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Sonntag, 30 April 2017 12:20

Das Hauptstadt-Derby – Ein Spiel mit zwei Gesichtern

geschrieben/veröffentlicht von/durch Thomas Filges
Das erste Hauptstadt Derby des Jahres - Ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften Das erste Hauptstadt Derby des Jahres - Ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften Foto: TS Fotodesign
Das erste Derby der Hauptstadt zwischen den Rebellen aus Charlottenburg und den Adlern aus Reinickendorf wartete mit zwei Halbzeiten auf wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können.

Dabei kamen, bei nicht gerade frühlingshaften Wetterbedingungen, beide Parteien nur schwer in Tritt und man musste auf die ersten Punkte bis kurz vor Schluss des ersten Quarters warten. Diese ersten Punkte in Form eines 31 Yard Field Goals durch Kicker Phillip Anderson konnten dann auch die Gastgeber für sich gutschreiben lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde das Spiel von den Defense- Abteilungen beider Mannschaften dominiert.

Die Freude der Rebels über diese drei Punkte wehrte jedoch nicht lange, kurz vor Ende des ersten Quarters gelang es Quarterback Paul Zimmermann mit einem schönen Pass auf seinen Bruder Max die Adler tief in die gegnerische Hälfte zu bringen. Dieser Pass legte dann auch den Grundstein für den folgenden Touchdown durch RB Devon Francois. Den folgenden Extrapunkt konnten die Adler sich jedoch nicht gutschreiben lassen.

Mit einem solchen Auftreten der Adler schien man auf Seiten der Rebels nicht gerechnet zu haben und man zeigte sich sichtlich überrascht. Auch die beiden Neuzugänge auf Seiten der Rebels Chris Smith und Larry McCoy kamen zunächst nicht so recht in die Partie. Was aber auch an der guten Arbeit von Seiten der Adler in dieser ersten Hälfte lag. Eine Arbeit, die gegen Ende der ersten Halbzeit mit einem weiteren Touchdown und einem gelungenen Extrapunkt belohnt werden sollte.

Auf Seiten der Rebels unternahm man nun alles um weiteren Schaden abzuwenden, doch mehr als ein Fieldgoal sollte nicht mehr drin sein und so ging es mit einem Spielstand von 06:13 für die Gäste in die verdiente Halbzeitpause.

Nach diese 15 minütigen Pause, sollte sich das Blatt dann aber zugunsten der Gastgeber wenden. Head Coach Kim Kuci scheint in der Halbzeitpause wohl die richtigen Worte als auch die richtige Taktik gefunden zu haben um den den Adlern an diesem Tag doch noch die Flügel stutzen zu können. Denn nun waren es die Gäste die keinen Zugang zum Spiel mehr finden sollten.

Nur kurz nach Wiederbeginn des Spiels machten die Rebellen deutlich, wer hier Herr im Haus ist und zeigten an ihrer Favoritenrolle in diesem Match doch noch gerecht werden zu wollen. Mit einem Touchdown durch Jamaal White und dem folgenden Extrapunkt durch Phillip Anderson sorgten die Rebellen für den 13:13 Ausgleich.

Im Verlauf der Spiels zeigte sich der Gastgeber weiterhin wie ausgewechselt und ließ keine weiteren Punkte für die Gäste mehr zu. Stattdessen ließen sie sich Punkte um Punkte auf das Scoreboard schreiben. Die Adler hatten diesem Willen nicht viel entgegenzusetzen und mussten sich am Ende mit einem 47:13 geschlagen geben.

Eine Niederlage, die an diesem Tag deutliche Spuren in den Gesichtern der Reinickendorfer Adler hinterließ, war man doch so nah dran die Rebellen nach zuletzt zwei Niederlagen in der zurückliegenden Saison zu bezwingen und das auf deren eigenem Platz. Es gibt aber keinen Grund für lange Gesichter, denn der Kader der Adler ist gut aufgestellt und Gelegenheit zu beweisen was er kann, hat er bereits am kommenden Samstag, denn dann steht im heimischen Poststadion das EFL-Heimspiel gegen die „Les Black Panthers de Thonon les Bains“ aus Frankreich auf dem Zettel.

Die Rebels haben ihr nächstes Spiel am 13. Mai. Hier trifft man dann im Heimspiel und im Rahmen der BIG6 auf die Samsung Frankfurt Universe. Die Frankfurter müssen eine Woche zuvor in diesem Tunier gegen die Milano Seamen antreten. Sollten die „Men in Purple“ dieses Spiel verlieren, so wäre das Spiel gegen die Rebels nur noch ein reines Freundschaftsspiel weil Milano mit zwei Siegen der Einzug ins Finale nicht mehr streitig zu machen wäre. Sollten die Frankfurter hingegen gewinnen, hätten Frankfurt als auch Milano jeweils einen Sieg auf der Guthabenseite. Die Frankfurter müssten dann also gegen die Rebellen gewinnen, wollen sie gegen die New Yorker Lions im BIG6-Finale stehen. Wie wichtig und spannend das Spiel Rebels vs. Universe also wird, hängt vom Spiel Universe vs. Milano ab.

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