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Donnerstag, 14 September 2017 14:00

Playoffs: Kiel gegen Marburg Favorit

geschrieben/veröffentlicht von/durch Markus Schulz
Am Samstag starten die GFL-Playoffs mit der Partie der Kiel Baltic Hurricanes gegen die Marburg Mercenaries. Kickoff ist um 16 Uhr im Kilia-Stadion.

Im Spiel des Tabellenzweiten der Nordstaffel gegen den Dritten aus dem Süden sind die Kieler klar favorisiert. Touchdown24 wirft einen Blick auf das Duell:

Die Teams:

Die Kiel Baltic Hurricanes haben sich zum elften Mal in Folge für die Playoffs qualifiziert und sind damit ein Schwergewicht des deutschen Footballs. Die Stärken der Kieler sind dabei in Offense wie Defense gleichmäßig verteilt. Die Mannschaft von Head Coach Marcus Herford stellt dabei den fünftbesten Angriff und die sechstbeste Verteidigung der GFL. Quarterback Jared Stegman bildet gemeisam mit seinen Receivern Xavier Mitchell und Diego Sanchez ein gefährliches Trio, das von Runningback Chris McClendon ergänzt bzw. nochmal aufgewertet wird. McClendon ist über 2000 Yards Raumgewinn und 20 Touchdowns der gefährlichste Spieler der Liga und macht die Nordlichter zum Team mit dem erfolgreichsten Rungame der Republik.

Die Marburg Mercenaries sind zum ersten seit 2014 wieder in den Playoffs vertreten und vertrauen auf eine starke Defense, die die fünftwenigsten Punkte aller GFL-Teams zugelassen hat. Allerdings stellt das Team von Head Coach Dale Heffron staffelübergreifend die schlechteste Offense aller für die Playoffs qualifizierten Mannschaften.

Die Form:

Die Kieler sind dabei stärker als es ihr Record in der Tabelle vermuten lässt. Zehn Siegen stehen vier Niederlagen gegenüber. Jedoch gab es zwei der Niederlagen gegen Branchenprimus und Meisterschafts-Topfavorit New Yorker Lions Braunschweig, die beiden restlichen Pleiten gab es erst zum Ende der regulären Saison als Platz zwei und damit das Heimreicht in den Playoffs bereits sicher war.

Die Marburger verdanken ihre Playoff-Teilnahme nach acht Siegen und sechs Niederlagen vor allem einem starken Saisonstart. Sechs Siege wurden dabei in den ersten sieben Spielen eingefahren. Zudem gab es gegen die beiden Teams, die vor den Hessen in der Tabelle abgeschlossen haben (Schwäbisch Hall Unicorns und Frankfurt Universe) vier Niederlagen aus allen vier Duellen.

Stimmen zum Spiel:

Gunnar Peter (Geschäftsführer, Baltic Hurricanes): "Die Vorfreude auf das erste Playoff-Heimspiel in Kiel seit 2012 ist riesig bei uns allen! Wir sind sehr stolz, dass wir es das elfte Jahr in Folge in die Endrunde geschafft und auch unser Ziel, das Viertelfinale zuhause spielen zu können, erreicht haben. Die letzten beiden Spiele, in denen es um nichts mehr ging, haben wir nicht gut gespielt. Aber sie waren eine Erinnerung daran, dass man Nichts geschenkt bekommt und das gilt besonders für die Playoffs. Ab jetzt zählt jedes Play!“

Stefan Conrad (D-Liner, Mercenaries) sagte im Westfalen-Blatt: "Natürlich sind wir der Underdog. Doch wir haben einen Plan und können die Sprotten an einem guten Tag schlagen. Wir müssen halt forcieren, dass wir einen guten Tag haben. Dafür muss jeder bereit sein, zehn Prozent über sein Leistungslevel zu gehen.“

Die Prognose:

Die Marburger Defense ist stark, doch die Kieler werden diese im Spielverlauf mürbe kriegen. Am Ende setzt sich Kiel recht deutlich durch.

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