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Dienstag, 20 August 2019 07:49

Die Offense der Frankfurt Universe wird immer besser

geschrieben/veröffentlicht von/durch TOUCHDOWN24 Redaktion
Die Offense der Frankfurt Universe wird immer besser Foto: (c) Chris Haas / C-Sportpics
In einer von beiden Seiten sehr fair geführten Partie gewann Frankfurt Universe vor 2.186 Zuschauern sehr deutlich mit 51:12 gegen die Stuttgart Scorpions.

Vor dem Spiel gingen bange Blicke in den Himmel, als die ersten dunklen Wolken aufzogen. Würde das Wetter halten? Die Schiedsrichter machten vor dem Spiel noch einmal deutlich, dass sie sofort abbrechen müssten, sobald ein Gewitter mit Blitzen einsetzen würde. Sofort wurden Erinnerungen an die lange Regenschlacht in den Playoffs gegen die Berlin Rebels wach. Doch während ein Tornado weite Teile im Umland verwüstete, blieb es in Frankfurt beim Regen und das Spiel konnte regulär durchgeführt werden.

Die Universe Offense läuft weiter auf Hochtouren und setzt ihre guten Leistungen aus den vorhergehenden Spielen konsequent fort. Headcoach Thomas Kösling war dann nach Spielende auch sichtlich zufrieden: „Die Offense Produktivität war sehr gut und unsere Defense ist statistisch die Beste in der gesamten GFL. Wir hatten wenig Strafen und sehr viel Ruhe und Disziplin auch an der Seitenlinie. Da wächst jetzt zwischen Spielern und Trainern etwas zusammen, wir entwickeln uns zu einer starken Einheit“
Frankfurts Quarterback Steven Cluley begann die Punktejagd mit einem 41 Yard Pass auf Anthony Mahoungou, 7:0 ( PAT Marius Duis). Da freuten sich neben den Fans auch die stolzen Eltern von Mahoungou, welche extra aus Frankreich angereist waren, um ihren Sohn spielen zu sehen. Auch von einem Fumble mit Ballverlust lassen sich die Men in Purple nicht aus der Ruhe bringen. Die Defense zwingt die schwäbischen Angreifer immer wieder zu Punts. Dabei setzt Kadel King einen sehenswerten Tackle, welcher für erheblichen Stuttgarter Raumverlust sorgt. Den nächsten Touchdownpass von Cluley fängt George Robinson zum 13:0, der Extrapunktkick misslingt.

Im zweiten Quarter baut Kicker Duis die Führung auf 16:0 aus. Sebastian Silva Gomez und Cedric Udegbe gelingt in perfekter Teamarbeit ein Quarterbacksack an Stuttgarts Michael Eubank. Sebastien Sagne fängt einen Cluley Pass und trägt ihn spektakulär knapp an der Seitenlinie tänzelnd 74 Yards in die Endzone, 23:0 ( PAT Duis). Bei diesem Spielzug hielt es die Zuschauer vor Begeisterung nicht mehr auf ihren Sitzen. Überhaupt war an diesem Spieltag eine besonders schöne Stimmung im Stadion, was auch an den zahlreichen Stuttgarter Fans lag.

Die Frankfurter Defense legte das gefährliche Scorpions – Laufspiel von Giacomo de Pauli völlig lahm, nur über Passspiel konnten die Gäste Raumgewinn und dann auch Punkte erzielen. Durch Pässe auf den an diesem Tag besten Stuttgarter Tyler Cooperwood arbeiteten sich die Scorpions Richtung Frankfurter Endzone. Eubank bediente dann Fabian Weigel mit einem Touchdownpass und Stuttgart brachte die ersten sechs Punkte auf die Anzeigentafel, 23:6. Der Two Point Conversion Versuch wurde von Frankfurts Defense gestoppt.

Mahoungou und Sagne fingen dann in Folge ihre jeweils zweiten Touchdownpässe zum 37:6  (PATs Duis ). Kurz vor der Pause fing Johann Hartlieb eine Interception, lief ein paar Meter selbst und übergab dann geistesgegenwärtig den Ball an den schnellen Fernando Lowery, der erst kurz vor der Stuttgarter Endzone gestoppt werden konnte.
       
Ab Beginn der zweiten Hälfte durfte Quarterback Moritz Johannknecht die Offense führen, auch dies ein Zeichen der positiven Veränderungen in Frankfurt, welche in der Vergangenheit einige talentierte junge Spieler an andere Vereine verloren hatten. Kösling bestätigt diese neue Entwicklung: „So viele Jungs reißen sich jedes Training den Hintern auf, die müssen auch ihre Spielzeiten bekommen, sobald es der Spielverlauf zulässt. Darin sind wir uns in der gesamten Coaching Crew einig. Es bringt auch nichts, einen jungen Quarterback nur mal für einen Drive reinzunehmen und dann gleich wieder auszuwechseln. Und er soll auch die Gelegenheit haben, zumindest ein paar Spielzüge mit der ersten Garde auf dem Feld zu stehen, bevor auch da die Backups ihren Einsatz bekommen.“

Dieser stärkere Focus auf den Nachwuchs zahlt sich bereits aus. Die beiden jungen ehemaligen Hanau Hornets Spieler Simon Otto im Defense Backfield und Luca Hebel als Center durften sogar als Starter beginnen und machten ihre Sache sehr ordentlich.  
Und auch Johannknecht rechtfertigte das Vertrauen der Coaches und baute die Führung mit einem Touchdownpass auf Lorenz Regler weiter aus, 44:6 ( PAT Duis).  
   
In der Defense sorgte Felix Ntwa für eine sehenswerte Aktion, als er Stuttgarts Ballträger stoppte. Dieser fand an diesem Tag einfach kein Durchkommen gegen die lila Defense Mauer. Besser klappte es wieder durch die Luft. Ähnlich wie in der ersten Hälfte sorgte Cooperwood für einige Firstdowns bevor Eubank dann mit einem Touchdownpass auf Patrick Ruben Mendes Pain auf 44:12 verkürzte. Auch diesmal konnte Stuttgart keine Extrapunkte erzielen.

Im letzten Quarter kam für die Scorpions Quarterback Günther „Doc“ Michel“ auf das Feld, der mit 60 Jahren der älteste GFL Spieler ist. Er hatte bereits Football gespielt, da waren die meisten der anderen Spieler noch gar nicht geboren. Für diese unglaubliche Leistung erhielt er dann auch den Applaus aller Zuschauer. Für Frankfurt fängt Adrian Kiernan einen Johannknecht Pass zum Firstdown, danach läuft Johannknecht selbst in die Endzone, 51:12 ( PAT Duis). Dies war gleichzeitig sein erster GFL Touchdown, der gebührend gefeiert wurde. Mit der Victory Formation ließen die Frankfurter danach die Spieluhr auslaufen.

Die allgemeine Freude wurde nur durch die Verletzungen von Sebastian Silva Gomez, Fernando Lowery und Sergey Souleymanov getrübt, wobei alle hoffen, das diese spätestens für die Playoffs wieder dabei sind.    

Text: PR Frankfurt Universe - Holger Weishaupt

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