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Sonntag, 01 September 2019 00:45

Braunschweig New Yorker Lions auch in Düsseldorf weiter auf Rekordjagd

geschrieben/veröffentlicht von/durch TOUCHDOWN24 Redaktion
Die Defense der Lions war nur schwer zu überwinden Die Defense der Lions war nur schwer zu überwinden Foto: (c) Fabian Uebe
Nur eine Woche nachdem 70:14 Kantersieg im heimischen Eintracht Stadion in Braunschweig gegen die Düsseldorf Panther, legten die New Yorker Lions beim direkten Rückspiel im Düsseldorf noch einmal einen drauf.

Mit einem 13:77 (7:21; 6:21; 0:21; 0:14) aus Sicht der zum Teil völlig überforderten Panther, kehrt das Team der Lions um Head Coach Troy Tomlin zurück von ihrem letzten Auswärtsspiel in der regulären Saison, bleibt damit weiterhin ungeschlagen und behauptet ihre Vormachtstellung in der GFL Nord.
   
Neben dem Rekord mit den meisten Extrapunkten in einer Partie von nun 11 durch Tobias Goebel, erzielte Niklas Römer mit seinem Score zum 7:27 den insgesamt 100 Touchdown seiner Karriere. Christian Bollmann fehlten vor dem Spiel noch 40 Yards Raumgewinn, um sich die Spitze, was den meisten Raumgewinn eines Receivers aus Passfängen angeht, in der Geschichte der Lions zu setzen. Mit seinem 33 Yard Touchdown zum 13:55, sollte er die noch fehlenden Yards erreicht haben und ist nun auch in dieser Kategorie alleiniger Rekordhalter.

Bei hochsommerlichen Temperaturen eröffneten die Lions, durch den Kick-Off von Jan Hilgenfeldt, das Spiel. Von Beginn an zeigte die Verteidigung der Löwen, in der im Gegensatz zum Hinspiel u.a. wieder Jamaal White, Basil Jackson und Roni Salonen mit von der Partie waren, das sie nicht gewollt waren den Panthern Punkte zu schenken. So mussten sich die Hausherren schnell vom Angriffsrecht trennen und der Angriff der Löwen um Quarterback Brandon Connette und GFL Rushing Leader Christopher McClendon betrat das Feld.

Schnell bewegte sich der Angriff der Löwen mit wechselnden Lauf- und Passspiel über das Feld und Christopher McClendon brachte mit einem 23 Yard Lauf in die Endzone der Düsseldorfer sein Team erstmalig mit 0:7 (PAT T. Goebel) in Führung. Es folgte ein erneuter Versuch der Panther den Ball in Richtung Spielfeldhälfte der Lions zu bewegen, welcher aber bereits im Ansatz durch eine Tackle für Raumverlust von Adam Roszkowski und einem Quarterback-Sack durch Samuel Kargel beendete wurde. Den anschließenden Punt der Gastgeber returnierte Jan Hilgenfeldt bis 22 Yards vor die Düsseldorfer Endzone. Einen Lauf von Christopher MClendon später und die Braunschweiger führten mit 0:14 (PAT T. Goebel).
Es folgte einer der an diesem Tage wenigen erfolgreichen Angriffsserien der Panther.

Zuerst fand Trevor Vasey seinen Receiver Montel Patterson mit einem Pass über 39 Yards und nur zwei Spielzüge später den Belgier Feli Manoka über 39 Yards zum, zu diesem Zeitpunkt eher überraschenden, 7:14 (PAT D. Schumacher) Anschlusstouchdown.
Doch wie bereists eine Woche zuvor ließen sich die Lions nicht beirren und machten dort weiter, wo ihr letzter Drive endete, nämlich mit Punkten. Brandon Connette bediente Christopher McClendon mit einem schönen Screen-Pass, dieser schmiss den Turbo an und stoppte erst nach 80 Yards wieder in der Endzone der Panther zum 7:21 (PAT T. Goebel). Mit diesem Spielstand ging es ins zweite Spielviertel und die Panther mussten erneut punten. Es folgten Läufe von Christopher McClendon und Meril Zero, sowie ein wunderschöner 38 Yard Passfang von Jan Hilgenfeldt bis an die Düsseldorfer zwei Yard Linie. Für das 7:28 (PAT T. Goebel) war dann die Kombination Brandon Connette auf Niklas Römer zuständig.

Abermals mussten die Hausherren punten und die  Braunschweiger eröffneten die nächste Angriffsserie durch  Christopher McClendon, mit einem seiner nahezu nicht zu stoppenden Läufe über 33 Yards bis tief in die Spielhälfte der Panther. Nach Pässen von Brandon Connette auf Robin Sebeille und Justus Holtz, war es final Fullback Maximillian Merwarth, der aus fünf Yards zum 7:35 (PAT T. Goebel) in die Düsseldorfer Endzone einlief.

Doch damit war das zweite Quarter noch nicht beendet, denn es sollten noch zwei weitere Scores folgen, bevor beide Mannschaften in die verdiente Pause gehen konnten. Zuerst erwischte der Panther Angriff um Quarterback Trevar Vesay die Braunschweiger Verteidigung, in Person von Tim Unger, auf dem falschen Fuß und der US-Amerikaner fand seinen Receiver Kim Sané über 80 Yards zum zwischenzeitlichen 13:35. Den Extrapunktversuch der Panther blockte Lions Linebacker Basil Jackson.
Für den endgültigen Halbzeitstand waren dann die New Yorker Lions verantwortlich. Zwei Mal fand Brandon Connette seine Anspielstation Niklas Römer und einmal Christian Bollmann, bevor er selbst mit einem neun Yard Lauf das 13:42 (PAT T. Goebel) erzielte.

Nach der Pause und dem Kick-Off der Düsseldorf Panther übernahm Mike Friese die Regie als Spielmacher im Angriff der Löwen und führte mit Meril Zero, der jetzt die Rolle von Christopher McClendon als Runningback übernahm, sein Team in Richtung Düsseldorfer Endzone.Der wieselflinke Franzose war es dann auch, der mit einem 40 Yard Lauf die Führung der Braunschweiger auf 13:49 (PAT T. Goebel) ausbaute. Bei den Panther kam jetzt alles zum einen und gleich im ersten Spielzug nachdem Kick-Off der Löwen, fing Braunschweigs polnischer Linebacker Adam Roszkowski einen Ball von Trevar Vasey tief in der Spielfeldhälfte der Panther ab. Einen Spielzug später bediente Quarterback Sonny Weishaupt Christian Bollmann mit einem 33 Yard Pass zum 13:56 (PAT T. Goebel).

Nach einem weiteren Punt der Gastgeber war es dann abermals Braunschweigs Spielmacher Sonny Weishaupt, der gemeinsam mit dem finnischen Passempfänger Micky Kyei und einem 33 Yard Pass,  den Ball bis in die Endzone der Panther zum 13:63 (PAT T. Goebel) brachte.  

Kurz vor dem letzten Seitenwechsel war es Lions Passverteidiger Benjamin Barnes, der mit einer weiteren Interception den nächsten Turnover produzierte und seinen Angriff erneut auf das Feld brachte. Zu Beginn des vierten und letzten Spielabschnitts war es Meril Zero vorbehalten, dieses Mal mit einem 11 Yard Lauf, zum 13:70 (PAT T. Goebel) zu punkten.

Die Düsseldorf Panther versuchten weiterhin noch einmal alles ein weiteres Mal zu scoren, was aber auch gegen die mittlerweile durchwechselnde Braunschweiger Verteidigung nicht gelingen sollte. Anders dagegen die Löwen. Den Schlusspunkt setzte zum dritten Mal an diesem Tag Meril Zero, jetzt mit einem 50 Yard Touchdown Lauf, zum 13:77 (PAT T. Goebel) Endstand.

Damit bleiben die Löwen auch in ihrem 13. Saisonspiel ungeschlagen und gehen am kommenden Samstag (Kick-Off 18 Uhr, PreGame Party ab 16 Uhr) auch in die Partie gegen die Kiel Baltic Hurricanes als klarer Favorit.

Text: PR Braunschweig NEW YORKER Lions - Holger Fricke

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