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Samstag, 22 April 2017 10:00

GFL-Nordstaffel: Playoff-Teilnehmer des Vorjahres bleiben Favoriten

geschrieben/veröffentlicht von/durch Markus Schulz
Die Teams aus dem Norden: Rebels, Monarchs, Adler, Lions, Crocodiles. Huskies, Hurricanes und Invaders (v.l.o.) Die Teams aus dem Norden: Rebels, Monarchs, Adler, Lions, Crocodiles. Huskies, Hurricanes und Invaders (v.l.o.) Vereine/Collage Touchdown24
Heute beginnt die neue Spielzeit in der GFL. Touchdown24 wirft einen Blick in beide Staffeln und beendet seine Vorschau-Reise durch die Top-Ligen in Deutschland. Teil 17: Die Nordstaffel.

Die Nordstaffel der GFL war in der abgelaufenen Saison eine Zweiklassengesellschaft. Das Playoff-Quartett aus den New Yorker Lions aus Braunschweig, den Dresden Monarchs, den Kiel Baltic Hurricans und den Berlin Rebels hatte zum Ende der regulären Saison elf Punkte Vorsprung vor den fünftplatzierten Hildesheim Invaders.

Die Hamburg Huskies und Berlin Adler sicherten die Klasse, dahinter stieg Düsseldorf Panther punktlos ab und wird in dieser Saison von Aufsteiger Cologne Crocodiles ersetzt.

Lions, Monarchs, Canes und Rebels erneut in der Favoritenrolle

Wenig deutet darauf hin, dass in der heute beginnenden Spielzeit ein anderes Team in Phalanx des Top-Quartetts des Vorjahres eindringen kann. Die Lions sind als Vierfach-Meister seit 2013 sowieso der große Favorit auf den erneuten Gewinn des German Bowls, aber auch Dresden, Kiel und die Berliner Rebels haben wieder beste Chancen auf die erneute Playoff-Qualifikation.

Da man daher besonders in Braunschweig nicht Gefahr läuft, die Playoffs verpassen zu können, sollte den Lions der vollzogene mittelschwere Kaderumbruch erleichtert werden. Über 20 Spieler haben den Serienmeister verlassen, nahezu gleich viele Spieler sind hinzugekommen. Kontinuität wird hingegen im Trainerteam gelebt, in dem Headcoach Troy Tomlin seinen Vertrag verlängert hat.

Runningback Smith wechselt von den Lions zu den Rebels

Schmerzhaft ist hingegen der Abgang von Runningback Chris Smith zu den Berlin Rebels – besonders schmerzhaft, da Smith mit holländischen Pass unterwegs war und daher das außereuropäische Kontingent nicht belastet hat. Dafür wird Quarterback Casey Therriault erstmals von Saisonbeginn an für die Lions auflaufen – mit dem US-Amerikaner, der seit 2013 immer erst später zu den Lions gestoßen ist - als Starter hat Braunschweig noch kein Spiel verloren.

Gerade aber die Verpflichtung von Smith als Runningback weckt bei den Rebels die Hoffnung, die Reihenfolge zumindest hinter den Lions durcheinander wirbeln zu können. Während sich die Dresden Monarchs mit gleich vier Spielertransfers bei den Leipzig Lions in der Regionalliga bedienten und Kiel die Hamburg Huskies mit gleich 13 Transfers nahezu plünderte, herrscht bei den Rebels Kontinuität – garniert mit Smith.

Invaders und Crocodiles können die Großen ärgern

Für Hildesheim wird der Sprung in die Playoffplätze wohl noch zu groß sein. Das von Headcoach Joe Roman trainierte Team ist trotzdem unangenehm zu bespielen und hat immer das Potenzial, eine Mannschaft aus dem Spitzen-Quartett zu ärgern. Dazu haben die Invaders kaum Abgänge zu verzeichnen gehabt und sich mit Spielern aus der GFL sinnvoll verstärkt. Den Invaders ist zumindest zuzutrauen, die Lücke zu den vor ihnen platzierten Teams zu verkleinern.

Endlich wieder Erstligafootball in Köln! Nach dem Zwangsabstieg der Cologne Falcons nach der Saison 2014 mussten die Kölner Footballfans zwei Jahre warten, ehe es den Crocodiles gelang, den Spitzenfootball wieder nach Köln zu bringen. Quarterback Michael Eubank und Runningback Kevin Parks heißen die Kölner Hoffnungsträger einer eingespielten Mannschaft auf eine sorgenfreie Saison. Und das scheint nicht unwahrscheinlich, wenn man den Blick vor allem auf die Hamburg Huskies richtet.

Huskies nach Ausverkauf vor schwerer Spielzeit

Marvin Amankwah, Kwame Ofori, Diego Sanchez und Philip Schulz: Das sind die vier Spieler die allein aus der Position des Wide Receivers den Weg von den Huskies zu den Baltic Hurricanes wählten. Man müsste neun weitere Spieler aus Offense und Defense aufzählen, um die Liste der Abgänge nach Kiel komplett zu machen. Mit Runningback Jens Koppe und D-Liner Goncalo Garcia bedienten sich auch noch die Invaders bei den Schlittenhunden, die nun einen schweren Schlitten zu ziehen haben.

Das könnte das Glück der Berlin Adler sein, die ihren Kader runderneuert haben, um wieder an alte Erfolge anknüpfen zu können – 2013 war der sechsmalige Deutsche Meister letztmals in den Playoffs vertreten, 2014 gelang noch einmal der Gewinn des Eurobowls. Das muntere Kaderwechselspiel innerhalb der Berliner Vereine fand auch in diesem Jahr statt. Fünf Veteranen beendeten ihre Karriere, fünf weitere wanderten zu den Rebels oder den Potsdam Royals ab. Dafür bedienten sich die Adler gleich sechsfach bei den Bears, Kobras, Thunderbirds und Bullets. Am Ende könnte es erneut knapp für den Klassenerhalt reichen.   
 
Die Huskies und die Rebels starten bereits heute ab 17 Uhr in die neue Spielzeit. Angesichts der Ausgangslage gleich ein richtungsweisendes Spiel, wer im Kampf um den Klassenverbleib gleich ins Hintertreffen gerät.

Ergebnisse GFL

Ergebnisse GFL Spieltag 18

Ergebnisse vom 02.09. bis 03.09. 2017

Dresden Monarchs 35:12 Cologne Crocodiles
Hamburg Huskies 33:29 Hildesheim Invaders
Schwäbisch Hall Unicorns 35:27 Marburg Mercenaries
Braunschweig NY Lions 69:07 Berlin Adler
Stuttgart Scorpions 25:09 Saarland Hurricanes
Frankfurt Universe 38:10 Munich Cowboys
Berlin Rebels 35:21 Kiel Baltic Hurricanes
Allgäu Comets 32:12 Ingolstadt Dukes

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