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Samstag, 22 April 2017 12:00

GFL-Südstaffel: Universe fordert Unicorns heraus

geschrieben/veröffentlicht von/durch Markus Schulz
Die Teams aus dem Süden: Unicorns, Hurricanes, Mercenaries, Universe, Comets, Cowboys, Dukes und Scorpions (v.l.o.) Die Teams aus dem Süden: Unicorns, Hurricanes, Mercenaries, Universe, Comets, Cowboys, Dukes und Scorpions (v.l.o.) Vereine/Collage Touchdown24
Heute begehen die Stuttgart Scorpions und Frankfurt Universe den Season Opener der GFL. Touchdown24 wirft einen letzten Blick in die Staffeln der deutschen Football-Landkarte. Teil 18: Die Südstaffel der GFL.

Beim Blick in die Südstaffel der GFL stechen zwei Teams heraus, die wohl den Staffel-Titel unter sich ausmachen werden. Zum einen die Schwäbisch Hall Unicorns, die sich zuletzt sechsmal in Folge die Krone der Südstaffel aufsetzten und 2011 sowie 2012 die deutsche Meisterschaft gewannen, zum anderen Frankfurt Universe, inoffizieller Nachfolger von Frankfurt Galaxy und der Emporkömmling der Saison 2016.

Gleich zum Saisonauftakt ab 19 Uhr am heutigen Samstag gastiert Universe bei den Stuttgart Scorpions zum offiziellen Season Opener. Inoffiziell eröffnen aber bereits die Munich Cowboys und die Saarland Hurricanes die Spielzeit, mit ihrer heutigen Partie mit Kickoff um 16 Uhr.

Nach 25 Jahren: Erfolgstrainer Gehrke nicht mehr in Schwäbisch Hall

Die Unicorns haben sich in den letzten Jahren zum Nonplusultra der Südstaffel entwickelt. Hauptverantworlich war dafür Siegfried Gehrke, der die sportlichen Geschicke des Vereins seit 1991 über insgesamt 25 Jahre leitete. Nach der Spielzeit 2016 und dem Gewinn der Vizemeisterschaft war dann Schluss und Jordan Neumann übernahm die Aufgabe des Headcoaches.

Vom Kader sollten die Unicorns her allerdings über ein ähnliches Potenzial verfügen wie im Vorjahr. Nur wenige Abgänge und ein paar mehr Zugänge lassen sich im Roster von Schwäbisch Hall finden. Doch Stammplatz eins im Süden könnte trotzdem wackeln, denn Frankfurt Universe bläst zum Großangriff.

Universe will hoch hinaus

Schon in der abgelaufenen Spielzeit machte Frankfurt Universe deutlich, wohin die Reise gehen soll. Nur eine unglückliche Playoff-Niederlage gegen die Kiel Baltic Hurricanes aus der Nordstaffel verhinderte, dass der damalige Aufsteiger seine gute Saison zu einer exzellenten Saison umwandeln konnte. In diesem Jahr soll das Playoff-Viertelfinale aber noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, dieses Jahr holt Universe zum großen Angriff aus.

Dafür wurden knapp 30 neue Spieler in den Kader gelockt, die meisten mit hochklassiger Erfahrung. Wie die O-Liner Nils Stockinger und Soufian Dohouch sowie Runningback Steffen Haenelt von den Stuttgart Scorpions oder gleich fünf Spieler der ehemaligen Rhein-Neckar Bandits, darunter Quarterback Sonny Weishaupt. Der größte Coup war allerdings der Transfer von Defensive Back John Tidwell, der bei den Denver Broncos im letzten Jahr NFL-Erfahrung sammelte, allerdings am finalen Kader-Cut scheiterte.

Hinter dem Top-Duo ist vieles offen

Die ersten beiden Plätze der Südstaffel scheinen vergeben, dahinter kann sich aber nahezu jedes Team Hoffnungen auf einen der begehrten Playoffplätze machen. Allen voran die Allgäu Comets, die über einen eingespielten Kader verfügen und als Vierter schon im letzten Jahr die Playoffs erreichten.

Aber auch die Stuttgart Scorpions wollen zurück in die Endrunde. Seit ihrer Aufstiegssaison 1995 waren die Schwaben Dauergast in den Playoffs, verpassten sie nur 2013 und 2016. Quarterback Connor Sullivan, Defensive Back Ronnie Hicks und Linebacker Christian Holmes sollen dafür sorgen, dass die Stuttgarter wieder dahin zurückkommen, wo sie ihrem Selbstverständnis nach auch hingehören.

Saarland Hurricanes mit erneut guten Aussichten

Die Saarländer gehören nun schon seit einigen Jahren zu den etablierten Mittelfeldteams der Südstaffel. 2015 und 2016 reichte es sogar zu den Playoffs. In diesem Jahr profitieren die Hurricans zudem von acht ehemaligen Spielern der Rhein-Neckar Bandits. Die Chance erneut den Sprung in die Endrunde zu schaffen, ist in jedem Fall da.

Bleiben die München Cowboys, die Marburg Mercenaries und die Ingolstadt Dukes, die sich als Aufsteiger mit GFL-erfahrenen Spielern intelligent verstärkt haben und keinesfalls per se Abstiegskandidat Nummer eins sind. Verstärkt haben sich auch die Marburg Mercenaries - allen voran mit dem früheren Universe-Quarterback Emanuel Lewis ist es den Mercenaries zuzutrauen auch die Großen der Liga zu ärgern. Einzig die Cowboys haben einen kleinen Kader-Aderlass hinter sich und könnten am Ende Probleme bekommen, die Liga zu halten.

Ergebnisse GFL

Ergebnisse GFL Spieltag 18

Ergebnisse vom 02.09. bis 03.09. 2017

Dresden Monarchs 35:12 Cologne Crocodiles
Hamburg Huskies 33:29 Hildesheim Invaders
Schwäbisch Hall Unicorns 35:27 Marburg Mercenaries
Braunschweig NY Lions 69:07 Berlin Adler
Stuttgart Scorpions 25:09 Saarland Hurricanes
Frankfurt Universe 38:10 Munich Cowboys
Berlin Rebels 35:21 Kiel Baltic Hurricanes
Allgäu Comets 32:12 Ingolstadt Dukes

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