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Mittwoch, 14 Juni 2017 07:28

Berlin Rebels: Die erste Niederlage kam schneller als erwartet

geschrieben/veröffentlicht von/durch Touchdown24 - Redaktion
Berlin Rebels: Die erste Niederlage kam schneller als erwartet Foto: Hans Kaestel
Mit vier Siegen in vier Saisonspielen ging es für die Rebels am Sonntag zum zweiten Auswärtsspiel nach Köln. Bereits am Samstag startete der Teambus mit dem nahezu vollständigen Hauptstadtkader aus Berlin in Richtung Domstadt.

Schon Vorfeld war klar, dass sich beide Teams in diesem Spiel auf Augenhöhe begegnen werden und sich hier nichts geschenkt werden würde.

Aus dem heimischen Mommsenstadion schickte man die Kölner mit einer 14:06 Niderlage aus lediglich zwei Fieldgoals wieder nach Hause.

Den Coin Toss gewannen die Gäste und starteten so mit der Offense auf dem Feld.

Diese stand einer sehr gut gescouteten Defense gegenüber und musste nach einem kurzen Drive das Angriffsrecht wieder abgeben.

Die ersten Punkte des Tages brachten die Gastgeber aufs Scoreboard. Nach einem Turn Over on Downs an der 38 Yard Linie übernahm Kölns RB Kevin Parks den Ball und brachte diesen über die genannten 38 Yards in die Endzone. (PAT Noah Plöttner)

Der Rest des ersten Quarters war ein Schlagabtausch zwischen Offense und Defense beider Teams. Weitere Punkte gab es bis zum ersten Seitenwechseln nicht zu holen.

Aber dann zeigten die Hauptstädter warum sie seit 2016 zu den 4 stärksten Teams der GFL Nord gehören und von allen bereits jetzt als Play Offs Kandidat gehandelt werden.

First Down für First Down ging es in Richtung gegnerische Endzone. Immer wieder variierten die Mannen in Schwarz Silber hier zwischen Laufspiel und Passspiel und hielten ihre Gegner somit auf Trab.

Mit einem Pass auf WR Alexander Tounkara Kone schloss QB James Harris diesen Drive ab und der Ausgleich war geschafft (PAT Philipp Friis Andersen)

Doch auch Köln hatte immer wieder eine passende Antwort parat. Quarterback Benjamin Mentges fand seinen WR Olaf Fries und stellte erneut einen Score Abstand zum 14:07 her (PAT Noah Plöttner)

Doch auch das brachte die Berliner nicht aus der Ruhe. QB James Harris selbst schnappte sich den Ball und trug ihn souverän in die Endzone. (PAT Philipp Friis Andersen)

Der anschließende Kick Off der Rebels geht direkt in die Hände von RB Kevin Parks, der für Köln als Returner auf dem Feld stand. Dieser brachte den Ball umgehend an die 12 Yard Linie der Gäste aus Berlin, bevor er ins Aus gedrängt werden konnte. Diese letzten 12 Yards ließen sich jedoch schwerer überwinden als gedacht. Nachdem auch der dritte Versuch an der Berliner Defense scheiterte, entschied man sich auf Gastgeberseite für die sichere Fieldgoalvariante und erhöhte somit auf 17:14 . Kurz vor der Halbzeitpause arbeiteten sich auch die Rebels nochmal in Fieldgoalrange vor.

Der Fieldgoalversuch von Ausnahmekicker Philipp Friis Andersen, der auch heute wieder jeden Kick Off weit über die Endzone hinaus kickte, wurde geblockt und somit gingen die Kölner mit einer Führung von 17:14 in die Halbzeit.

Sicher war hier noch lange nichts, denn die Rebels zeigten schon mehr als einmal, dass sie in der zweiten Halbzeit noch mal zur Hochform auflaufen können.

Leider kam es anders als gedacht. Nach der Ejection eines Spielers der Rebels und der darauf folgenden Strafe fand Kölner QB Benjamin Mentges seiner US Receiver Trevor Vasey in der Endzone und erhöhte auf 24:14 (PAT Noah Plöttner)

Die Antwort der Rebels erfolgte sogleich in Form eines Fieldgoals. (24:17)

Erneut im Angriffsrecht erhöhten auch die Kölner wieder auf 31:17.

Aber auch die Rebels Offense arbeitete sich immer wieder in die Endzöne der Crocodiles und es folgten weitere zwei Touchdowns von WR Alex Tounkara und WR Darius Outlaw.

Am Ende hat dann einfach das letzte Quentchen Glück gefehlt. Wenige Yards vor der gegnerischen Endzone schaffen es die Berliner zweimal in eben diese. QB James Harris trägt das Ei über die Goalline und muss sich dann aufgrund von Strafen dennoch ohne Touchdown geschlagen geben.

Auch mit dem Pass auf WR Alex Tounkara, der den Ball leider mit nur einem Fuß im Feld sicher fängt, wird nicht als Touchdown anerkannt, sondern als Out of Bounce gewertet.

Somit wechselte das Angriffsrecht kurz vor Spielende wieder auf die Gastgeberseite.

Jetzt mussten die Kölner versuchen zu scoren um den direkten Vergleich gewinnen zu können.

Das gelang nicht und somit lief während des letzten Spielzuges die Spielzeit aus und der Endstand der Partie lautete 34:29. Die erste Niederlage kam schneller als erhofft. Als Rushing Team bekannt und gefürchtet, zeigten die Rebels an diesem Sonntag, das sie auch als Passing Team gefährlich sein können.

Nun heißt es für die Berliner Jungs: On to the next!

Das nächste Spiel am kommenden Sonntag verspricht ebenso viel Spannung wie das letzte.

Hier treffen die Charlottenburger auf den amtierenden Deutschen Meister und Euro Bowl Sieger- Braunschweig New Yorker Lions.

Auch diese Begegnung ist an Brisanz schwer zu übertreffen. Waren doch die Berliner das einzige Team welches die Siegesserie der Löwen unterbrach und sie 2016 im Mommsenstadion souverän schlug.

Man darf mehr als gespannt sein.

Text: PR Berlin Rebels - Anne Kadler

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