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Rahmenbedingungen für die GFL-Saison 2020 geklärt

geschrieben/veröffentlicht von/durch  Frank Starkmann 31.05.2020
Nach einer zweistündigen Videokonferenz am gestrigen Samstag herrscht nun Gewissheit für die 32 Vereine der GFL und GFL2: ab September soll eine Saison ermöglicht werden, sofern es die Hygenie-Bestimmungen erlauben.
Der “Point of no Return“ soll am 27. Juli dieses Jahres fallen. Bis dann muss es in allen Bundesländern möglich sein, Kontakttraining durchzuführen, damit jedes Team sechs Wochen Vorbereitungszeit hat. Zudem wurde die Option für die Teams, die nicht spielen wollen, geschaffen, ohne Strafe den Spielbetrieb für dieses Jahr auszusetzen. Unter diesen Voraussetzungen war es den Mannschaften der oberen beiden Ligen möglich, sich geschlossen zu einigen, unabhängig davon, ob sie am Spielbetrieb teilnehmen können oder wollen.

In der Online-Versammlung haben sich alle 32 Vereine einstimmig für die Rahmenbedingungen ausgesprochen. Dies umfasst auch die Änderung des Lizenzstatuts, wonach Teams, die nicht spielen wollen, keine Strafen erwarten müssen. Normalerweise sieht nämlich die Bundesspielordnung (BSO) bei einer Rückgabe einer Lizenz vor, dass der Verein in die Oberliga absteigt. Dem Antrag muss nun nur noch das AFVD-Präsidium zustimmen, welches am kommenden Wochenende tagt.

Diese Änderung wird damit alle die Teams freuen, für die in diesem Jahr kein Spielbetrieb in Frage kommt. Somit haben sie jetzt bis zum 15. Juni Zeit, um eine Entscheidung zu fällen, ob sie spielen wollen oder nicht. In die Entscheidung sollen dabei auch die Spieler miteinbezogen werden, um so nicht über ihre Köpfe hinweg zu entscheiden.

Mit der Klarheit, dass es in diesem Jahr einen Spielbetrieb geben soll, taucht aber eine Frage auf, bei der noch keine Einigkeit besteht: Welche Wechselfrist gilt für Spieler? Darüber soll in der Online-Versammlung ausführlich gesprochen worden sein, jedoch wurde noch keine Einigkeit erzielt, zumal es nach unseren Informationen bereits zu Abwerbungsversuchen gekommen sein soll.

Normalerweise würde ein Spieler, der jetzt den Verein wechseln würde, eine Sperre von fünf Spielen bekommen. Es gebe zwar den Passus, dass Spieler von Teams, welche die Lizenz zurückgeben würden, nur eine Sperre von einem Spiel bekommen, doch da die Teams ihre Lizenz behalten, nur nicht antreten, findet diese Regelung keine Anwendung.

Ein erster Vorschlag von GFL-Sprecher Carsten Dalkowski stößt dabei auf Widerstand. Er schlug eine Sperre für ein Spiel für die Spieler vor, die von Teams, die nicht am Spielbetrieb teilnehmen wollen, zu Vereinen, die sich für eine Saison ausgesprochen haben, wechseln wollen. Einige Teams fürchten dabei ein mögliches Ausbluten ihrer Teams.

Deswegen würden sie sich eine Einfrierung der Pässe oder zumindest eine längere Wechselsperre wünschen. Zudem erhoffen sie sich eine Lösung bis zum 15. Juni, um so alle Facetten in ihre Entscheidung miteinbeziehen zu können.

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