum Aushängeschild des Sports zu machen und die Beziehungen auf internationaler Ebene, vor allem mit der IFAF, wieder deutlich zu verbessern. Ein Verhältnis, das nach der Affäre um verschwundenes Geld vom Bankkonto der IFAF, dauerhaft belastet ist. „Das Vertrauen der Aktiven gegenüber dem Verband ist stark beschädigt. Wir haben einige große Turniere verpasst, weil die Funktionäre des AFVD ihre persönlichen Befindlichkeiten, über die Belange der Auswahlmannschaften gestellt haben. Und das jahrelang.“, ergänzt Kegelmann. Dabei müsste die deutsche Nationalmannschaften in allen Belangen ein Vorbild für Football in Europa sein. Da sind sich alle Team-Mitglieder der Gruppierung einig. „Natürlich haben wir intern auch detaillierte Planungen bereits besprochen, viele Informationen wollen wir aber aus taktischen Gründen noch nicht veröffentlichen und bitten daher um Verständnis. Im nächsten Schritt werden diese Informationen und unsere Ideen mit den Landesverbänden und Vereinen besprochen, danach dann der Öffentlichkeit vorgestellt.“ bittet Alexander Sperber um Geduld bei der Frage nach genaueren Informationen.

Aus dem Bundesland Bayern stammt die nächste Personalie von „RESTART21“. Stephan Bertsch, der neben seiner Tätigkeit im Vorstand der Fursty Razorbacks, auch bereits einige Erfahrungen im Landesverband sammeln konnte, ist der Mann fürs bürokratische. „Der AFVD hat in den letzten Jahrzehnten ein Spinnengewebe von Regularien und Einschränkungen geschaffen, durch das kaum noch jemand durchblickt. Es wird den Vereinen unheimlich schwer gemacht Dinge zu verstehen oder Missstände auch mal anzukreiden. Wir möchten dies auf lange Sicht vereinfachen und uns nicht durch Paragraphen kämpfen müssen, damit es für alle Beteiligten leichter wird, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und das ist nun mal der Sport. Selbstverständlich muss es klare Regeln und Prinzipien geben, aber diese dürfen die Verantwortlichen nicht vor lauter Fragezeichen stellen.“ Auf diese Art und Weise möchte man die Vereine entlasten und auch in der Kommunikation ein besseres Bild abgeben, als der bisherige Verband. „Der Verband muss eine Anlaufstelle sein, die man bei Fragen jederzeit kontaktieren kann und wo jeder weiß, dass er eine vernünftige Antwort bekommt. Es geht darum Lösungen zu finden und manchmal findet ein Club diese nicht von alleine. Da sehen wir es dann als unsere Aufgabe an, als helfende Hand bereit zu stehen.“, ergänzt Bertsch seine Ausführungen.

Damit stehen die nächsten Mitglieder von RESTART21 fest und die nächsten beiden Kandidaten für das AFVD-Präsidium, werden dann in der kommenden Woche vorgestellt. „Unser Team besteht aus mehr als nur den fünf Leuten, die sich als Vorstand zur Wahl stellen. Mit der Zeit werden wir auch noch einige andere Personalien vorstellen können, die sich unserer Idee und dem Wandel anschließen. Wir haben für die brennenden Fragen bereits Antworten und Lösungen. Diese können und wollen wir aber nicht zum jetzigen Zeitpunkt mit der Öffentlichkeit teilen. Außerdem gilt es noch einige weitere Entwicklungen im Hintergrund abzuwarten. Die Ereignisse der nächsten Wochen werden die American Football-Landschaft auch nochmal verändern. Unsere Arbeit findet weiterhin im Hintergrund statt.“, sagt Alexander Sperber zur aktuellen Kommunikationspolitik von „RESTART21“. Sollte es Fragen, Anregungen oder Kritik geben, kann sich jeder an die E-Mail Adresse „Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“ wenden. Auf Seiten der Initiatoren freut man sich über den Austausch mit jedem Einzelnen.

Quelle: PR RESTART21

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