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Sonntag, 11 August 2019 10:20

Kiel Baltic Hurricanes verlieren nach hartem Kampf 7:21

geschrieben/veröffentlicht von/durch TOUCHDOWN24
Kiel Baltic Hurricanes verlieren nach hartem Kampf 7:21 Foto: (c) Marc Seefeldt
Mit 7:21 (0:0/0:7/7:7/0:7) verloren die Kiel Baltic Hurricanes das Rückspiel gegen die Hildesheim Invaders. Die Kieler leisteten dem Tabellenzweiten vor 1.621 Zuschauern im Kilia Stadion dabei zwei Wochen nach dem 7:27 in Hildesheim erneut starken Widerstand und hielten den starken Angriff der Invaders bei 14 Punkten.

„Es war die erwartete, hart umkämpfte Fortsetzung des Spiels vor zwei Wochen“, so Hurricanes Head Coach Timo Zorn nach dem Spiel, „Die Defense hat das ganze Spiel einen unglaublichen Job gemacht und Hildesheim immer wieder vor schwierige Situationen gestellt. Die Interception zum zweiten Touchdown der Invaders direkt nach der Halbzeit hat Hildesheim Momentum gegeben und wir haben etwas gebraucht, um uns dann wieder zu finden. Am Ende war die Hürde zu groß, um das Spiel zu drehen. Aber die Jungs haben gekämpft und alles gegeben, darauf müssen wir aufbauen und uns auf Dresden vorbereiten.“

Der Salute to Service Gameday wurde eröffnet durch die Soldaten des Boarding Teams der Bordeinsatzkompanie 1 aus dem Seebataillon Eckernförde, die den Spielball auf das Feld brachten und Hauptschiedsrichter Thomas Denker übergaben. Durch einen Spalier aus Soldaten der Marineschule Mürweg aus Flensburg liefen anschließend beide Mannschaften ein und stellten sich zur von Ute Schönherr vorgetragenen Hymne auf. Der hierzu geplante Überflug einer Seaking aus Eckernförde konnte nicht stattfinden, da der Helikopter zu einem Rettungseinsatz auf der Ostsee gerufen wurde.

Nach dem Kickoff durch die Hurricanes dominierten sofort beide Defensereihen. Die Kieler zwangen Hildesheim zu zwei Punts, mussten dazwischen jedoch ebenfalls punten. Ihr nächster Angriff schien dann durch einen Pass von Jake Purichia auf Markell Castle in der Endzone zu enden, doch der Touchdown galt aufgrund eines Holdings nicht. Nach weiteren Punts auf beiden Seiten konnten die Invaders schließlich im zweiten Viertel durch einen Pass von Casey Therriault auf Nate Morris erstmals punkten. Das letzte Play der ersten Halbzeit dauerte insgesamt 14 Sekunden und ließ beide Sidelines und Anhänger beider Teams den Atem anhalten. Hildesheims Quarterback Therriault lief verfolgt von mehreren Canes-Spielern mehrfach hin und her und wich vielen Tackle-Versuchen aus, konnte schließlich noch in Richtung Endzone werfen, wo der Ball sowohl von Hurricanes- als auch Invaders-Spieler berührt und hochgetippt wurde. Am Ende konnte ihn jedoch niemand festhalten und so blieb es beim 0:7 aus Kieler Sicht zur Pause.

Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit beendeten die Invaders mit einer Interception durch Roedion Henrique den Angriff der Canes. Henrique trug den Ball über 21 Yards zum Touchdown. Manuel Haberlach kickte den Extrapunkt zum 14:0 für die Invaders. Der nächste Vorstoß der Gäste führte die Invaders mit einem langen Pass auf Nate Morris bis an die 10-Yard Linie der Canes, wo Linebacker Lucas Biere den Receiver noch stoppen konnte. Marian Bäcker fing im nächsten Play den Pass von Therriault in der Endzone ab und brachte die Canes damit wieder in Ballbesitz. Wenige Spielzüge später fand Purichia Markell Castle, der den Pass über 81 Yards zum Touchdown trug. Benedikt Englmann verkürzte durch den Zusatzpunkt auf 7:14.

In der Passverteidigung fehlte den Hurricanes neben CJ Davis, der sich im Abschlusstraining am Donnerstag verletzte, jetzt auch Louis Müller, der nach einer Verletzung ausschied. Doch die Kieler Defense stand weiter gut und nach einem Tackle for Loss durch Lucas Biere und starken Passverteidigungen von Philip Stuhr und Victor Ferrier mussten die Invaders erneut punten. Im vierten Viertel konnte die Hildesheimer Offense jedoch noch ein Mal punkten, als Therriault, der heute auch auf Receiver Anthony Dablé verzichten musste, Christian Fette mit einem 30-Yard Pass zum Touchdown bediente. Doch die Kieler kämpften weiter und die Offense arbeitete sich über das Feld. Henrik Wolk, der auf der Spielmacher-Position für den angeschlagenen Jake Purichia übernahm, warf zunächst auf Markell Castle und dann auf Benedikt Englmann, der gerade noch an 1-Yard Linie gestoppt wurde. Die Verteidigung der Invaders hielt jedoch und ließ keine weiteren Punkte zu.

So blieb es beim 7:21. Erst zum dritten Mal in dieser Saison blieb die Hildesheimer Offense unter 30 Punkten - und das nun bereits zum zweiten Mal gegen die Hurricanes. Ebenfalls am Samstag verloren die Potsdam Royals mit 7:14 gegen die Berlin Rebels und bleiben damit weiter auf Platz sieben hinter den Hurricanes. Im Spitzenspiel in Braunschweig setzten sich die New Yorker Lions mit 19:3 gegen die Dresden Monarchs durch. Am kommenden Wochenende reisen die Hurricanes zum Rückspiel nach Dresden und in Hildesheim treffen die Invaders auf die Lions.

Text: PR Kiel Baltic Hurricanes - Bettina Büll

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